Fußball | 2. Bundesliga Aue kehrt mit leeren Händen aus Heidenheim zurück

29. Spieltag

Bei Erzgebirge Aue ist beim 1. FC Heidenheim wenig zusammengelaufen. Nach einer passablen ersten Hälfte mit einem glänzenden Keeper Martin Männel hatten die "Veilchen" nach der Pause dem Zweitliga-Überraschungsteam kaum noch etwas entgegenzusetzen und verloren mit 0:3. Damit rutschte Aue auf den achten Rang, Heidenheim bleibt in Lauerstellung zu den Aufstiegsplätzen.

Torhüter Martin Männel (1, Aue) pariert einen Elmeter von Marc Schnatterer (7, Heidenheim).
Aues Torhüter Martin Männel pariert den Elfmeter von Marc Schnatterer. Bildrechte: PICTURE POINT/ Sven Sonntag/ Poolfoto

Aues Coach Dirk Schuster mischte gleich zum Anfang kräftig durch und brachte im Vergleich zum Darmstadt-Spiel (1:3) fünf neue Spieler in der Startelf. Für Robert Jendrusch, Louis Samson, Sören Gonther, Dimitrij Nazarov und Clemens Fandrich, der nicht im Kader stand, kamen Martin Männel, Malcom Cacutalua, Calogero Rizzuto, Tom Baumgart und Pascal Testroet zum Einsatz.

Erste Hälfte: Männel hält die Null fest

Nach einer kurzen Abtastphase versuchten die Gastgeber die Regie zu übernehmen, Aue fand aber die richtigen Gegenmittel. Die "Veilchen" verteidigten gut im Raum und ließen die Heidenheimer kaum zur Entfaltung kommen.

Lange gab es keine nennenswerten Chancen zu verzeichnen, in der 23. Minute wurde es dann zum ersten Mal knifflig für die Auer. Nach robustem Einsteigen von John-Patrick Strauß an David Otto im Heidenheimer Strafraum zeigte Schiedsrichter Robert Kempter auf den Punkt. Marc Schnatterer schnappte sich das Leder, scheiterte aber am glänzend reagierenden Martin Männel. Der Auer Schlussmann hielt die Null fest, mit der es dann auch zum Pausentee ging.

Im Bild von links:  John Patrick Strauß / Strauss (24, Aue) und Niklas Dorsch (36, Heidenheim).
Duell zwischen dem Auer John Patrick Strauß und Heidenheims Niklas Dorsch. Bildrechte: PICTURE POINT/ Sven Sonntag/ Poolfoto

Klarer Leistungsunterschied in Hälfte zwei

Nach dem Wechsel legte Heidenheim mehrere Gänge zu und brachten die Auer in höchste Schwierigkeiten. In der 48. Minute wurde der Druck zu groß, sodass Rizzuto nach einer Verlängerung von David Otto den Ball ins eigene Tor bugsierte. Männel war vom eigenen Mann bezwungen. Zehn Minuten später legten die Heidenheimer durch Konstantin Kerschbaumer das 2:0 nach, der nach einer Mohr-Flanke die Kugel per Kopf in den Maschen versenkte.

Ein Lichtblick: Die Chance für Aue zum 1:2 ergab sich für Testroet nach einem Kempe-Eckstoß, sein Schuss wurde jedoch von Schnatterer am langen Pfosten geblockt (66.). Mehr kam nicht vom Schuster-Team, das in der 87. Minute noch das 0:3 durch Stefan Schimmer hinnehmen musste. Die neunte Auer Niederlage in der Fremde.

Heidenheims Spieler jubeln
Dreimal konnten die Heidenheimer nach der Pause jubeln. Bildrechte: PICTURE POINT/Sven Sonntag/Poolfoto

Das sagten die Trainer

Dirk Schuster (FC Erzgebirge Aue): "Wir wussten, was uns hier erwartet. In der Halbzeit hatten wir uns vorgenommen, keinen Zentimeter Boden herzugeben. Leider wurde das in den 15 Minuten nach dem Wechsel über den Haufen geworfen. Herzlichen Glückwunsch und die besten Wünsche an Heidenheim. Es wäre sicherlich eine Bereicherung für die Bundesliga, wenn der 1. FC Heidenheim das erste Mal in seiner Geschichte da oben dabei wäre."

Frank Schmidt (1. FC Heidenheim): "Wir sind unbeeindruckt von der Situation und werden versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Wenn wir da vorne reinstoßen und jemanden ärgern können, machen wir das natürlich. Aber der Druck, das ist selbstredend, liegt bei anderen."

