Eishockey | DEL2 Eislöwen schließen Jahr perfekt ab - Füchse verlieren nach Verlängerung

33. Spieltag

Die Dresdner Eislöwen gehen mit einem Auswärtssieg in die Vorbereitungen auf das Hockey Open Air. Die Lausitzer Füchse unterlagen hingegen zum dritten Mal bei Aufsteiger Landshut.

Dresdner Eislöwen feiern perfekten Jahresabschluss

Die Dresdner Eislöwen haben vor dem prestigeträchtigen Freiluftspiel im Rudolf-Harbig-Stadion noch einmal gewonnen. Am Montag (30.12.2019) siegte das Team von Rico Rossi in Bad Tölz mit 2:1 (2:1, 0:0, 0:0). Mit dem dritten Sieg in Folge dürfte Dresden das „Hockey Open Air“ mit viel Selbstvertrauen angehen.

Alexander Dotzler und Dale Mitchell
Dale Mitchell (re., Archiv) jubelt. Bildrechte: imago images/Hentschel

Dale Mitchell (6.) und Toni Ritter (16.) trafen für die Eislöwen, bevor Tyler Mc Neely (19.) für die Tölzer Löwen verkürzte. Im zweiten Drittel und im Schlussdrittel sahen die 3.001 Zuschauer weder Tore der Oberbayern noch der Sachsen. Dresdens Top-Vorlagengeber Jordan Knackstedt sammelte einen weiteren Assist.

Chefcoach Rossi erklärte: "Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Auswärtssieg am heutigen Abend. Es ist schwer in dieser Halle zu spielen und zu gewinnen." Er analysierte: "Ab dem zweiten Drittel hat Bad Tölz viel Druck gemacht und wir haben uns durch Strafen wieder selbst Probleme bereitet. Trotzdem haben die Jungs super in Unterzahl gekämpft." Torhüter Florian Proske erhielt ein Sonderlob. Stürmer Elvijs Biezais (Oberkörperverletzung) und Verteidiger Kevin Lavallée (grippaler Infekt) standen nicht zur Verfügung.

Hin und Her für die Lausitzer Füchse

Die Lausitzer Füchse haben beim EV Landshut auch das dritte Aufeinandertreffen verloren. Sie unterlagen im DEL2-Hauptrundenspiel beim Tabellennachbarn mit 4:5 nach Overtime (1:1, 2:3, 1:0).

Die Mannschaft von Trainer Corey Neilson, der jüngst versprach, "dass die Füchse ein Playoff-Team werden", erlebte ein umkämpftes erstes Drittel. Es lief nach einem Gegentor in Unterzahl früh einem Rückstand hinterher (Robbie Czarnik, 2.), aber Robert Farmer (1:1) sorgte noch für einen Ausgleich vor der Pause.

Die Füchse-Spieler, die zuletzt von ihren Fans hörten "wir ham‘ die Schnauze voll", erlebten beim Aufsteiger im zweiten Drittel ein Hin und Her. Durch ein Tor von Czarnik geriet Weißwasser erneut in Rückstand (21.), ehe Topscorer Mike Hamond das 2:2 durch Jordan George auflegte (23.). Während bei den Sachsen Daniel Schwamberger und Clarke Breitkreuz auf der Strafbank schmorten, traf Landshuts Maximilian Forster (31.). Marc Schmidpeter ließ mit dem vierten Tor der Hausherren den Großteil der 3.309 Zuschauer jubeln (39.), bevor Breitkreuz auf 3:4 verkürzte (40.).  

Clarke Breitkreuz
Clarke Breitkreuz (Archiv) Bildrechte: imago/Eibner

Im Schlussdrittel hielt Weißwassers Torhüter Mac Carruth seinen Kasten sauber und machte kurz vor dem Ende des dritten Drittels Platz für einen zusätzlichen Spieler. Mit Erfolg: Darcy Murphy (59.) schoss sein Team in die Overtime und damit zu einem Punkt, ehe Czarnik den Füchsen den Zahn zog.

Crimmitschau unterliegt Tigers deutlich

Die Eispiraten Crimmitschau haben in der DEL2 ein Debakel erlebt. Gegen das bisherige Ligaschlusslicht Bayreuth Tigers unterlag das Team von Trainer Daniel Naud mit 0:6 (0:1, 0:3, 0:2).

Somit sahen die 3.554 Zuschauer keinen einzigen Treffer der Hausherren, obwohl diese ein Chancenplus hatten. Als erstes überwand Martin Heider Torhüter Mark Arnsperger. Im zweiten Drittel legten Tomas Schmidt und Ville Järveläinen (2) nach. Tyler Gron und erneut Järveläinen erhöhten Im Schlussdrittel.

Die Eispiraten wirkten teilweise emotions- und leidenschaftslos. Viele Zuschauer verabschiedeten die Mannschschaft mit Pfiffen vom Eis. Crimmitschau fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Alex Wideman (Mittelhandbruch) und Carl Hudson (Fußbruch). Am 3. Januar muss das neue Liga- Schlusslicht zum ESV Kaufbeuren.

mkö

Dieses Thema im Programm: MDR Aktuell - Das Nachrichtenradio | 30. Dezember 2019 | 21:40 Uhr

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