Fußball | 2. Bundesliga Dynamo-Kicker trainieren weiter "daheeme" und spenden 300.000 Euro

Die Profis von Dynamo Dresden werden sich wegen der Coronavirus-Krise vorerst weiter individuell zu Hause mit Übungen und Laufplänen fit halten. Das teilte der sächsische Fußball-Zweitligist am Samstag mit. Hintergrund ist eine Verfügung des Gesundheitsministeriums für das Land Sachsen, dass im Zuge der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus vorerst keine Trainingseinheiten in Mannschaftsstärke mehr stattfinden dürfen.

Minge: "Warten auf die Freigabe"

"Es ist derzeit für uns nicht absehbar, wann das nächste Mannschaftstraining in Dresden stattfinden wird. Sobald wir die Freigabe von den Behörden in Sachsen erhalten, starten wir wieder gemeinsam mit dem Teamtraining. Bis dahin dürfen die Spieler frei entscheiden, an welchem Ort sie die Aufgaben der individuellen Trainingspläne erledigen", erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge in einer Vereinsmitteilung.

Liga-Pause vorerst bis 2. April

Seit dem 13. März trainieren die Dynamo-Profis individuell, der Spielbetrieb in der 2. Bundesliga ruht offiziell vorerst bis 2. April. Die 36 Clubs der Bundesliga und 2. Liga wollen am 30. März gemeinsam entscheiden, ob die Spielpause aufgrund der anhaltenden Corona-Krise verlängert werden muss.

SGD spendet 300.000 Euro

Desweiteren teilte Dynamo mit, dass die Zweitliga-Profis inklusive des Trainerstabs und der Geschäftsführung bis zum 30. Juni 2020 im Zuge der Corona-Krise auf mehr als 300.000 Euro ihres Gehaltes verzichten, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins finanziell zu unterstützen, die sich seit dieser Woche in Kurzarbeit befinden. Zudem werden 50.000 Euro von der Gesamtsumme für soziale Zwecke gespendet. "Dieses Verantwortungsbewusstsein zeigt mir, dass die Werte unseres Vereins auch und erst recht in der Not von jedem mitgetragen werden. Wir helfen einander, gerade dann, wenn es darauf ankommt", so Minge.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 21. März 2020 | 19:30 Uhr

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