Eishockey | DEL2 Eislöwen drehen verrücktes Spiel - Eispiraten & Füchse verlieren

20. Spieltag

DIe Dresdner Eislöwen haben in einem denkwürdigen Spiel gegen Bietigheim das Eis als Sieger verlassen. Zumindest einen Zähler holten die Eispiraten aus Crimmitschau. Leer gingen die Lausitzer Füchse aus.

Nick Huard
Bildrechte: imago/Hentschel

Bärenstarke Dresdner schocken Steelers

Was für ein verrücktes Spiel: Dank eines bärenstarken Schlussdrittels haben die Dresdner Eislöwen gegen die Bietigheim Steelers mit 7:5 gewonnen. Den 2.071 Zuschauern in der Energie-Verbund Arena wurde ein unglaublicher Spielverlauf geboten. Nach der Führung durch Rene Kramer (4.) fing sich das Team von Rico Rossi ein Tor nach dem anderen ein und lag nach dem zweiten Drittel mit 1:4 zurück. Im Schlussabschnitt spielten sich die Blau-Weißen in einen Rausch. Nick Huard (48./51.), Kramer (48.), Steve Hanusch (53.), Timo Walther (59.) und Sebastian Zauner (60.) drehten die Partie.

"Der heutige Sieg freut mich für die Jungs! Wir haben vierzig Minuten schlecht gespielt, anders kann man es nicht sagen. Aber am Ende hat das Team einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Petteri und ich haben keine taktische Veränderung vom zweiten zum letzten Drittel vorgenommen", Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer.

Eispiraten verlieren spät

Die Eispiraten Crimmitschau sind trotz einer starken Leistung in Bad Tölz leer ausgegangen. Bei der 2:3-Niederlage n.V. holten die Westsachsen zumindest einen Zähler. Vor 2.386 Zuschauern zeigten sich die Eispiraten effizient: Den ersten Schuss nutzte Vincent Schlenker zur Führung (6.). Die Gastgeber meldeten sich sich jedoch zurück und drehten die Partie (17. /25.). Patrick Pohl gelang in Unterzahl das verdiente 2:2 (38.). Nach einem torlosen Schlussdrittel fiel die Entscheidung in der Overtime. Dabei schlugen die Oberbayern fünf Sekunden vor dem Ende eiskalt zu.

Füchse gehen als Verlierer vom Eis

Die Lausitzer Füchse haben sich die siebte Heimniederlage eingefangen und gegen die Ravensburg Towerstars mit 1:3 verloren. Vor 2.386 Zuschauern liefen die Gastgeber bereits nach dem ersten Drittel einem 0:2 hinterher. Sören Sturm (7.) und Shawn O'Donnell (16.) hatten für die Towerstars getroffen. Jetzt war die Mannschaft von Corey Neilson gefordert. Die Antwort gab es im Mittelabschnitt, als der Treffer zum 1:2 durch Robert Farmer (25.) die Füchse wieder hoffen ließ. Doch Gäste-Spieler Jakub Svoboda stellte den alten Abstand (1:3/32.) wieder her: Die Entscheidung.

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 23. November 2019 | 19:00 Uhr

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