Fußball | 2. Bundesliga Dynamo elbabwärts zu St. Pauli - Kauczinski relativ emotionslos

22. Spieltag

Für Dynamo Dresden geht es am Freitag elbabwärts zum FC St. Pauli. Soll die Mission Klassenerhalt nicht ins Stocken geraten, muss in Hamburg ein Dreier her. SGD-Trainer Markus Kauczinski sieht seine Rückkehr zum Millerntor relativ emotionslos.

Dresdens Cheftrainer Markus Kauczinski an der Seitenlinie
Dynamo-Coach Markus Kauczinski an der Seitenlinie. (Archiv) Bildrechte: imago images/Dennis Hetzschold

Ungeachtet der "Darmstadt-Affäre" geht es für Dynamo Dresden am Freitag wieder um wichtige Punkte. Auch diese Partie beim FC St. Pauli steckt voller Brisanz. Soll die Mission Klassenerhalt nicht ins Stocken geraten, muss in Hamburg gewonnen werden. Für SGD-Trainer Markus Kauczinski ist es zudem eine Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte.

Kauczinski: "Wir haben genug vor der eigenen Haustür zu kehren"

Rund ein Jahr und vier Monate führte Markus Kauczinski beim Kiezklub Regie, bevor er im April 2019 von seinen Aufgaben entbunden wurde. Seit Dezember vergangenen Jahres gilt nun seine volle Konzentration den Dresdnern. Seine Rückkehr ans Millerntor sieht der 49-Jährige relativ emotionslos. "Ich bin hier Trainer mit Leib und Seele. Das macht mir Spaß und ich bin nur in der Vorbereitung auf das Spiel", sagte er vor dem Zweitliga-Kellerduell und ergänzte: "Es war eine schöne und erfolgreiche Zeit bei St. Pauli. Doch jede Zeit hat ihr Ende, ich habe meinen Frieden damit gemacht."

Fünf Zähler haben die Dynamos als Tabellenschlusslicht Rückstand auf Tabellenplatz 15. Dort rangiert der ebenfalls kriselnde FC St. Pauli. Für die SGD ist die Begegnung die große Chance, den Rückstand auf den von Jos Luhukay trainierten Klub auf zwei Zähler zu verkürzen. "St. Pauli ist ein heimstarkes Team, hat zu Hause sehr viele Punkte geholt. Mit den Fans im Rücken gibt es immer viel Kampf“, schätzte Kauczinski ein: "Aber ihre Situation bewerte ich nicht. Wir haben genug vor der eigenen Haustür zu kehren."

Atik oder Donyoh für Ebert?

In dem Duell muss Kauczinski weiterhin auf Marco Hartmann, der sich einen Infekt eingefangen hat, und den am Sprunggelenk verletzten Kevin Ehlers verzichten. Zudem fehlen die gesperrten Patrick Ebert und Simon Makienok. Möglichen Ersatz für Ebert sieht Kauczinski in Baris Atik und dem im Winter verpflichteten Godsway Donyoh.

Baris Atik am Ball.
Kommt Baris Atik für Patrick Ebert zum Einsatz? (Archiv) Bildrechte: imago images/Steffen Kuttner

Minge zu Darmstadt: "Mann im Kölner Keller gibt die Meinung vor"

In der "Dresdner Morgenpost" legte Dynamo-Sportchef Ralf Minge noch einmal zum Protest gegen die Wertung des 2:3 gegen Darmstadt 98 nach. Nach Intervention des Video-Assistenten wurde dem im Abseits stehenden Dresdner Nikolaou eine Behinderung nachgesagt, Torschütze Schmidt stand dagegen nicht im Abseits. Minge findet: "Das ist wie bei Euch Medienleuten. Ihr gebt mit Euren Überschriften, mit Euren Texten eine Meinung, eine Richtung vor. Was nicht schlimm ist. Und so sehe ich das auch beim Videobeweis. Der Mann in Köln gibt seine Meinung vor und dann als Schiedsrichter dagegenzuhalten, ist nicht einfach."

Ralf Minge
Dynamo-Sportchef Ralf Minge Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

jmd/dpa/cke

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 15. Februar 2020 | 16:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2020, 15:48 Uhr

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