Fußball | DFL DFL: Bundesliga-Spielbetrieb bis mindestens 2. April unterbrochen

In der Bundesliga und der 2. Liga ruht wie erwartet bis mindestens 2. April der Ball. Dies beschloss die DFL-Mitgliederversammlung am Montag in Frankfurt/Main. DFL-Geschäftsführer Seifert verwies zudem auf die mögliche existenbedrohte Lage mancher Klubs.

Logo DFL am Zentraleneingang in Franfurt 5 min
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MDR aktuell 17:45 Uhr Mo 16.03.2020 17:45Uhr 04:54 min

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In der Bundesliga und der 2. Liga ruht wie erwartet bis mindestens 2. April der Ball. Einen entsprechenden Vorschlag des DFL-Präsidiums beschloss am Montag die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) bei ihrem außerordentlichen Treffen in Frankfurt/Main.

Seit vergangenem Freitag ist der Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga erstmals seit ihrer Gründung ausgesetzt, zuletzt war der 26. Spieltag abgesagt worden. Von der nun beschlossenen Unterbrechung ist wegen der angedachten Länderspielpause zunächst nur der 27. Spieltag (20. bis 22. März) betroffen.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert 3 min
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Mo 16.03.2020 16:30Uhr 03:27 min

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Seifert: Geisterspiele die einzige Überlebenschance

Allerdings gab DFL-Geschäftsführer Christian Seifert zu: "Niemand kann guten Gewissens behaupten, wann wieder Spiele stattfinden" und ergänzte, dass "die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oberste Priorität" habe. Unabhängig vom Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in den Bundesligen sind Spiele mit Fans in dieser Saison höchst unwahrscheinlich. "Geisterspiele werden die einzige Überlebenschance sein. Es steht mehr auf dem Spiel als nur ein paar Fußballspiele", unterstrich Seifert. In der Woche ab dem 30. März soll es weitere Beratungen geben.

"Alle Klubs haben den Anspruch, in irgendeiner Art und Weise – solange rechtlich möglich und gesundheitlich vertretbar - die Saison regulär zu Ende kommen zu lassen", sagte der DFL-Geschäftsführer. Geisterspiele seien dafür ein Mittel zum Zweck: "Wenn jemand sagt, Geisterspiele kommen nicht infrage, der muss sich keine Gedanken mehr machen, ob wir mit 18 oder 20 Profiklubs spielen, denn dann wird es keine 20 Profiklubs mehr geben", warnte Seifert.

SpiO-Reporter Alexander Küpper 1 min
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Mo 16.03.2020 16:21Uhr 01:25 min

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"Es geht um Zehntausende Arbeitsplätze"

Darüber hinaus haben sich die Klubs während der Versammlung noch nicht mit der Thematik möglicher Staatshilfen beschäftigt. "Es geht zunächst darum, dass sich die Klubs einen Überblick verschaffen, wie es im Falle von wirtschaftlichen Extremszenarien ausschaut. Sie müssen den Überblick bekommen, wie lange sie ohne Spiele durchhalten", blickte der 50-Jährige voraus. Sollte die Saison nicht zu Ende gespielt werden können, drohen den Vereinen Verluste von bis zu 770 Millionen Euro.

"Es geht ums Überleben", unterstrich der DFL-Verantwortliche. Er wollte zwar "nicht dramatisieren", aber meinte ausdrücklich: "Es geht um Zehntausende Arbeitsplätze. Und vielleicht kommen wir nun an einen Punkt, an dem wir uns eingestehen müssen, dass wir ein Produkt herstellen. Und wenn es dieses Produkt nicht gibt, gibt es uns nicht mehr."

SGD-Geschäftsführer Born: "Konstruktiver Austausch"

"Wir haben in Frankfurt einen der Situation angemessenen und äußerst konstruktiven Austausch aller Clubs erlebt", berichtete Michael Born, kaufmännischer Geschäftsführer von Dynamo Dresden: "Wir werden wie jedes andere mittelständische Unternehmen in unserer Gesellschaft die Auswirkungen der Corona-Krise für Dynamo Dresden in den kommenden Tagen weiter intensiv analysieren und einen genauen Plan erstellen, welche wirtschaftliche Last auf uns zukommt."

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red/sid/dpa

Aue-Geschäftsführer Michael Voigt im Interview 3 min
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Mo 16.03.2020 16:12Uhr 03:10 min

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 16. März 2020 | 19:30 Uhr

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