Geschichte

Mitteldeutschland Renaissance der Schmalspurbahnen

Preßnitztalbahn vor dem Haltepunkt Wildbach im Winter.
Seit 1892 verkehrten Personen und Güterzüge von Wolkenstein bis Jöhstadt. Bildrechte: MDR/Armin Peter Heinze
Die Preßnitztalbahn  (Museumsbahn zwischen Steinbach und Jöhstadt) kurz vor Schmalzgrube.
1988 wurde die "Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn" gegründet, aus der 1990 ein gemeinnütziger Verein entstand. Dieser realisiert den Wiederaufbau und Betrieb der inzwischen acht Kilometer langen Strecke zwischen Steinbach und Jöhstadt. Die Dampfzüge verkehren von Mai bis Oktober, im Advent und in den Winterferien an jedem Wochenende, Ostern und auf Bestellung. Bildrechte: MDR/Armin-Peter Heinze
Preßnitztalbahn vor dem Haltepunkt Wildbach im Winter.
Seit 1892 verkehrten Personen und Güterzüge von Wolkenstein bis Jöhstadt. Bildrechte: MDR/Armin Peter Heinze
Preßnitztalbahn zwischen Schlüssel und Jöhstadt, im Winter.
Von 1984 bis 1986 wurde die Schmalspurbahn schrittweise stillgelegt und gegen den Willen der Bevölkerung abgebaut. Bildrechte: MDR/Armin Peter Heinze
Brockenbahn
Heute betreibt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) das 140 km lange Streckennetz. Zum Fuhrpark der HSB gehören u.a. 25 Dampflokomotiven, sechs Diesellokomotiven, zehn Triebwagen und eine Vielzahl historischer Reisezugwagen. Bildrechte: Dirk Bahnsen/HSB
Lößnitzgrundbahn
Vor den Toren Dresdens, zwischen Radebeul Ost und Radeburg, schnauft der dampfbetriebene "Lößnitzdackel", wie die Bahn gern bezeichnet wird, gemütlich vorbei an den Weinbergen der Hoflößnitz. Bereits 1884 wurde sie als vierte Schmalspurbahnstrecke der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen mit einem Festzug eingeweiht. Bildrechte: Michael U. Kratzsch-Leichsenring/SDG
Weißeritztalbahn
Die Weißeritztalbahn führt von Freital bei Dresden durch den reizvollen Rabenauer Grund und entlang der Talsperre Malter in den 350 Meter höher gelegenen Kurort Kipsdorf. Die 1883 eröffnete 26 km lange Strecke ist Deutschlands älteste noch im öffentlichen Betrieb befindliche Schmalspurbahn. Bildrechte: Michael Findeisen/ SDG
Weißeritztalbahn
Beim Jahrhunderthochwasser im August 2002 wurden große Teile der Weißeritztalbahn zerstört. 2008 konnte der Wiederaufbau der ersten Teilstrecke bis Dippoldiswalde gefeiert werden. Vollständig befahrbar ist die Strecke erst wieder seit 2017. Bildrechte: Kati Schmidt/ SDG
WEMBahn
Zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Oberlausitz zählt die Waldeisenbahn Muskau. Das nur 600mm schmale Gleis verbindet verschiedene touristische Attraktionen in der Muskauer Heide. Bildrechte: Olaf Urban
Archivaufnahme einer Dampflock.
Vor über 100 Jahren wurde die Bahn zum Transport von Gütern errichtet. Hier zu sehen ein Dampfgüterzug im Jahr 1976. Bildrechte: Olaf Urban
WEMBahn
In der Regel ziehen Diesellokomotiven aus den 1950er-Jahren die Personenzüge durch eine einzigartige Landschaft. Unbestrittener Höhepunkt bleibt aber die Fahrt mit einer der originalen Dampfloks.

(Über dieses Thema berichtete der MDR auch im TV: Auf schmaler Spur | 28.05.2010 | 15:30 Uhr.)
Bildrechte: Olaf Urban
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