Fußball | Sachsenpokal Ziane-Kopfball reicht Lok Leipzig fürs Halbfinale

Viertelfinale

Der 1. FC Lokomotive Leipzig steht als erste Mannschaft im Sachsenpokal-Halbfinale. Die Elf von Wolfgang Wolf setzte sich allerdings nur knapp beim VFC Plauen durch - und das trotz langer Überzahl.

VFC Plauen - 1. FC Lok Leipzig 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

So 17.11.2019 15:25Uhr 00:24 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-356400.html

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VFC Plauen - 1. FC Lok Leipzig 1 min
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Video

Der 1. FC Lokomotive Leipzig hat sich für das Halbfinale des Sachsenpokals qualifiziert. Die Elf von Wolfgang Wolf gewann am Sonntag mit 1:0 (1:0) bei Oberligist VFC Plauen. Der Regionalligist zeigte eine konzentrierte Leistung und ließ letztlich keine Zweifel am Weiterkommen aufkommen. Ein Kopfball und zwei Platzverweise waren die Höhepunkte der Partie.

Die Mannschaften von VFC Plauen und 1. FC Lok Leipzig stellen sich auf.
Ganz schön neblige Angelegenheit: Pyro und Nebel sorgten zu Beginn für schwierige Sichtverhältnisse. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Ziane nickt ein - Andreopoulos fliegt vom Platz

Bei Nebel und zwei Grad Celsius sahen die 1.447 Zuschauer eine souveräne "Loksche", die sich in der ersten Hälfte ein klares Chancenplus erspielte. Nach einer Ecke von Paul Schinke köpfte Djamal Ziane die Gäste in Führung (9.). Trotz bester Möglichkeiten blieb es der einzige Treffer des Tages. Plauens Tim Sluga verpasste den Ausgleich, als er einen Flachschuss am Tor vorbeisetzte (24.). Dann flog VFC-Spieler Kyriakos Andreopoulos nach wiederholtem Foulspiel vom Platz und Lok schien nun alle Vorteile auf seiner Seite zu haben.

Lok vergibt Chancen - Schinke muss früher duschen

Doch da die Messestädter kein weiteres Tor erzielten, blieb das Spiel nach der Pause offen. Als Leipzigs Schinke ebenfalls mit der "Ampelkarte" vom Feld musste (79.), kam Plauen noch mal zu Abschlüssen. Der eingewechselte Lucas Albert hatte den Ausgleich auf dem Kopf, köpfte aber direkt in die Arme von Lok-Keeper Herbert Schötterl (90.). Der VFC kämpfte leidenschaftlich, dennoch verließ Lok das Vogtlandstadion als verdienter Sieger.

Trainerstimmen

Wolfgang Wolf (Lok Leipzig): "Wir waren gewarnt von den Pokalergebnissen gestern. Cottbus und unser Stadtgegner sind ausgeschieden. Wir wussten, dass es heute kein einfaches Spiel war. Wir hätten es uns einfach machen können, aber das wollte die Mannschaft scheinbar nicht. Wir sind rechtzeitig in Führung gegangen. Wir wollten dominieren und das Spiel frühzeitig entscheiden. Ich muss den Plauenern aber auch ein Kompliment machen, denn sie haben nie aufgegeben. Wir haben es ihnen aber auch leicht gemacht, weil wir eine Chance nach der anderen vergeben haben. Das Spiel kann 5:0 oder 6:0 ausgehen, doch das ist unser Problem. Der letzte Pass ist oft zu ungenau oder wir schieben die Verantwortung weiter. Am Schluss musst du dann froh sein, dass nicht irgendein abgefälschter Ball reinrutscht. Auf der anderen Seite sind unsere Geschlossenheit und das Spiel nach hinten derzeit unsere Stärken. An der Geilheit, ein Tor zu machen, müssen wir noch arbeiten. Das werden wir besprechen. Wir wollen in den DFB-Pokal einziehen. Egal wer im Halbfinale kommt, wir sind momentan schwer zu schlagen."

Falk Schindler (VFC Plauen): "Lok Leipzig hätte nach 30 Minuten 2:0 oder 3:0 führen können. Gerade bei Standardsituationen haben mit Schumann und Grandner zwei Kopfballspieler gefehlt. Da fällt dann auch das Tor. Unsere Rote Karte war für mich der Lacher des Jahres. Mein Spieler geht Ziane ans Hemd, der tritt dann auf den Ball und fällt hin. Eine unfassbare Fehlentscheidung. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Auch als ich gelb bekomme, weil ich aus der Coachingzone trete. In der zweiten Hälfte hat Lok klare Chancen, die unser Torhüter stark verhindert. So sind wir am Leben geblieben. In der Schlussphase hat Albert die Chance zum 1:1, köpft aber den Torwart an. Dennoch hat Lok Leipzig verdient gewonnen. Auf der kämpferischen Ebene muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Eine Katastrophe ist die Knieverletzung von Philipp Dartsch, der im Krankenhaus ist."

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 17. November 2019 | 19:00 Uhr

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