Fußball | Sachsenpokal Chemnitz ohne Mühe gegen Siebtligist Krostitz

Achtelfinale

Der Chemnizer FC steht im Sachsenpokal-Viertelfinale. In Hausdorf-Colditz besiegte der CFC den FSV Krostitz. Standesgemäß fiel der Sieg allerdings nicht aus.

Szene aus dem landespokal-Spiel Krostitz gegen Chemnitz 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

So 17.11.2019 17:56Uhr 00:53 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-356422.html

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Video

Pokalverteidiger Chemnitzer FC ist mit einem lockeren 4:0-(3:0)-Sieg gegen Siebtligist Krostitz ins Sachsenpokal-Viertelfinale eingezogen. In der Runde der letzten Acht treffen die "Himmelblauen" nun auf SSV Markranstädt, den Tabellenführer der Landesklasse Nord.

Krostitz wehrt sich mit zwei Abwehrreihen

Max Theinert (10, Krostitz) und Tim Campulka (14, Chemnitz).
Max Theinert (10, Krostitz) und Tim Campulka (14, Chemnitz). Bildrechte: Picture Point

In der Partie Siebtligist gegen Drittligist, die aus Sicherheitsgründen von Krostitz ins 50 Kilometer entfernte Hausdorf verlegt wurde, wehrte sich der Außenseiter über weite Strecken tapfer. Der Tabellenfünfte der Landesklasse Nord spielte aus zwei tief stehenden Abwehrreihen und ging engagiert auf die CFC-Angriffe. Krostitz verlor zeitig Stammkeeper Jan Evers, der nach einem Zusammenprall mit dem Chemnitzer Thomas Doyle mit Verdacht auf Schleudertrauma vom Platz musste (14.). Ersatzkeeper Michael Göttert musste zunächst nicht eingreifen, da seine Vordermannschaft alles abräumte.

Campulka trifft mit Zaubertor

Ein Fehler ausgerechnet von Göttert ebnete nach 34 Minuten den Weg zur Chemnitzer Führung. Der Keeper faustete den Ball nach einer Flanke nicht richtig weg, Matti Langer bedankte sich am kurzen Pfosten mit dem 1:0 (34.). Das schönste Tor des Tages fiel kurz darauf: Tim Campulka erhöhte per Fallrückzieher ins linke Dreiangel (36.). Noch vor der Pause erhöhte Campulka auf 3:0 – einen Foulelfmeter verwandelte er sicher (44.). Nach dem Wechsel drängte der CFC auf weitere Tore, spielte seine Angriffe aber nicht konsequent aus. So fiel nur noch ein Tor, ebenfalls sehenswert: Dejan Bozic verwandelte einen 17-Meter-Freistoß ins rechte Eck (85.).

Spielszene
Jubel nach dem 2:0 von Campulka (Mitte links) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Stimmen zum Spiel:

Patrick Glöckner (Chemnitz): "Ich hätte gedacht, dass wir das Spiel höher gewinnen. Aber der Gegner hat organisiert und tief gestanden, die Räume eng gemacht. Der Platz ist auch etwas enger als normal. Man hat gesehen, wie viel Aufwand man betreiben muss, um Torchancen zu kreieren. Trotzdem hatten wir viele Torchancen. Das ist ein bisschen unser Problem, auch in der Liga. Wir werden daran arbeiten, dass wir in der Chancenverwertung noch konsequenter sind. Wenn Du einen Gegner zweistellig abschießen kannst, musst Du das auch machen. Tim Campulka ist für einige Überraschungen gut und hat heute ein Traumtor gemacht. Wir nehmen die Pokalspiele ernst und nutzen sie auch, um Spielern die Chance zu geben, in die erste Mannschaft zu rutschen."

Mike Geppert (Krostitz): "Wir haben uns hervorragend präsentiert. Und war klar, dass wir nicht zu vielen Chancen kommen. Wenn in den ersten zehn Minuten der Pass aber mal durchkommt, hat man vielleicht auch mal eine 1:1-Situation. Das Gegentor durch einen Fehler unseres Torhüters war unglücklich. Was er in der 2. Halbzeit dann aber rausgeholt hat, war Extraklasse. Da kam sogar der Trainer der Chemnitzer zu mir und hat gesagt: 'Hut ab'.  Disziplin, Einsatzbereitschaft und Fairness – großer Respekt an meine Mannschaft. Unser Torhüter Jan Evers hat vermutlich ein Schleudertrauma, er hat doppelt gesehen und gebrochen. Er ist erstmal ins Krankenhaus gefahren worden. Ich hoffe, dass er sich gut erholt, er muss morgen ja auch wieder arbeiten gehen. Wir wünschen ihm alles Gute."

Spielszene 1 min
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Tim Campulka vom Chemnitzer FC hat mit einem Fallrückzieher zum 2:0 gegen den FSV Krostitz für den Farbtupfer des Tages gesorgt.

So 17.11.2019 14:50Uhr 00:30 min

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Sport

Der Chemnitzer Spieler Tim Campulka im Interview nach dem Spiel. 3 min
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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 17. November 2019 | 19:00 Uhr

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