Handball | Bundesliga Bölk und Stolle verlassen Thüringer HC

Der Thüringer HC muss in der nächsten Saison auf seine beiden Leistungsträgerinnen Emily Bölk und Alicia Stolle verzichten. Die deutschen Nationalspielerinnen wechseln zum ungarischen Spitzenklub Ferencvaros Budapest.

Maxime Struijs, HSG Bad Wildungen Vipers, beim Wurf
Alicia Stolle (2.v.l.) und Emily Bölk (r.) in der Abwehr bei einem Wurf von Maxime Struijs (HSG Bad Wildungen). Bildrechte: imago images/Eibner

Emily Bölk und Alicia Stolle werden den amtierenden DHB-Pokalsieger und deutschen Vizemeister Thüringer HC am Saisonende verlassen und zu Ferencvaros Budapest, dessen Handballabteilung FTC-Rail Cargo Hungaria heißt, wechseln. Das bestätigte ein THC-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte der ungarische Champions-League-Teilnehmer die Verpflichtung der beiden deutschen Nationalspielerinnen auf seiner Homepage veröffentlicht.

Bölk: "Zeit für etwas völlig Neues"

"Nach sechs Jahren deutscher Bundesliga, vielen Jahren beim Team Buxtehude, zwei Jahren beim Thüringer Handball Club, vielen unvergesslichen Erlebnissen und Erfolgen, ist es nun Zeit für etwas völlig Neues", schrieb Bölk auf ihrer Facebook-Seite. Die 21 Jahre alte Rückraumspielerin wurde erst in dieser Woche bei der Publikumswahl der Fachzeitschrift "Handballwoche" zur Handballerin des Jahres 2019 gekürt. "Ich bin dankbar für alles, was ich bisher erleben durfte und freue mich darauf, das neue Kapitel mit Alicia Stolle gemeinsam zu bestreiten", erklärte Bölk, die bis zum letzten Spieltag "alles für den THC und das Erreichen unserer Ziele geben" werde.

THC Trainer Herbert Müller
Hätte beide Spielerinnen gern in Thüringen gehalten: THC-Trainer Herbert Müller. Bildrechte: imago images/Pressefoto Baumann

THC-Trainer Müller bedauert Abgänge

"Wir wünschen beiden viel Glück. Ich kann nur hoffen, dass es der richtige Schritt ist", sagte THC-Trainer Herbert Müller in der "Thüringer Allgemeinen" zum bevorstehenden Abgang des Duos. "Wir hätten beide sehr gern gehalten. Aber wir hatten nicht den Hauch einer Chance. Ungarn ist interessant. Ungarn zieht."

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dpa/mze

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 20. Februar 2020 | 16:40 Uhr

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