Fußball | 3. Liga Jena unterliegt Chemnitz im Ostduell in Würzburg

28. Spieltag

Der Chemnitzer FC hat sich gegen Carl Zeiss Jena etwas glücklich mit 1:0 (0:0) durchgesetzt. Bei außergewöhnlichen Bedingungen - wegen der Thüringer Corona-Verfügungslage musste in Würzburg gespielt werden - reichte dem CFC dafür ein Sonntagssschuss von Erik Tallig.

Tim Kircher und Rafael Garcia
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Zu Beginn mussten sich beide Teams offenbar erst an die ungewöhnlichen Bedingungen gewöhnen. Außer je einem Abschluss direkt nach Anpfiff gab es kaum gelungene Offensivaktionen. Nico Hammann verzog bei einem Freistoß aus 30 Metern nur knapp (19.).

Gabriele trifft aus vier Metern nur den Pfosten

Die mit Abstand größte Gelegenheit für Jena vergab dann in der 40. Minute Daniele Gabriele, der sich erst schön durchsetzte und dann aus vier Metern nur den Pfosten traf. Da ansonsten von Chemnitz offensiv nicht viel kam, ging es torlos in die Pause

Im zweiten Durchgang gingen die Chemnitzer dann durch einen Geniestreich von Erik Tallig nach 57 Minuten in Führung: Der Offensivmann zog aus gut 20 Metern einfach ab und traf perfekt ins linke obere Eck.

Jena gehen am Ende die Ideen aus

Den Jenaern fiel danach nicht mehr viel ein, stattdessen hätte der eingewechselte Davud Tuma in der Nachspielzeit noch das 2:0 schießen können, scheiterte aber an Jo Coppens im Jenaer Tor. Es reichte auch so für den dritten Sieg im fünften Spiel für den CFC in diesem Jahr, der nun Tabellen-Zwölfter ist. Für Schlusslicht Jena wird die Lage dagegen immer aussichtsloser.

Erik Tallig Chemnitzer FC erzielt das Tor zum 0:1
Das goldene Tor von Erik Tallig in der 57. Minute. Bildrechte: imago images/foto2press

Das sagten die Trainer

Patrick Glöckner (Chemnitz): "Es war ein brutaler Arbeitssieg. Wir sind unheimlich schwer ins Spiel reingekommen. Wir haben das in der Halbzeit angesprochen, waren dann aggressiver in den Zweikämpfen und haben ein schönes Tor geschossen. Letztlich war der Sieg etwas glücklich, über ein Unentschieden hätten wir uns nicht beschweren dürfen.

René Klingbeil (Jena): "Sehr schade. Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt und nur das Tor vermissen lassen. Gabriele trifft leider den Pfosten. Chemnitz kommt besser aus der Pause und macht mit einem Sonntagsschuss das Tor. Die Jungs haben dann alles rausgehauen, ich kann ihnen keinen Vorwurf machen.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 31. Mai 2020 | 19:30 Uhr

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