Geschichte

Bildergalerie Das DDR-Geld: "Alu-Chips" und Scheine

500-Mark-Schein der DDR
Auch der 500-Mark-Schein war nie im Umlauf. Auf der Vorderseite war das Staatswappen der DDR (Hammer, Zirkel, Ährenkranz) und auf der Rückseite das Staatsratsgebäude der DDR zu sehen. Das Wasserzeichen zeigt ebenfalls das DDR-Staatswappen.

Über dieses Thema berichtete der MDR auch im TV: MDR ZEITREISE | 28.06.2020 | 22:10 Uhr.
Bildrechte: Bildarchiv der Bundesbank
5-Mark-Schein der DDR
Die kleinste Banknote der DDR war der 5-Mark-Schein. Auf der Vorderseite des Scheines ist der Theologe Thomas Müntzer zu sehen. Die Rückseite zeigt mehrere Mähdrescher. Für fünf Mark konnte man sich zwei mal 240 Gramm Butter kaufen. Bildrechte: Bildarchiv der Bundesbank
10-Mark-Schein der DDR
Auf der Vorderseite ist die Frauenrechtlerin Clara Zetkin abgebildet. Auf der Rückseite ist eine junge Ingenieurin an einer Schalttafel zu sehen. Für 10-Mark konnte man sich drei Schachteln Filterzigaretten kaufen. Bildrechte: Bildarchiv der Bundesbank
20-Mark-Schein der DDR
Auf dem grün gehaltenen 20-Mark-Schein ist der Dichter Johann Wolfgang Goethe abgebildet. Auf der Rückseite sieht man Schüler beim Herauslaufen aus einem Schulgebäude. Mit 20 Mark konnte man 200 Kilometer mit der Reichsbahn fahren. Bildrechte: Bildarchiv der Bundesbank
50-Mark-Schein der DDR
Auf dem in Rot gehaltenen 50-Mark-Schein ist Friedrich Engels, der gemeinsam mit Karl Marx das "Kommunistische Manifest" verfasste. Auf der Rückseite sind die Rohrleitungen und Schornsteine eines großen Industriekomplexes zu sehen. Mit 50 Mark konnte man zwei Monatsmieten einer 40-m²-Altbauwohnung mit Ofenheizung bezahlen. Bildrechte: Bildarchiv der Bundesbank
100-Mark-Schein der DDR
Die blaue 100-Mark-Banknote hatte von allen umlaufenden Noten den höchsten Nennwert. Sie bildet den Mitbegründer des Kommunismus, Karl Marx, ab. Auf der Rückseite ist die Straße "Unter den Linden" mit Blick auf den Palast der Republik zu sehen. Die Monatsmiete einer 60-m²-Neubauwohnung inkl. aller Nebenkosten betrug 70 Mark. Bildrechte: Bildarchiv der Bundesbank
200-Mark-Schein der DDR
Der 200- und der 500-Mark-Schein wurden auf Vorrat gedruckt, aber sie waren nie im Umlauf. Diese Scheine wurden erst nach 1990 bekannt, als sie auf einigen Auktionen versteigert worden. Sie waren gemeinsam mit anderen DDR-Banknoten in einem Sandsteinstollen bei Halberstadt eingelagert worden. Auf dem 200-Mark-Schein war, anders als bei allen anderen Noten, keine Person abgebildet, sondern auf der Vorderseite eine Familie mit zwei Kindern vor einem typischen DDR-Neubau-Hochhaus und auf der Rückseite ein Kindergarten oder Schulhort mit Kindern und einer Betreuerin. Das Wasserzeichen ist eine Friedenstaube. Bildrechte: Bildarchiv der Bundesbank
500-Mark-Schein der DDR
Auch der 500-Mark-Schein war nie im Umlauf. Auf der Vorderseite war das Staatswappen der DDR (Hammer, Zirkel, Ährenkranz) und auf der Rückseite das Staatsratsgebäude der DDR zu sehen. Das Wasserzeichen zeigt ebenfalls das DDR-Staatswappen.

Über dieses Thema berichtete der MDR auch im TV: MDR ZEITREISE | 28.06.2020 | 22:10 Uhr.
Bildrechte: Bildarchiv der Bundesbank
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