Fußball | 3. Liga 3. Liga setzt Saison bis 30. April aus

Die 3. Liga unterbricht ihren Spielbetrieb weiter bis vorerst 30. April. Darauf hat sich die Spielleitung mit dem Ausschuss 3. Liga und den Vertretern der 20 Vereine im Rahmen einer außerordentlichen Tagung verständigt. Betroffen sind die Spieltage 30 bis 35.

Fussball 3.Liga, Kickers Wuerzburg - TSV 1860 München
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Ziel der Drittligisten bleibt es, "die Saison fortzusetzen und sportlich zu Ende zu spielen – sofern dies aus gesundheitlicher und behördlicher Sicht vertretbar ist", ist in einer Mitteilung des DFB zu lesen. Der Entscheidung war eine intensive Diskussion vorausgegangen. Mehrere Drittligisten, darunter die mitteldeutschen Vereine Hallescher FC, Carl Zeiss und FSV Zwickau, hatten sich zuvor für einen Abbruch der Saison ausgesprochen. Der FCM hatte den Vorstoß kritisiert.

Alle Szenarien weiterhin möglich

Allerdings will sich der DFB mit dem Ausschuss 3. Liga und den Klubs weiterhin eng abstimmen und "alle denkbaren Szenarien für die aktuelle Saison einer genauen Prüfung unterziehen", heißt es weiter. DFB-Vizepräsident Peter Frymuth: "Für die 3. Liga ist die heutige Entscheidung ein nächster Schritt, um auf die weiteren Entwicklungen reagieren zu können." Tom Eilers, Vorsitzender des Ausschusses 3. Liga, begrüßte die Entscheidung: "Die Tragweite der aktuellen Krise ist immer noch nicht in vollem Ausmaß abzusehen."

Die Vereine sind nun gefordert, bis zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Der Chemnitzer FC kündigte in einer Stellungnahme an, staatliche Hilfen für die Liquiditätssicherung prüfen zu wollen.

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red/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 16. März 2020 | 21:45 Uhr

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