Handball | EHF-Cup Thüringer HC mit der Mission "Tabellenspitze behaupten"

Für die Handball-Frauen des Thüringer HC geht es munter weiter. Am Sonntag (12. Januar) empfängt die Mannschaft von Herbert Müller in der Vorrunde des EHF-Cups das türkische Spitzenteam Kastamonu Belediyesi GSK. Wer nicht in der Nordhäuser Wiedigsburghalle dabei sein kann, ist beim MDR gut aufgehoben. Ab 14 Uhr überträgt sport-im-osten.de die Partie live.

Jubel bei Trainer Herbert Müller (THC)
Immer unter Vollspannung: Herbert Müller. (Archiv) Bildrechte: Karina Hessland

Beim Thüringer HC gibt es kein Verschnaufen. Nachdem am Mittwoch durch den Erfolg beim TSV Nord Harrislee bereits mit dem Errreichen des Final4 im DHB-Pokal das erste Saisonziel erreicht wurde – gilt es jetzt, weiter am internationalen Wettbewerb zu feilen. Am Sonntag steht das zweite Spiel in der Vorrunde des EHF-Cups an.

Zu Gast in der Nordhäuser Wiedigsburghalle ist das türkische Team von Kastamonu Belediyesi GSK. Nach dem Auftaktsieg in Most wollen die Thüringerinnen ihren Auftritt veredeln und mit einem Sieg die Tabellenspitze in der Gruppe A verteidigen. Sehr wichtig, da das erklärte Ziel das Erreichen des Cup-Viertelfinals ist, wo dann als Tabellenführer ein leichteres Los winkt.

Wiedersehen mit Iskenderoglu

THC-Trainer Herbert Müller hat Kastamonu schon einmal unter die Lupe genommen und einen starken Gegner ausgemacht. Leicht wird die Aufgabe nicht, denn nach Aussage des 57-Jährigen ist die Mannschaft mit türkischen Nationalspielerinnen gespickt. "Sie haben aber auch gute Ausländerinnen in ihren Reihen. Ich erwähne die rumänische Torhüterin Anca-Mihaela Rombescu", sagte Müller auf der THC-Pressekonferenz. Besonders freut sich der Coach auf das Wiedersehen mit Serpil Iskenderoglu. Sie ist eine Spielerin, die er bei seinem Engagement beim 1. FC Nürnberg ein Jahr trainierte (2006 - 2007).

Serpil Iskenderoglu und Herbert Müller
Serpil Iskenderoglu 2015 im Dress der türkischen Nationalmannschaft und Herbert Müller (Trainer Österreich). (Archiv) Bildrechte: imago/GEPA pictures

Augenmerk auf "Weltklassespielerin" Özel

Ein besonderes Augenmerk sollten die Thüringerinnen auf Yeliz Özel richten. Ihr verleiht Herbert Müller das Prädikat "Weltklassespielerin": "Da heißt es, Zugriff zu bekommen, denn sie ist auch eine sehr intelligente Spielerin, die Ideen entwickeln kann". Bewiesen hat es die mittlerweile 39-Jährige unter anderem beim früheren rumänischen Klub Remnicu Valcea (jetzt HC Oltenia), mit dem sie "jahrelang um die Champions League gespielt" hat.

Müllers Statement vor der Herausforderung am Sonntag: "Jetzt heißt es, nicht nur die Aufgabe anzunehmen, sondern auch die Tabellenführung zu behaupten. Wir freuen uns auf Nordhausen, wir freuen uns auf die Wiedigsburghalle, wir freuen uns auf unsere Fans."

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jmd

Herbert und Helfried Müller 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MDR aktuell 17:45 Uhr Di 07.01.2020 17:45Uhr 01:59 min

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 12. Januar 2020 | 16:40 Uhr