Volleyball | Bundesliga Dresdner SC verpasst Coup in Schwerin

18. Spieltag

Das wäre fast das nächste große Ding gewesen für den Dresdner SC. Das Team von Alexander Waibl hat nach einer aussichtsreichen Führung noch eine 2:3-Niederlage (25:21, 25:19, 20:25, 23:25, 12:15) gegen den Tabellenführer Palmberg Schwerin hinnehmen müssen. Der VfB Suhl dagegen zog deutlich den Kürzeren. Für den einzigen positiven Ausgang des Abends sorgten Schwarz-Weiss Erfurt mit einem klaren Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Wiesbaden.

Abwehraktion von Brie King und Camilla Weitzel
Bildrechte: imago images/Matthias Rietschel

Dresdner SC verpasst nächsten Coup

Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC haben nach dem Pokal-Coup gegen den MTV Stuttgart beim Bundesliga-Spitzenreiter SSC Palmberg Schwerin die nächste Überraschung verpasst und knapp mit 2:3 (25:21, 25:19, 20:25, 23:25, 12:15) verloren.

Trainer Alexander Waibl
Dresden-Coach Alexander Waibl musste mit ansehen, wie sein Team gegen Schwerineine 2:0-Satzführung verspielte. Bildrechte: imago images/Hentschel

In der vollbesetzten Palmberg-Arena lief die Partie besonders in den ersten zwei Sätzen absolut anders als erwartet. Die Tabellenführerinnen aus Schwerin hatten enorme Probleme mit dem druckvollen Angriffspiel des Teams von Alexander Waibl. Erst danach kamen die Norddeutschen etwas besser in die Partie und steigerten ihre Sicherheit. Beim Stand von 15:11 im dritten Satz verpasste es der DSC, den Sack zuzumachen. So bekam der SSC die zweite Luft und glich erst auf 2:2-Sätze aus, ehe auch der entscheidende Tie-Break an Schwering ging.

Schwarz-Weiss Erfurt siegt gegen Tabellennachbarn

Schwarz-Weiss Erfurt hat im elften Aufeinandertreffen mit dem VC Wiesbaden zum ersten Mal gegen die Hessen gewonnen. Dabei siegte der SWE am Ende recht deutlich mit 3:1-Sätzen (25:20, 25:23, 21:25, 25:16).

Das Team von Florian Völker zeigte in der Riethsporthalle eine kämpferische und konzentrierte Leistung. Vor allem Michelle Petter leistete am "Boden" sehr starke Arbeit und grub so manch verloren geglaubenen Ball noch aus. Das führte dann im Endeffekt dazu, dass Erfurt mit 2:0 Sätzen führte. VCW-Coach Christian Sossenheimer meinte schon vor dem Spiel: "Erfurt kommt über den Kampfgeist und schafft es immer wieder, sich auch aus schwierigen Lagen zu befreien und kein Spiel verloren zu geben." Damit sollte er Recht behalten, denn nach dem zwischenzeitlichen 1:2-Satzanschluss schalteten die Erfurterinnen wieder einen Gang höher und gewannen letztlich verdient mit 3:1.

Michelle Petter Schwarz-Weiss Erfurt, Libero bei der Ballannahme,
Erfurt-Libero Michelle Petter in ihrem Element. Bildrechte: imago images/foto2press

VfB Suhl ärgert Potsdam nur kurz

Der VfB Suhl hat beim SC Potsdam die fünfte Niederlage in Folge kassiert. Das Team von Mateusz Zarczynski zog gegen den Tabellendritten SC Potsdam mit 1:3 den Kürzeren (21:25, 20:25, 25:20, 21:25).

In der Wolfsgrube ließen sich die Tabellenletzten aus Thüringen nicht von der Qualität der Gegnerinnen einschüchtern und hielten stark dagegen. Doch in den ersten zwei Sätzen fehlte dem VfB das entscheidende Glück, um einen Satz zu gewinnen. Das sollte sich im dritten Durchgang ändern. Die Favoritinnen aus Brandenburg zeigten sich sichtlich beeindruckt vom Kampfeswille des VfB. Folglich sicherte sich Suhl den dritten Satz und schaffte den Satzanschluss. Dennoch konnten sich die Thüringerinnen am Ende nicht für ihre kämpferische Leistung belohnen und verloren den vierten Satz klar.

Jasper Hester und McKenzie Jacobsen
Konzentrierte "Blockarbeit" beim VfB Suhl. Bildrechte: imago images/Gerhard König

---
tw

Spielberichte zu Schwarz-Weiss Erfurt und SC Potsdam folgen

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 22. Februar 2020 | 22:40 Uhr

404 Not Found

Not Found

The requested URL /api/v1/talk/includes/html/0d26e3c7-fbbe-45a8-b6f5-99c7ffba4c42 was not found on this server.