Eishockey | DEL2 Eislöwen gewinnen nach Pohl-Gala - Nichts zu holen für Füchse und Eispiraten

32. Spieltag

Es war der Abend des Petr Pohl, der die Dresdner Eislöwen fast im Alleingang zum Sieg gegen Bad Nauheim schoss. In Weißwasser gingen die Füchse gegen die Bietigheim Steelers als Verlierer vom Eis. Bittere Stunden erlebten die Eispiraten Crimmitschau, die in Freiburg chanclos waren.

Pohl glänzt mit Hattrick bei Eislöwen-Sieg

Die Dresdner Eislöwen haben die Weihnachtswoche veredelt und nach dem knappen 2:1-Sieg in Bietigheim gegen den EC Bad Nauheim zuhause ein 4:1 nachgelegt. Ein starkes zweites Drittel mit einem bestens aufgelegten Petr Pohl war der Schlüssel zum Erfolg.

Petr Pohl (Dresdner Eislöwen)
Drei Eislöwen-Tore gingen auf das Konto von Petr Pohl. (Archiv) Bildrechte: imago images/Hentschel

Das erste Drittel in der ausverkauften EnergieVerbund Arena verlief nicht nach dem Geschmack des großen Teils der 4.412 Zuschauer, denn Mike Card (11.) hatte zur Führung der Gäste eingenetzt. Im zweiten Abschnitt kam der Dresdner Motor dann in Schwung: Sebastian Zauner (30.) und Petr Pohl mit einem Doppelpack (30./35.) drehten die Partie auf 3:1. Besonders für Pohl lief es an diesem Tag glänzend. Der 33-Jährige ließ es sich nicht nehmen und besorgte mit seinem Empty-Net-Goal auch noch das 4:1 (58.) - der Hattrick war perfekt. 

Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi meinte nach dem Spiel: "Es war ein sehr wichtiger und verdienter Sieg für uns. Wir haben gutes Forechecking gespielt und waren hinten stabil. Mit dem Doppelschlag im zweiten Drittel hatten wir das Momentum auf unserer Seite und haben anschließend das Spiel auch in die richtige Richtung gelenkt. Die Torhüterleistung auf beiden Seiten war heute sehr stark."

Breitkreuz-Duell in Weißwasser: Füchse verlieren  

Die Lausitzer Füchse sind momentan aus dem Tritt gekommen. Nach der 1:7-Klatsche in Ravensburg hieß es diesmal in der Eisarena Weißwasser 2:4 gegen die Bietigheim Steelers.

Clarke Breitkreuz (Lausitzer Fuechse, 71)
Clarke Breitkreuz musste für zwei Minuten auf die Strafbank. (Archiv) Bildrechte: imago/Eibner

Vor 2.950 Zuschauern lief die Mannschaft von Corey Neilson stets einem Rückstand hinterher. Nachdem die Gäste durch Frederik Cabana (18.) und Guillaume Leclerc (21.) ein 2:0 vorgelegt hatten, verkürzte Darcy Murphy (31.) auf 1:2. Dann entwickelte sich ein Duell der Breitkreuz-Brüder, die vor ihren Wechseln gemeinsam bei den Löwen Frankfurt dem Puck nachgejagt waren. Zunächst legte Steelers-Spieler Brett Breitkreuz (36.) das 3:1 vor, ehe im dritten Drittel Clarke Breitkreuz (46.) mit seinem Tor zum 2:3 die Lausitzer wieder heranbrachte. Alle Mühen waren vergebens: Zehn Sekunden vor der Schlusssirene traf Alexander Preibisch zum 4:2-Endstand für Bietigheim.  

Eispiraten chancenlos in Freiburg

Die Negativserie der Eispiraten Crimmitschau hält an. Beim EHC Freiburg verlor die Mannschaft von Daniel Naud glatt mit 0:5 – die fünfte Niederlage in Folge für die Sachsen.

Ty Wishart
Ty Wishart von den Eispiraten. (Archiv) Bildrechte: imago images/Kessler-Sportfotografie

Nach dem ersten Abschnitt lagen die Eispiraten nur 0:1 zurück, was noch zu reparieren schien. Dann aber folgte vor 3.500 Zuschauern in der "Echte Helden Arena" der Einbruch, nichts wollte gelingen. Zudem stand bei Freiburg mit Ben Meisner ein Klasse-Goalie zwischen den Pfosten, der alle 32 Schüsse der Gäste auf sein Tor zunichte machte. Im Mitteldrittel erhöhte der EHC auf 4:0. Zum Schluss legte Scott Allen, bis 2018 in Diensten der Eispiraten, das 5:0 nach. Die Freiburger Schützen vorher hießen Luke Pither, Nikolas Linsenmaier, Cam Spiro und Nick Pageau.

jmd

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Sachsenspiegel | 29. Dezember 2019 | 19:00 Uhr

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