Handball | 1. Bundesliga SC DHfK Leipzig gewinnt in letzter Sekunde

1. Spieltag

Der SC DHfK Leipzig hat zum Auftakt der Handball-Bundesliga gegen die Füchse Berlin einen Last-Second-Sieg gefeiert. Die Mannschaft von Trainer André Haber startete schwach in die Partie, holte dann aber immer weiter auf und drehte den Rückstand schließlich in einen 24:23 (10:14)-Sieg.

SC DHfK läuft langsam heiß

Die Leipziger starteten vor 4.597 Zuschauern in der Arena schwach in die Partie und liefen sich oft fest in der Berliner Abwehr, während die Füchse ihre Chancen nutzten und auf 0:4 (8.) und 1:7 (13.) davonzogen. Im Verlauf der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber dann besser ins Spiel. Besonders die Neuzugänge Marko Mamic und Viggo Kristjansson, der gleich drei Siebenmeter innerhalb weniger Minuten verwandelte, machten auf sich aufmerksam, während Torhüter Jens Vortmann mehrere gute Paraden zeigte. Bis zur Halbzeitpause kam der SC DHfK auf 10:14 heran.

Krzikalla wird zum gefeierten Mann

In der zweiten Halbzeit setzten die Sachsen ihre Aufholjagd fort, kamen schließlich zum Ausgleich und dann zum 22:21-Führungstreffer durch Philipp Weber (55.). Zwar konnten die Füchse noch einmal ausgleichen, doch verloren in der Offensive zu oft den Ball. Die Leipziger zeigten in der Schlussphase den größeren Willen, Lucas Krzikalla erzielte eine Sekunde vor Schluss den viel umjubelten Siegtreffer.

Zwei Handballspieler unterhalten sich auf dem Spielfeld.
Nach so einem fulminanten Sieg zum Saisonauftakt kann man schon mal schmunzeln. DHfK-Torwart Jens Vortmann hatte konnte seine diebische Freude nicht unterdrücken. Bildrechte: imago images / Beautiful Sports

Entsprechend groß war die Freude bei Leipzigs Trainer André Haber nach Abpfiff: „Das war irre heute, was da passiert ist. Wenn man so ein Spiel erleben darf, bin ich dankbar. Das ist einfach verrückt, wie dann die Stimmung kocht. Ich habe meinen Jungs gesagt, dass Berlin eine spielstarke Mannschaft hat, aber Berlin durfte uns emotional nicht schlagen, und das ist auch nicht passiert.“

Bester Werfer war Berlins Hans Lindberg, der zehn Tore erzielte, darunter fünf Siebenmeter. Bei den Gastgebern waren Marko Mamic, Franz Semper, Philipp Weber und Maximilian Janke mit je vier Treffern am erfolgreichsten.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 25. August 2019 | 16:30 Uhr

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