Handball | Bundesliga Nummer eins im Osten gesucht

Handball-Herz, was willst du mehr? Am Sonntag treffen der SC DHfK Leipzig und der SC Magdeburg zum neunten Mal im Oberhaus aufeinander. Ein volles Haus in der Arena Leipzig und Emotionen pur sind garantiert. Wir haben schon einmal bei den Gastgebern vorgefühlt.  

In dieser Saison ist der SC DHfK zuhause nicht zu bremsen. Alle sechs Heimspiele wurden gewonnen, diese starke Serie soll möglichst auch gegen den SC Magdeburg halten. Das letzte Aufeinandertreffen beider Traditionsvereine ging Ende 2018 in der Arena Leipzig knapp mit 25:24 an den SCM. Doch neues Spiel, neues Glück - wer ist diesmal die Nummer eins im Osten?

Ausverkaufte Arena Leipzig
Knapp ging's zu in der Arena Leipzig: Am 27.12.2018 unterlag der SC DHfK dem SC Magdeburg 24:25. Bildrechte: imago/Beautiful Sports

Krzikalla: Videostudium und der nötige Respekt

Lucas Krzikalla
Leipzigs Rechtsaußen Lucas Krzikalla. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Auf das Glück wollen sich die DHfK-Männer natürlich nicht verlassen. Bei Rechtsaußen Lucas Krzikalla, der seit Jahren mit konstanten Leistungen bei den Leipzigern glänzt, beginnt so langsam das "Kribbeln im Bauch". Wie jeder Außen- und Rückraumspieler bereitet auch er sich per Videostudium auf die Partie vor. Speziell prägt er sich die "Wurfszenen der gegnerischen Spieler" ein.

Den Magdeburgern zollt Krzikalla den nötigen Respekt. "Der SCM ist eine Mannschaft, die über die erste Welle viele Tore erzielen will. Wenn sie dann im Angriff ist, dreht sich viel um Marko Bezjak, Zeljko Musa und Michael Damgaard. Sie sind topbesetzt, auch mit Matthias Musche und Albin Lagergren auf der anderen Halbposition", sagte der 25-jährige Linkshänder und ergänzte: "Das wird für unsere Abwehr eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die es zu lösen gilt."

Haber: "Das Duell gehört zu den Highlight-Spielen"

Andre Haber
Feilt an der Taktik: SC-DHfK-Coach Andre Haber. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Auch bei Cheftrainer Andre Haber, der das Ganze von der Kommandobrücke steuert, herrscht bereits eine gewisse Vorfreude. "Das Duell gehört zu den Highlight-Spielen. Wichtig ist, dass wir die Spielphilosophie von Magdeburg kennen und wissen, was sie gegen uns auf die Platte bringen wollen."

Dementsprechend wird der 33-Jährige seine Taktik ausrichten und seine Mannschaft auf den Gegner einstellen: "Entscheidend wird sein, wie gut wir unseren Plan umsetzen."

jmd

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 03. November 2019 | 14:58 Uhr