Fußball | 3. Liga Ost-Duell zwischen Jena und Chemnitz in Unterfranken

Es wird wohl eine denkwürdige Partie, denn das vermeintliche Derby zwischen Carl Zeiss Jena und dem Chemnitzer FC wird im fränkischen Würzburg ausgetragen. Der Grund ist wie so oft in diesen Tagen die Corona-Pandemie.

Noah Awuku (Chemnitz) erzielt das Tor zum 2:2 Ausgleich, Torwart Jo Coppens und Dominic Volkmer (Jena) machtlos.
Bildrechte: Karina Heßland-Wissel

Es wird für beide Teams die erste Partie nach der Corona-Pause und dann gleich eine unter mehr als merkwürdigen Umständen - zusätzlich zu den sowieso schwierigen Bedingungen derzeit. Denn wegen der Verfügungslage in Thüringen (Mannschaftstraining und Wettkampf bis 5. Juni verboten) darf der FCC nicht im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld antreten.

Verschiedene Pläne wie eine Austragung im Westen (da Jena am 3. Juni in Duisburg spielen muss) konnten nicht verwirklicht werden, letztlich stimmten aber die Würzburger Kickers einer Nutzung der Flyeralarm-Arena zu, sodass Jena und Chemnitz nun am Sonntag ab 17 Uhr in Unterfranken gegeneinander kicken.

Tor für Chemnitz, Noah Awuku (nicht im Bild, 15, Chemnitz) trifft zum 2:2.
Im Hinspiel siegte nach turbulenten 90 Minuten der Chemnitzer FC mit 3:2 gegen Carl Zeiss Jena Bildrechte: Picture Point

Jena will "das Bestmögliche aus der Situation machen"

"Das ist für uns nicht optimal, allein schon wegen der längeren Anreise", sagte CFC-Coach Patrick Glöckner am Donnerstag im "SpiO"-Talk dazu. Sein Team legte vor der Zwangspause eine starke Serie hin (14 Punkte aus sieben Liga-Spielen 2020), hat aber als Tabellen-13. nur zwei Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz, den aktuell der FSV Zwickau belegt.

Noch viel schlechter steht das "Heimteam" da: Mit 16 Punkten auf den ersten Nichtabstiegsrang hat Jena nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Bei einem Heimspiel in der Fremde und einer Menge Fahrstress in den kommenden Wochen wird diese "unmögliche Mission" nicht leichter für den Tabellenletzten.

Aufgeben gilt dennoch nicht: "Wir werden diesen Wettbewerb annehmen und unter den gegebenen, sehr besonderen Bedingungen versuchen, das Bestmögliche aus dieser Situation zu machen", heißt es in einem Facebook-Post des FCC vom Dienstag.

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cdi

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 31. Mai 2020 | 19:30 Uhr

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