Meldungen am Sonntag Corona-Ticker Sachsen am 29.03.: 1.816 bestätigte Corona-Fälle im Freistaat

Sachsens Schüler und Familien stehen vor der dritten Woche ohne Unterricht. Mehrere Kreiselternräte kritisieren jetzt die Lernumstände und Anforderungen des Kultusministeriums. Zu Vieles laufe unkoordiniert für das Lernen zu Hause ab. Unterdessen haben mehr als 6.000 Unternehmen Soforthilfen beim Land beantragt. Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen liegt im Freistaat bei 1.816. Zehn Menschen starben bislang.

Ein Pfleger, verlässt vor der Corona-Ambulanz auf dem Gelände der Paracelsus-Klinik ein Zelt.
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Meldungen am 30. März:

20:42 Uhr | Zusammenfassung und Tickerende

An dieser Stelle beenden wir die Berichterstattung über die Coronavirus-Pandemie für heute. Am Montagmorgen sind wir wieder für Sie da und halten Sie auf dem Laufenden zur Corona-Lage in Sachsen. Danke für Ihr Interesse heute. Wir wünschen Ihnen einen guten Wochenstart.

Zum Abschluss dieser Pandemie-Woche legen wir Ihnen diese Erklärung ans Herz, die leicht verständlich zeigt, was exponentielles Wachstum bei Infektionen bedeutet.

20:23 Uhr | Neue Fallzahlen aus den Kreisen Görlitz und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge haben sich bislang nachweislich 151 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind neun mehr als am Vortag. Nach Angaben des Landratsamtes Pirna sind 14 Personen bereits genesen. Im Landkreis Görlitz gab es am Sonntag 69 bestätigte Infektionsfälle, einen mehr als am Tag davor. Bisher gelten sechs Personen als wieder geheilt.

20:05 Uhr | Fährbetrieb in Rathen komplett eingestellt

Der Fährverkehr in Kurort Rathen ist komplett eingestellt. Weder die Gierseilfähre, noch das Fährschiff setzt Passagiere über. Ponton und Steg sollen überholt werden. Voraussichtlich am Freitag soll die Gierseilfähre wieder in Betrieb gehen - allerdings nur für einheimische Berufstätige, zur Versorgung sowie in dringenden Fällen für Ärzte, Rettungskräfte oder die Feuerwehr. Für Touristen war der Fährbetrieb bereits am 17. März eingestellt worden.

Fähranleger Rathen liegt am Ufer
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19:35 Uhr | Briefwahlen in Oderwitz und Radeburg

Wegen der Corona-Virus-Epidemie sind in Sachsen bis Juni fast alle Bürgermeisterwahlen verschoben worden. Einzig in Oderwitz bei Görlitz und in Radeburg (Landkreis Meißen) durften die Wähler heute per Briefwahl abstimmen.

19:15 Uhr | Polizei Dresden ermittelt gegen Wanderer

Im Raum Dresden sind am Sonntag deutlich weniger Menschen unterwegs gewesen. Wie die Polizei mitteilte, halten sich die meisten Menschen an die Allgemeinverfügung und halten beim Aufenthalt im Freien Abstand. Vereinzelt mussten die Beamten Gruppen auflösen. Gegen zwei Wanderer wird wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt. Die 41 und 38 Jahre alten Berliner hatten auf dem Wanderparkplatz in Gohrisch in ihrem Auto übernachtet.

17:16 Uhr | Alltag von Risiko-Patienten in der Corona-Krise

Ausgangsbeschränkungen, Hygieneregeln, Distanz - die Einschränkungen während der Coronavirus-Pandemie sollen besonders gefährdete Personen vor einer Ansteckung mit dem Covid-19 schützen. Zu dieser Risiko-Gruppe gehört auch Marco Purrucker. Er leidet an der chronischen Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose. Die Regeln, die jetzt für alle gelten, sind für den 25 jahre alten Leipziger nichts Neues.

Ich halte dieselben Regeln ein, die ich mein ganzes Leben schon eingehalten habe. Vielleicht etwas intensiver jetzt, aber es ist kein großer Unterschied für mich.

