Volleyball | 1. Bundesliga Dresdner SC & Suhl mit Fehlstart

1. Spieltag

Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC sind mit einer Niederlage in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Das Team von Trainer Alexander Waibl unterlag am Samstag in heimischer Halle dem SC Potsdam, Dritter der Vorsaison, mit 1:3 ( 23:25, 22:25, 25:20, 22:25). Auch für Suhl gab es keine Punkte zum Saisonauftakt.

Katatsrophenstart für den DSC

Gleich zu Beginn der Saison hatten die Volleyballerinnen des Dresdner SC einen echten Gradmesser und Prüfstein zu Gast in der Margon-Arena. Der letztjährige Viertplatzierte konnte vor der Saison einige Neuzugänge verpflichten. Genauso wie die Dresdner, welchen sieben neue Spielerinnen verpflichteten und deren die Umstellung anscheinend deutlich mehr ausmachte.

Denn in den ersten zwei Sätzen konnten die Gäste aus Potsdam eine mannschaftlich geschlossenere Leistung anbieten und hatten vor allem im Angriffs-Bereich deutliche "Höhenvorteile". Das Team von Alexander Waibl hatte in den entscheidenden Spielphasen immer eine Lücke im Block und ermöglichte den Gäste somit eine schnelle 2:0-Satzführung.

Angriff und Block mit Ball im Spiel Japan gegen Portugal
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Ein Satz reicht nicht aus

Doch dann ging ein kurzer Ruck durch die Mannschaft von Kapitänin Mareen von Römer. Die Fans in der Margon-Arena gaben ihrem Team noch einmal einen kleinen Schub. Mit Erfolg - mit 25:20 schnappte sich der letztjährige Tabellendritte den dritten Satz. Doch das war nicht der erhoffte Startschuss zur Aufholjagd. Das Team von Guillermo Naranjo Hernandez übernahm im vierten Satz wieder das Spielgeschehen und gewann den letzten Satz mit 25:22.

Auch Suhl missgückt Saisonstart

Tereza Patockova und Claudia Steger
Suhl streckte sich vergeblich. Trotz kämpferischer Leistung unterlag der VfB mit 1:3. Bildrechte: imago/Gerhard König

Suhl verliert zum Auftakt Der VfB Suhl hat sein Auswärtsspiel bei den Roten Raben Vilsbiburg mit 1:3 verloren (25:16,21:25,22:25,27:29). Im ersten Abschnitt liefen die Gäste stets einem Rückstand hinterher und mussten sich deutlich 16:25 geschlagen geben. Auch danach brachte der VfB bis zum 8:12 kein Bein aufs Parkett. Eine Auszeit brachte jedoch die Wende. In der Folge überzeugte Suhl vor allem mit Angriffswucht und gewann 25:21. Nach einer erneuten Auszeit beim 1:6 im dritten Durchgang kam Suhl erneut zurück (6:6). Dennoch unterlag Suhl 22:25. Auch im letzten Abschnitt zog der VfB mit 27:29 den Kürzeren.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 06. Oktober 2019 | 16:30 Uhr