24.05.2020 | 16:28 Uhr Volkshochschulkurs Wasser-Yoga

Stand-up-Paddling (SUP) ist als Wassersportart auch hierzulande beliebt. Wem das zu einfach ist, der kann es mit Yoga verknüpfen. Die Übungen auf dem wackligen Paddelbrett stählen die Tiefenmuskulatur.

Vier Personen führen, jeweils auf einem Paddelbrett stehend, Yoga-Übungen durch
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

"SUP-Yoga" ist eine sehr junge Sportart, die sich gerade zu einem neuen Fitnesstrend entwickelt. Hier treffen zwei alte Traditionen und zwei Orte aufeinander. Das viele tausend Jahre alte Yoga aus Indien und das Surfboard aus Hawaii. Die neue Sportart soll Stress abbauen und den Körper stählen. Doch muss sie erst erlernt werden. Die Volkshochschule Dresden bietet nun Kurse dafür an. Mitmachen kann jeder, auch ohne Vorkenntnisse und ohne eigenes Brett.

Aus Yoga wird Woga

Das WOGA, da kommt das W vom Element Wasser, auf dem wir trainieren. Da tauschst du einfach deine Yoga-Matte und kannst so deinen nächsten Yoga-Kurs auf's Wasser verlegen und in der Natur zwischen allen Elementen trainieren.

Julia Kresse ist Expertin für SUP-Yoga. Die gebürtige Dresdnerin ist ausgebildete Tanzpädagogin. Sie ließ sich in Indien zur Yoga-Lehrerin ausbilden und tourte 15 Jahre um die Welt. Jetzt bringt sie Volkshochschülern auf dem Birkwitzer Badesee zwischen Pirna und Dresden das Yoga zu Wasser bei.

Volkshochschule will Trends aufgreifen

Für die Volkshochschule ist der Kurs eine Möglichkeit, jüngeres Publikum anzulocken. Die stellvertretende Direktorin Anja Jäpel-Nestler sagt, es sei der Schule wichtig, nicht nur mit den traditionellen Angeboten wahrgenommen zu werden. Sie wollen eben auch Trends aufgreifen, "den Leuten die Möglichkeit geben, sich auszuprobieren und mit solchen Angeboten jüngere Leute ermuntern, Volkshochschulkurse einfach mal auszuprobieren."

Woga stählt den Körper

Durch die Bewegung auf dem Brett im Wasser ist der ganze Körper gefordert, das heißt aktive Entspannung, Stressabbau und Training der Tiefenmuskulatur in einem. Daran ist die Instabilität des Brettes schuld, erklärt Trainerin Julia Kresse. Dadurch werde die Tiefenmuskulatur trainiert. "Und das weiß man jetzt, die wird immer, immer wichtiger. Weil es eben nicht entscheidend ist, einen schönen Bizeps zu haben, sondern die Tiefenmuskulatur hilft Dir dabei, einen aufrechten Gang zu haben und schützt und unterstützt auch die Organe."

Quelle: MDR/nk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 23.05.2020 | 19:00 Uhr

Mehr aus Freital und Pirna

Mehr aus Sachsen