Fußball | 3. Liga HFC: Kein Umzug nach Leipzig

Der Hallesche FC wird im Falle einer Fortsetzung der 3. Liga und einer weiteren Sperrung des eigenen Stadions nicht nach Leipzig umziehen. Eine weitere Mannschaft in der RB-Arena sei "nicht darstellbar", so RB Leipzig.

Leere Trainerbank im HFC-Stadion
Bildrechte: imago images / Köhn

Der Hallesche FC wird im Falle einer Fortsetzung der 3. Liga und einer weiteren Sperrung des eigenen Stadions nicht nach Leipzig umziehen. Entsprechende Anfragen habe RB Leipzig abgelehnt, schreibt die "Mitteldeutsche Zeitung" (Mittwochsausgabe). "Es gab diese Anfragen, aber aufgrund der eng getakteten Wettbewerbe ist eine zusätzliche Mannschaft in der Red-Bull-Arena nicht darstellbar", wird RBL in dem Blatt zititert.

Nur noch Berlin als Ausweichstandort?

Zuvor hatte die Zeitung geschrieben, für den HFC komme sowohl Berlin als auch Leipzig als Ausweichstandort in Frage - in Leipzig aber nur das RBL-Stadion, weil kein anderes drittligatauglich sei. Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt verbietet weiterhin Mannschaftstraining und Wettkämpfe, so dass eine Austragung der Drittliga-Spiele im eigenen Stadion für den HFC aktuell nicht denkbar sind.

Ohnehin spricht sich der HFC weiterhin für einen Saisonabbruch aus, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will die Liga jedoch ab dem 26. Mai fortsetzen. Neben Halle werden auch der 1. FC Magdeburg und Carl Zeiss Jena vorerst nicht in ihren Stadien spielen dürfen.

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mze/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 13. Mai 2020 | 14:40 Uhr

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