Fußball | Bundesligen Letzte Rate der TV-Gelder steht noch aus

Die Fußball-Klubs der ersten und zweiten Liga warten weiterhin auf die letzte Rate des diesjährigen TV-Geldes. Anfang Mai sollen die Millionen, auf die viele Vereine sehnlich warten, nun kommen.

Ein Kamermann bei einem Bundesliga-Spiel
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Die deutschen Fußball-Klubs warten weiter auf die vierte und letzte Rate der TV-Gelder. Diese hätte eigentlich schon am 10. April bei der Deutschen Fußball Liga eingehen sollen. Aber nach einem Bericht des "Kicker" hätten die Rechteinhaber die insgesamt 304 Millionen Euro bisher noch nicht überwiesen. Als neuer Zahltag für die 36 Vereine sei nun der 2. Mai vereinbart worden.

Jeweils mehr als zwei Millionen für Aue und Dynamo

Ohne die Zahlung an die DFL drohe nach "Kicker"-Informationen innerhalb der nächsten zwei Wochen 13 Vereinen, darunter vier Bundesligisten, im Mai und Juni die Insolvenz. Aber die Chancen auf eine zeitnahe Regelung mit den Medienpartnern und eine Zahlung in den kommenden Tagen seien gut. Aue erwartet etwas mehr als zwei Millionen Euro, bei Dynamo sind es rund 2,4 Millionen Euro.

Fernsehkamera im Auer Stadion vor dem Dresdener Fanblock, 2018
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Rund 750 Millionen Euro stehen auf dem Spiel

Der Bundesliga-Spielbetrieb ist aktuell bis mindestens zum 30. April ausgesetzt. In der kommenden Woche, am 23. April, wollen die Fußball-Vereine das weitere Vorgehen festlegen. Nach wie vor hofft der Profi-Fußball aber darauf, die Spielzeit mit Hilfe von Geisterspielen bis zum 30. Juni beenden zu können. Auf dem Spiel stehen rund 750 Millionen Euro, die bei einem Abbruch der Saison fehlen würden. Bisher sind aber Geisterspiele nicht sicher, da Bund und Länder sich am Mittwoch auf die Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen bis mindestens zum 31. August einigten. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Großveranstaltungen, sollen von den Ländern getroffen werden.

TV-Kameras und Reporter im Erzgebirgsstadion in Aue
Auch Aue und Dynamo Dresden bekommen noch TV-Geld Bildrechte: imago/Picture Point

Möglicherweise drohen der DFL in den verschiedenen Bundesländern verschiedene Vorgaben, so dass gar nicht an allen Standorten gespielt werden kann. Zuletzt war von rund 240 Personen die Rede, die bei Bundesliga-Geisterspielen im Stadion sein müssten.

dpa

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 16. April 2020 | 09:40 Uhr

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