Fußball | Regionaliga Nordost Lok Leipzig muss für Drittliga-Lizenz nachbessern

Kleiner Dämpfer für die Drittliga-Hoffnungen von Lok Leipzig. Im ersten Anlauf wurde die Lizenz verweigert. Jetzt muss der FCL schnell nachbessern, doch vor allem ein taugliches Ausweichstadion scheint ein echtes Problem zu sein.

Schild, 1. FC Lokomotive Leipzig
Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Fußball-Regionalligist Lok Leipzig ist die Drittliga-Lizenz im ersten Anlauf verweigert worden. Das bestätigte Geschäftsführer Martin Mieth am Freitag (24. April 2020) dem MDR. Dem Bescheid des DFB zufolge, der am späten Donnerstagabend bei Lok eintraf, müssen die Leipziger nun wirtschaftlich und "technisch-infrastrukturell" nachbessern.

Herausforderung Ausweichstadion

Zu diesen "technisch-infrastrukturellen" Aufgabengehört es, ein drittligataugliches Ausweichstadion zu benennen. "Das ist eine kleine Herausforderung", so Mieth. Der Verein sei seit Wochen in Verhandlungen mit verschiedenen Stadionbetreibern. Mit wem konkret wollte Mieth nicht verraten. Aber soviel: "Man glaubt es kaum, aber wirtschaftlich haben wir diesmal nicht die größten Probleme."

Mieth: "Bin vorsichtig optimistisch"

Um die wirtschaftlichen Auflagen zählt regelmäßiges Zuliefern von Finanzunterlagen. "Wir müssen pro Quartal unsere Geschäftszahlen vorlegen. Da müssen wir noch etwas nachbessern", so Mieth. Der Verein hat nun 14 Tage Zeit, die Auflagen zu erfüllen. "Ich bin vorsichtig optimistisch", erklärte Mieth. Lok ist derzeit Zweiter in der Regionalliga Nordost. Ob die Saison zu Ende gespielt werden kann, ist aber unklar.

Dirk Hofmeister

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