Eishockey | DEL2 Eishockey-Open-Air: Eislöwen triumphieren erneut gegen Füchse

34. Spieltag

Die Dresdner Eislöwen haben nach 2016 auch das zweite "Hockey Open Air" gegen Weißwasser gewonnen. Bei vorübergehend starkem Regen setzten sich die Elbestädter vor der Rekordkulisse von 32.009 Zuschauern im Harbig-Stadion mit 5:3 (1:2, 2:1,2:0) gegen die Lausitzer Füchse durch. Mann des Spiels war Jordan Knackstedt, der dreifach für die Dresdner traf.

Eislöwe Mitchell jubelt
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Füchse effizient in Überzahl

Die Gastgeber begannen druckvoll und gingen in der 5. Minute durch Jordan Knackstedt in Führung. Weißwasser zeigte sich jedoch wenig beeindruckt und glich kurz darauf in Überzahl durch Mychal Monteith aus (7.). Im Anschluss wurden die Füchse immer stärker. Die Bemühungen belohnte Darcy Murphy mit der Gästeführung, der ebenfalls im Powerplay einnetzte (14.). Dresdens Petr Pohl hatte in der 17. Minute die Großchance zum Ausgleich, doch der Eislöwe scheiterte am glänzend reagierenden Goalie Mac Carruth.

Zu Beginn des zweiten Drittels vergaben die Füchse durch Mike Hammond und Clarke Breitkreuz weitere gute Torchancen. Das rächte sich in der 23. Minute, als Dale Mitchell wie aus dem Nichts das 2:2 markierte. Weißwasser schlug jedoch erneut zurück: Topscorer Hammond brachte die Lausitzer bei Dauerregen in der 33. Minute wieder mit 3:2 in Führung. Allerdings hatte diese nur kurzen Bestand, denn auch Dresdens Top-Stürmer Mario Lamoureux war erfolgreich und markierte in der 37. Minute das 3:3.

Hockey-Open-Air 3 min
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Knackstedt legt doppelt nach

Im dritten Abschnitt passierte erstmal wenig - beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und der Regen hörte endlich auf. Richtig laut wurde es auf den Rängen wieder in der 47. Minute: Knackstedt sorgte mit seinem zweiten Treffer für die Eislöwen-Führung. Dresden blieb auch danach das bissigere Team, obwohl Weißwasser in der Schlussphase nochmals alles nach vorn warf. Schließlich war es Knackstedt, der 19. Sekunden vor dem regulären Ende mit seinem dritten Treffer ins leere Füchse-Tor für die Entscheidung sorgte.

Stimmen zum Spiel

Corey Neilson (Cheftrainer Lausitzer Füchse): "Erst einmal herzlichen Glückwunsch an Rico und sein Team. Beide Mannschaften hatten die Notwendigkeit, die drei Punkte heute mitzunehmen. Das Eis war aufgrund des Regens vor allem im zweiten Drittel nicht perfekt. Am Ende des Tages waren wir eigentlich das bessere Team, aber die Eislöwen haben gut gekämpft. Es herrschte eine großartige Stimmung. Unsere aktuelle Situation ist nun mal so, wie sie ist. Ich denke, dass das Team weiß, dass es teilweise schlechtes Hockey spielt. Man macht immer wieder katastrophale Fehler, kassiert zu viele Strafen. Aber heute haben wir gut gespielt, treffen am Ende aber die falschen Entscheidungen."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 04. Januar 2020 | 19:30 Uhr

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