Eishockey | DEL2 Spektakel-Sieg für Dresden - Füchse und Eispiraten verlieren

50. Spieltag

Die Dresdner Eislöwen haben bei den Ravensburg Towerstars nach einem Tor-Spektakel in letzter Minute gewonnen. Die Lausitzer Füchse und die Eispiraten Crimmitschau sind dagegen leer ausgegangen.

Darren Mieszkowski vor Patrick Pohl
Darren Mieszkowski vor dem Crimmitschauer Patrick Pohl. Bildrechte: imago images / Kessler-Sportfotografie

Die Dresdner Eislöwen haben bei den Ravensburg Towerstars nach einem Tor-Spektakel in letzter Minute mit 5:4 (0:4, 4:0, 1:0) gewonnen und damit wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoffs gesammelt.

Das Spiel hatte vor 2.724 Zuschauern in Ravensburg gerade erst begonnen, da brach es zunächst über die Dresdner herein. Robin Just brachte die Gastgeber in Führung (4.), nach einer Spieldauerstrafe gegen Jordan Knackstedt bauten Shawn O'Donnell, Tero Koskiranta (beide 7.) und Vincent Mayer (8.) den Vorsprung binnen weniger Minuten aus.

Im zweiten Drittel dann der Bruch im Spiel: Nur 46 Sekunden dauerte es, bis Dale Mitchell die Aufholjagd der Gäste einläutete. Petr Pohl (28.) und Mario Lamoureux (33.) brachten Dresden wieder ganz nah heran, Timo Walther sorgte schließlich für den viel umjubelten Ausgleich (37.).

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In der Schlussphase passierte lange nichts, ehe Steve Hanusch 43 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer erzielte.

Crimmitschau erhält Dämpfer in Frankfurt

Die Eispiraten aus Crimmitschau haben nach zwei Siegen mal wieder eine Niederlage "fressen" müssen. Das Team von Daniel Naud unterlag mit 1:7 (0:0, 1:3, 0:4) beim Tabellenzweiten Löwen Frankfurt.

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In der Eissporthalle Frankfiurt vor 4.348 Zuschauern gab es im ersten Drittel ein leistungsgerechtes 0:0. Richtig dominant agierte keines der Teams, auch nicht in eigener Überzahl. Ein paar Chancen hüben wie drüben sprangen heraus, jedoch standen die Goalies sehr sicher und ließen keinen Puck ins Tor. Im zweiten Abschnitt sollte sich das etwas ändern, denn der Frankfurter Adam Mitchell spielte ganz groß auf und erzielte drei Treffer (21./28./30.). Lediglich Alexander Wideman hielt für die Eispiraten dagegen und sorgte für den zwischenzeitliche 1:2-Anschlusstreffer (29.).

Im dritten Drittel zogen die "Löwen" noch einmal ordentlich das Tempo an. Maximilian Eisenmenger, der "doppelte" Luis Schinko und Stephan MacAulay erzielten das 4,5,6 & 7:1 für Frankfurt (42./49./59./60.). Und damit war die Luft bei den Eispiraten und in der kompletten Partie raus.

Lausitzer Füchse scheitern in Heilbronn denkbar knapp

Die Lausitzer Füchse haben es am Sonntag verpasst, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Die Ostsachsen verloren bei den Heilbronner Falken trotz einer starken Aufholjagd mit 3:4 (0:0; 3:2; 0:2). Das erste Drittel in der Heilbronner Kolbenschmidt-Arena gestaltete sich zunächst zäh, was vor allem an den sicheren Abwehrreihen beider Teams lag. Die Füchse hatten dabei Glück, dass die Baden-Württemberger auch trotz zweimaliger Überzahl nicht ihr gewohntes starkes Powerplay aufziehen konnten.

Ungleich turbulenter wurde es dagegen in den zweiten 20 Minuten. Zunächst gingen die Falken durch Pierre Preto in der 22. Minute in Führung, ehe es durch drei Zeitstrafen - unter anderem gegen die Füchse Erik Mik und Brad Ross - nach einer Auseinandersetzung deutlich lichter auf dem Eis wurde. Nachdem sich das Spiel in der Folge wieder etwas beruhigt hatte, setzten die Ostsachsen spielerische Akzente. Zunächst glich Mike Hammond (30.) in Überzahl aus und Darcy Murphy (33.) drehte das Spiel sogar für die Gäste. Doch die Antwort darauf lieferte der Heilbronner Bronson Maschmeyer vor 1.660 Zuschauern geradezu postwendend (33.). Gegen Ende des zweiten Drittels lieferten sich die Hausherren dann zwei Zeitstrafen in Folge. Die Füchse ließen sich diese Chance nicht entgehen und erhöhten durch Murphy zum 3:2-Zwischenstand. Auffällig: Bei allen drei Toren der Lausitzer war Kale Kerbashian in der Vorbereitung beteiligt.

Im entscheidenden letzten Durchgang behielten die Falken dann jedoch die besseren Nerven. Nach 14 torlosen Drittelminuten glich Stefan Della Rovere im Powerplay wieder für die Gastgeber aus. Nur zwei Minuten später brachte Derek Damon Heilbronn sogar in Führung.

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mze/tw/eja

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 23. Februar 2020 | 21:40 Uhr