DDR-Oberliga - Die Wendesaison FCK gewinnt Kampfspiel – Rot für Lok-Trainer

22. Oktober 1989 | 8. Spieltag

Im letzten Spiel des 8. Spieltags der DDR-Oberliga fielen die Tore 20 bis 22 – eine Wohltat nach dem 8-Tore-"Spektakel" der Vorwoche. Das Duell Karl-Marx-Stadt gegen Lok Leipzig war ein Kracher – wenn man auf Kampfspiele und kleine Eklats steht.

FC Karl-Marx-Stadt - 1. FC Lok Leipzig 2:1 (1:0)

Für das sächsische Duell zog der FCK erstmals in dieser Saison ins Dr.-Kurt-Fischer-Stadion. Dort dominierten dann die beiden Abwehrreihen. Echte Torchancen waren deshalb Mangelware.

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OL08 FC Karl-Marx-Stadt - 1. FC Lok Leipzig 1 min
Bildrechte: MDR/DRA

In der ersten Halbzeit war der FCK aktiver und ging deshalb auch verdient mit einer Führung in die Pause. Nach dieser war dann Lok optisch überlegen, allerdings ohne große Wirkung zu erzielen. In der Schlussphase gelang dann auch nur noch das 1:2, wobei Rische bei einem Strafstoß erst im Nachschuss erfolgreich war.

Uli Thomale ungehalten

Zu einem kleinen Eklat war es nach dem 1:0 der Gastgeber gekommen. Das Tor hatte Wienhold – so jedenfalls reklamierte es Lok-Trainer Thomale – aus einer Abseitsposition heraus geschossen. Thomale soll daraufhin Schiedsrichter Klaus Peschel "zweimal vor die Brust" gestoßen haben und wurde mit einer Roten Karte auf die Tribüne geschickt. Der Coach der Leipziger bestreitet die Vorwürfe, die nun vor das DFV-Schiedsgericht kommen. Wir werden darüber ausführlich berichten.

OL08 FC Karl-Marx-Stadt - 1. FC Lok Leipzig
Der FCL kam nur noch zum Anschlusstor. Bildrechte: MDR/DRA

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 26. Oktober 2019 | 16:30 Uhr

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