Sport

Fußball | 2. Bundesliga 1. FC Heidenheim - Erzgebirge Aue in Bildern

Im Bild von links:  Trainer Frank Schmidt, 1.FC Heidenheim und Trainer Dirk Schuster, Erzgebirge Aue.
Auf Abstand, dennoch aber freundlich. Vor dem Anpfiff begrüßen sich Heidenheims Trainer Frank Schmidt, der seit 2007 den FCH betreut, und Aues Coach Dirk Schuster. Bildrechte: PICTURE POINT/ Sven Sonntag/ Poolfoto
Im Bild von links:  Trainer Frank Schmidt, 1.FC Heidenheim und Trainer Dirk Schuster, Erzgebirge Aue.
Auf Abstand, dennoch aber freundlich. Vor dem Anpfiff begrüßen sich Heidenheims Trainer Frank Schmidt, der seit 2007 den FCH betreut, und Aues Coach Dirk Schuster. Bildrechte: PICTURE POINT/ Sven Sonntag/ Poolfoto
Im Bild von links:  Timo Beermann (33, Heidenheim), Pascal Testroet (37, Aue) und Niklas Dorsch (36, Heidenheim).
Umkämpfte Partie speziell in der ersten Hälfte: Pascal Testroet versucht zwischen den beiden Heidenheimern Timo Beermann und Niklas Dorsch "durchzuschlüpfen". Bildrechte: PICTURE POINT/ Sven Sonntag/ Poolfoto
Im Bild von links:  John Patrick Strauß / Strauss (24, Aue) und Niklas Dorsch (36, Heidenheim).
Duell zwischen dem Auer John-Patrick Strauß und Heidenheims Niklas Dorsch. Bildrechte: PICTURE POINT/ Sven Sonntag/ Poolfoto
Torhüter Martin Männel (1, Aue) pariert einen Elmeter von Marc Schnatterer (7, Heidenheim).
Martin Männel läuft zur Höchstform auf und pariert den Elfer von Marc Schnattermann. Bildrechte: PICTURE POINT/ Sven Sonntag/ Poolfoto
Torhüter Martin Männel (1, Aue) pariert einen Elmeter von Marc Schnatterer (7, Heidenheim).
Auslöser für den Elfmeter war zuvor das robuste Einsteigen von John-Patrick Strauß an David Otto. Bildrechte: PICTURE POINT/ Sven Sonntag/ Poolfoto
 Tor für Heidenheim.  David Otto (26, Heidenheim) trifft zum 1:0.
Nach der Pause wird es bitter für Aue. Calogero Rizzuto bugsiert nach einer Verlängerung von David Otto den Ball ins eigene Tor zum 0:1. Bildrechte: PICTURE POINT/ Sven Sonntag/ Poolfoto
Im Bild von links: Malcolm Cacutalua (21, Aue) und Konstantin Kerschbaumer (27, Heidenheim).
Harter Fight um das Streitobjekt: Nach dem Rückstand muss Aue öffnen. Hier liefern sich FCE-Spieler Malcolm Cacutalua und Heidenheims Konstantin Kerschbaumer einen beherzten Zweikampf. Bildrechte: PICTURE POINT/ Sven Sonntag/ Poolfoto
Tor für Heidenheim.  Konstantin Kerschbaumer (27, Heidenheim) trifft zum 2:0.
Die Niederlage der Gäste aus dem Erzgebirge nimmt seinen Lauf. Konstantin Kerschbaumer netzt per Kopf zum 2:0 für die Ostwürttemberger ein. Bildrechte: PICTURE POINT/ Sven Sonntag/ Poolfoto
Tor für Heidenheim.  Konstantin Kerschbaumer (27, Heidenheim) trifft zum 2:0.
2:0 für Heidenheim: Martin Männel ist machtlos. Bildrechte: PICTURE POINT/ Sven Sonntag/ Poolfoto
Heidenheims Stefan Schimmer trifft zum 3:0
Die endgültige Entscheidung: Heidenheims Stefan Schimmer trifft zum 3:0. Bildrechte: PICTURE POINT/Sven Sonntag/Poolfoto
Heidenheims Spieler jubeln
Am Ende setzt sich die Qualität der Heidenheimer Mannschaft durch. Dreimal durften die Schmidt-Schützlinge jubeln. Bildrechte: PICTURE POINT/Sven Sonntag/Poolfoto
Dirk Schuster und Pascal Testroet
Mehr war heute nicht drin: Dirk Schuster und Pascal Testroet sind enttäuscht. Bildrechte: PICTURE POINT/Sven Sonntag/Poolfoto
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jmd

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 31. Mai 2020 | 15:10 Uhr

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