Handball | DHB-Pokal Pokal-Aus für Magdeburg und Leipzig

Achtelfinale

Der SC DHfK Leipzig hat Melsungen in einer bis in die Schlussphase spannenden Partie einen großen Kampf geliefert. Am Ende reichte jedoch nicht für den Einzug ins Viertelfinale, auch weil in der Anfangsphase der zweiten Hälfte der Zugriff auf die MT fehlte. Ähnlich erging es dem SC Magdeburg, der in einem wahren Handball-Krimi bei den Füchsen Berlin denkbar knapp den Kürzeren zog.

Luca WITZKE  7, SC DHfK Leipzig wirft, Stefan SALGER  55, Melsungen  DHB Cup, SC DHfK Leipzig vs. MT Melsungen.
Leipzig probierte alles (hier Luca Witzke beim Wurf), konnte sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Melsungen nutzt Leipzigs Schwächephase in zweiter Halbzeit

Der SC DHfK Leipzig hat den Einzug ins Viertelfinale des DHB-Pokals verpasst. Im Achtelfinale verlor das Team von Trainer André Haber das Duell der Handball-Bundesligisten gegen die MT Melsungen 27:30 (12:13). Damit zerplatzte für Leipzig der Traum vom zweiten Final Four nach 2017 bereits in der Runde der letzten 16. Vor allem in der Abwehr fand der SC DHfK gegen gut aufgelegte Gäste nicht immer den Zugriff. Anfang der zweiten Hälfte setzte sich die MT Melsungen dann bis auf fünf Tore ab. André Haber, Trainer vom SC DHfK reagierte und nahm eine Auszeit. Leipzig und die 4.342 Fans schöpften beim 22:25 und 24:26 noch einmal Hoffnung, doch Melsungen brachte die Partie sicher über die Bühne. Bester DHfK-Werfer war Bastian Roschek mit sechs Toren. Bei Melsungen ragte Marino Maric mit sieben Treffern heraus.

Handballer im Spiel in der Halle. 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Magdeburg verliert Krimi - vierte Pflichtspielniederlage in Serie

Auch für den SC Magdeburg war im Achtelfinale Endstadion. In einer über die komplette Spielzeit kampfbetonten Partie unterlag der SCM mit 30:31 (16:15). Vor 7.696 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die Füchse taten sich aber im Angriff deutlich schwerer, während Magdeburg sehr effektiv agierte. Nach 12 Minuten gingen die Gäste im Ostderby beim 7:5 erstmalig mit zwei Toren in Führung. Nach einer Viertelstunde kam dann Nationalkeeper Silvio Heinevetter in das Berliner Tor. Bis zur Pause blieb es ein ausgeglichenes Spiel, wobei Magdeburg mit einer 16:15-Führung in die Kabine ging.

Daniel Petterson
Daniel Petterson Bildrechte: IMAGO

In der Folge schickte Berlins Trainer Velimir Petkovic Keeper Dejan Milosavljev zurück auf die Platte. Dieser legte mit mehreren starken Paraden in dieser Phase den Grundstein, dass sich Berlin auf 24:19 absetzen konnte. Magdeburg setzte nun zur Aufholjagd an und kämpfte sich Tor für Tor heran. 19 Sekunden vor der Schlusssirene brachte Magdeburgs Rechtsaußen Daniel Pettersson seine Mannschaft auf 30:31 heran, doch der Ausgleich für den Pokalsieger von 2016 wollte nicht mehr fallen. Bester Berliner Werfer war Hans Lindberg mit sieben Treffern. Bei Magdeburg war Matthias Musche mit neun Toren treffsicherster Schütze.

maw

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 01. Oktober 2021 | 22:15 Uhr

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