Fußball | Bundesliga RB Leipzig: Hoffnung auf baldigen Fußball

Weil auch die Rasenballer ihren Trainingsbetrieb am Leipziger Cottaweg unterbrochen haben, trainieren die Spieler individuell zu Hause - oder eben draußen, im Park. Sportdirektor Markus Krösche denkt derweil schon an die fernere Zukunft.

Blick auf die beleuchtete RB Arena mit Hauptgebäude.
Bildrechte: imago/PicturePoint

Mit etwas Glück könnte man dieser Tage einen Fußballer von RB Leipzig im Park treffen. Weil auch die Rasenballer ihren Trainingsbetrieb am Leipziger Cottaweg unterbrochen haben, trainieren die Spieler individuell zu Hause - oder eben draußen, im Park, was nach den aktuellen Bestimmungen ja nach wie vor erlaubt ist.

"Für das schlechte Wetter haben sie Spinning-Räder erhalten", verriet Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche bei einer Telefonkonferenz am Mittwoch, "aber bei gutem Wetter können Sie natürlich auch draußen Sport machen". Und momentan ist das Wetter ja nicht so schlecht - es ist zwar kalt, aber durchweg sonnig.

Krösche: "Wechsel zwischen Belastung und Freizeit"

Grundsätzlich, so Krösche, gehe es darum, einen "Wechsel zwischen Belastung und Freizeit" hinzubekommen, um die Herren Fußballer auch in Zeiten von Ausgangssperre bei Laune zu halten. "Wir haben ihnen ein bisschen Freizeit gegeben. Sie sollen aber in Leipzig bleiben und auch ein wenig Sport machen", sagte Krösche. Der Plan gelte zunächst für eine Woche, dann werde neu entschieden - sicher auch abhängig davon, was die Politik ermöglicht.

Markus Krösche (RB Leipzig)
Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche. Bildrechte: imago images / Picture Point LE

Denn: Noch ist weiterhin unklar, wie sich die Corona-Lage entwickelt. Seit Montag herrschen in Deutschland strenge Regeln, deren Erfolg oder Misserfolg auch den weiteren Verlauf der Fußballsaison bestimmen dürfte. Die DFL hatte am Dienstag (24. März) eine Aussetzung der Spielzeit bis zum 30. April empfohlen, eine weitere Verlängerung ist denkbar. "Wir müssen abwarten, wie sich die Dinge entwickeln", sagte Krösche.

Ziel: Saison zu Ende spielen

Oberstes Ziel bleibe aber, so der Sportdirektor, die Saison zu Ende zu spielen - wie das seit dem Corona-Ausbruch mantraartig immer wieder zu hören ist. Auch RBL würde dafür Geisterspiele und einen eng gestrickten Spielplan im Sommer hinnehmen. "Jeder spielt gern vor Zuschauern", sagte Krösche, "aber es gibt Dinge, die man jetzt akzeptieren muss."

Fraglich bleibt natürlich, wie ein solches Saisonende konkret aussehen könnte. Die "Bild"-Zeitung wagte sich bereits in die Offensive und verkündete, es gebe die geheime Überlegung, die Bundesliga Mitte Mai - also am ursprünglich letzten Spieltag - fortzusetzen. International soll die Saison laut "Bild" dagegen erst im Juli weitergeführt werden - in abgespeckter Form mit Viertel-und Halbfinals ohne Rückspiele.

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mze

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 25. März 2020 | 12:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 25. März 2020, 21:28 Uhr

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