Olympia in Tokio Christina Schwanitz: "Jetzt müssen alle zusammenhalten"

Kugelstoßerin Christina Schwanitz, Ruderin Annekatrin Thiele und Para-Triathlet Martin Schulz waren am Mittwoch zu Gast im "Spio"-Talk - und zeigten großes Verständnis für die Entscheidung des IOC, die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokio um ein Jahr zu verschieben.

Christina Schwanitz
Christina Schwanitz. Bildrechte: imago images/Chai v.d. Laage

Die mitteldeutschen Athleten Christina Schwanitz, Annekathrin Thiele und Martin Schulz haben die Entscheidung des IOC begrüßt, die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokio um ein Jahr verschieben. Die drei Sportler waren am Mittwoch zu Gast im Talk bei "Sport im Osten" und zeigten großes Verständnis und Erleichterung. "Ich habe mir das gewünscht. Ich bin sehr glücklich darüber. Es geht um die Gesundheit der Sportler und Fans", sagte Schwanitz.

Schwanitz: "Die Spiele, die niemals vergessen werden"

Natürlich war die Welt- und Europameisterin zugleich etwas traurig darüber, dass sie ihrer Leidenschaft aktuell nicht nachgehen kann. "Ich war vom Training bis dato voll im Soll", sagte Schwanitz, die aktuell zu Hause trainiert und dadurch mehr Zeit für ihre Kinder hat. Zugleich machte sie den Sportfans aber Hoffnung auf nächstes Jahr: "Jetzt müssen alle zusammenhalten. Und dann kommen die Wettkämpfe, die niemals vergessen werden."

Schulz: "Richtiges Zeichen"

Auch für Para-Triathlet Martin Schulz, der - ganz Sportler - im Deutschland-Trikot auftrat, ist die Verschiebung das "richtige Zeichen". Zwar zeigte er sich etwas enttäuscht, da er die Qualifikation schon in der Tasche hatte und "gut in Form" sei, doch er habe "auch selbst gemerkt, dass Sport momentan nicht das Wichtigste" sei. Entsprechend ließ er es in den vergangenen Tagen im Training etwas lockerer angehen: "Ich habe nicht so nach Plan trainiert und bin mit dem Rad auch mal dorthin gefahren, wo ich schon immer mal hinfahren wollte."

Martin Schulz bei den para Weltmeisterschaften während des ITU World Triathlon Grand Final in Lausanne
Bildrechte: imago images/Jörg Schüler

Thiele meldete sich aus der Quarantäne

Ruderin Annekatrin Thiele meldete sich derweil aus der Quarantäne. Eine Athletin aus ihrer Trainingsgruppe wurde positiv auf Corona getestet, weshalb Thiele nun 14 Tage zu Hause bleiben muss. "Wir haben einen Trainingsplan für zu Hause bekommen", sagte Thiele, die ebenfalls großes Verständnis für die Entscheidung des IOC hat: "Es war die einzig richtige Entscheidung. So sehr das Herz am Sport hängt, es gibt momentan andere Sorgen."

Annekathrin Thiele
Annekathrin Thiele. Bildrechte: IMAGO

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mze

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 25. März 2020 | 17:45 Uhr

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