Fußball | 3. Liga Acht Drittligisten drängen auf Re-Start-Termin

Acht Fußball-Drittligisten, darunter der Chemnitzer FC und Hansa Rostock, drängen auf die zeitnahe Bekanntgabe eines Re-Start-Termins in der 3. Liga. Die Klubs sind der Auffassung, dass die Politik die Möglichkeit zum Re-Start bereits gegeben habe.

Logo der 3. Liga auf einer Mauer mit Riss
Bildrechte: Collage: DFB / Colourbox.de / MDR

Acht Fußball-Drittligisten, darunter der Chemnitzer FC und Hansa Rostock, drängen auf die zeitnahe Bekanntgabe eines Re-Start-Termins in der 3. Liga. Wie die Klubs in einem offenen Brief an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) schreiben, soll der Verband bis heute Abend, 19 Uhr, ein Datum zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs mitteilen.

Politik habe Möglichkeit zum Re-Start gegeben

"Es ist zwischen uns unstreitig, dass es die satzungsmäßige Aufgabe des DFB ist, den Klubs einen sportlichen Wettbewerb zu ermöglichen und die hierzu nötigen Regelungen zu erlassen", schreiben die acht Vereine, die allesamt die Saison fortsetzen wollen. Die Klubs sind der Auffassung, dass die Politik die Möglichkeit zum Re-Start bereits gegeben habe, und verweisen auf einen Beschluss der Sportministerkonferenz zu Sonderregelungen für den Berufssport.

Fortsetzung der Saison "alternativlos"

Die Unterzeichner drängen darauf, dass Klubs, die keine lokale Freigabe für den Re-Start haben, ihre Spiele in anderen Regionen austragen. Denn: "Unter Abwägung der sportlichen und wirtschaftlichen Interessen der Lizenznehmer und des DFB unter diesen außergewöhnlichen Umständen" sei die Fortsetzung der Saison "alternativlos". Es könne "im Ergebnis nicht gerecht sein, wenn einige wenige Lizenznehmer die Mehrheit in Geiselhaft nehmen" - und wenn "die lokale Politik in die Saisonplanung willkürlich eingreifen kann".

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mze

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 20. Mai 2020 | 17:45 Uhr

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