Handball | Bundesliga SC DHfK Leipzig unterliegt Rhein-Neckar Löwen unglücklich

13. Spieltag

Der SC DHfK Leipzig hat das nächste Ausrufezeichen in der Handball-Bundesliga knapp verpasst. Nach dem Sieg in Melsungen unterlag das Team von Coach André Haber Tabellennachbar Rhein-Neckar Löwen mit 28:29 (16:15). Dabei hatten die Messestädter am Donnerstag starke Phasen und scheiterten in den Schlusssekunden am Block.

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Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MDR aktuell 21:45 Uhr Do 14.11.2019 21:45Uhr 02:04 min

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SC DHfK spielt starken Tempo-Handball

Mit einer aggressiven Deckung provozierte der SC DHfK mehrere Fehler der Löwen und führte schnell 3:0 (3.). Lukas Binder und seine Kollegen spielten Tempo-Handball und hatten über weite Strecken einen Vorsprung von drei bis vier Toren. In der Schlussphase der ersten Hälfte ließ Leipzig die Gäste durch einige Ballverluste herankommen.

Leipzig verpasst Punktgewinn knapp

Nach der Pause tat sich der SC DHfK zunehmend schwer und geriet beim 19:20 erstmals an diesem Abend in Rückstand (39.). Mit einem 6:0-Lauf der Löwen schien die Partie dann vollends gekippt zu sein. Doch Leipzig kämpfte sich zurück: Spätestens beim 24:26 erreichte die mit 4.753 Zuschauern gefüllte Arena wieder ihre volle Lautstärke (53.). Rückraumspieler Philipp Weber traf sogar zum 28:28 (59.), doch letztlich jubelten die Gäste dank Alexander Petersson über den Sieg.

Erfolgreichste Werfer der Partie waren mit je sechs Toren Leipzigs Binder sowie die "Löwen" Jannik Kohlbacher und Uwe Gensheimer.

Stimmen zum Spiel

Kristján Andrésson (Trainer Rhein-Neckar Löwen): "Ich bin sehr zufrieden. In der ersten Halbzeit haben wir uns nicht gut angestellt. Erst die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte sind wir besser ins Spiel gekommen. In der zweiten Halbzeit hat sich unser Tormann Palicka dann mit Paraden steigern können. Wir hatten zudem 20 Minuten lang ein sehr gutes Angriffsspiel und wurden in der Abwehr stabiler. Wir hatten die Kontrolle über das Spiel, aber durch technische Fehler von uns wurde es wieder eng. Am Ende wurde es ein Krimi. Danke Leipzig für dieses Spiel."

Oliver Roggisch (Sportlicher Leiter Rhein-Neckar Löwen): "Wir sind saufroh, dass wir hier die Punkte mitnehmen. Wir wussten, dass Leipzig immer bis zuletzt kämpft. Das Spiel kann auch unentschieden enden. Aber heute war das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Ich fahre immer gern nach Leipzig, obwohl ich weiß, dass es hier immer schwer wird."

André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig): "In den ersten 15 Minuten haben wir viel richtig gemacht, hatten richtig gute Aktionen. Das war eine Weiterentwicklung im Vergleich zum Beginn der Saison. Wir sind heute dominanter gestartet und konnten viel Tempo machen. Zwischen der 36. und 46. Minute schmeißen wir das Spiel weg, da hatten wir einen 0:6-Lauf. Wir verwerfen da gute Chancen, machen Abpraller nicht rein. Die Löwen waren dagegen gnadenlos und haben gezeigt, was eine Spitzenmannschaft in Europa ausmacht. Der Begriff bitter trifft es heute besser als traurig. Wir sind selbst verantwortlich für die Niederlage."

Felix Thiel

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 14. November 2019 | 21:45 Uhr