Fußball | Bundesliga Lewandowski leitet Bayern-Sieg in Köpenick ein

26. Spieltag

Union Berlin hat sich gegen Bayern München tapfer gewehrt, doch der Rekordmeister schlug in den entscheidenden Momenten zu. Ein kapitaler Fehler von Neven Subotic leitete die Niederlage der Köpenicker ein.

Robert Lewandowski von Bayern schießt das Tor zum 0:1
Bildrechte: dpa

Union Berlin hat gegen Bayern München mit 0:2 (0:1) verloren und bleibt damit auf dem zwölften Tabellenplatz. Der deutsche Rekordmeister baute durch den Sieg den Vorsprung an der Tabellenspitze wieder auf vier Punkte aus.

Das Spiel begann gemächlich. Die Bayern hatten deutlich mehr Ballbesitz, taten sich aber zunächst schwer. Union verzeichnete ein paar vielversprechende Konteransätze.

Lewandowski nutzt Subotic-Patzer

Kurz vor der Pause unterlief dann Union-Verteidiger Neven Subotic ein kapitaler Fehler, als er den von hinten kommenden Leon Goretzka übersah und foulte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Robert Lewandowski sicher zum 0:1 (40.).

Pavard macht den Deckel drauf

In der zweiten Halbzeit kontrollierten dann die Bayern das Spiel weitestgehend, von Union kam nicht mehr viel. Benjamin Pavard machte kurz vor Schluss per Kopf nach Ecke den Deckel drauf (80.).

Stimmen zum Spiel:

Hans-Dieter "Hansi" Flick (München): "Wir wussten, dass es am Anfang vielleicht nicht so rund laufen könnte, aber wichtig war, dass wir dagegengehalten und das Spiel verdient gewonnen haben. Wir haben unsere Sache gut gemacht, wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, aber jeder Einzelne kann seine Sache noch etwas besser machen. Jetzt müssen wir sehen, dass wir es im nächsten Spiel auch auf den Platz bringen. Robert Lewandowski macht einen guten Eindruck, er ist topfit. Wir haben es aber heute versäumt, ihn etwas besser ins Spiel zu bringen."

Markus Hoffmann (Berlin): "Wir haben das, was wir uns vorgenommen haben, gut umgesetzt. Wir haben versucht, unangenehm zu sein und Zweikämpfe zu gewinnen. Wir sind auch zu Torchancen gekommen. Unsere Mannschaft hat sich nach dem Elfmeter und Rückstand auch nicht runterziehen lassen. Wir haben einiges richtig gemacht, den Rhythmus muss man erst wieder bekommen. Wir waren vielleicht nicht so kaltschnäuzig vor dem Tor wie der FC Bayern."

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mze

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 17. Mai 2020 | 21:45 Uhr

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