Marco Purrucker Risikopatient

16:53 Uhr | Insassen von sieben Passagiermaschinen ohne Symptome

Das Gesundheitsamt des Landkreises Nordsachsen hat die Aussteigerkarten von Passagieren aus insgesamt sieben Flugzeugen kontrolliert, die auf dem Airport Leipzig/Halle landeten. Die Maschinen kamen aus Risikogebieten gemäß RKI-Klassifizierung zurück. Keine der Personen hatte Symptome. In der vergangenen Woche wurde 115 Menschen in Nordsachsen getestet, darunter 80 Kinder, die in den Kindergarten Grashüpfer in Schweta gingen. Dort hatte sich eine Erzieherin mit dem Corona-Virus infiziert. Alle 115 Tests waren negativ, teilte das Landratsamt mit.

16:34 Uhr | Notlösung für Schutzmasken-Sterilisation in Zwickau

Ein Mann mit Schutzmaske in einem OP
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Im Zwickauer Heinrich-Braun-Klinikum (HBK) können externe Einrichtungen ihre Einweg-Mund-Nasen-Schutzmasken sterilieiren lassen. Mit dem Angebot reagiert das HBK auf die Aufrufe von medizinisch-pflegerischen Einrichtungen, die händeringend nach persönlicher Schutzausrüstung suchen, sagte eine Klinik-Sprecherin. In der hausinternen Klinik-Abteilung sei es möglich, die Shcutzmasken zu sterilisieren, wenn sie nicht sichtbar verschmutzt sind. Die Masken könnten so erneut und ohne Infektionsrisiko für den Träger verwendet werden. Die Sterilisation sei allerdings nur als Notlösung gedacht, um gegenwärtige Lieferengpässe zu kompensieren.

16:24 Uhr | Bunter Dank in Chemnitz

Unbekannte haben an einem Brückengeländer über der Autobahn A4 Pappschilder befestigt. Ein Dank an alle Brummi-Fahrer, die in der Corona-Krise die Menschen versorgen helfen?

An einem Brückengeländer über der Autobahn bei Chemnitz hängt ein Plakat aus Pappe. Darauf haben Unbekannte in bunter Schrift geschrieben: Danke LKW. Ein Dank an alle Transport-Fahrer in Zeiten der Corona-Krise?
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16:12 Uhr | Landtag arbeitet zur Krisen-Bewältigung

Ab kommende Woche wird wegen der Corona-Krise auch der sächsische Parlamentsbetrieb eingeschränkt. Darauf hatten sich in der vergangenen Woche alle Fraktionen verständigt. Es werden sich nur die Ausschüsse treffen, die zur Bewältigung der Corona-Krise nötig sind. Getagt wird im Plenarsaal, damit die Sicherheitsabstände eingehalten werden können.

15:26 Uhr | Zwickauer Oberarzt platzt der Kragen

Bei Facebook hat sich der Zwickauer Oberarzt Michael Horn über Coronavirus-Verharmloser geäußert. Er wehrt sich gegen Vergleiche der Coronavirus-Pandemie mit Grippe-Erkrankungen, lehnt menschenverachtende Gedanke gegenüber älteren Erkrankten und chronisch Kranken ab. In seinem Post erklärt er die Unterschiede zwischen Corona-Erkrankung und Grippe und warum sich Pfleger und Ärzte vor der großen Erkrankungswelle fürchten. Zudem verlangt er Mäßigung von allen Laien, die die medizinische Lage nicht abschätzen könnten.

Nun würde ich alle ultraschlauen Internetrechercheure und Youtubeanalysten dringend bitten, einfach mal die klugen Aberaberklappen zu halten und sich in Zurückhaltung zu üben.

Michael Horn Oberarzt und Chirurg, Notaufnahme Zwickau

15:06 Uhr | Glocken läuten Danke

Ab heute Abend sollen die Glocken der katholischen Kirchgemeinden im Bistum Meißen-Dresden täglich um 19:30 Uhr läuten. Der Glockenklang ist als Dank allen gewidmet, "die sich derzeit für den Erhalt wichtiger Abläufe des gesellschaftlichen Miteinanders einsetzen", sagte Bischof Heinrich Timmerevers. Er forderte die Menschen dazu auf, miteinander in Kontakt zu bleiben, sich anzurufen, zu schreiben oder zu mailen. Die katholische Kirche Ostthüringens beteiligt sich an der Läute-Aktion.

Unser Alltag steht Kopf. Aber unser Land steht nicht still. Im Moment arbeiten täglich Männer und Frauen daran, das tägliche Leben aufrecht zu erhalten. Dafür gilt es, Danke zu sagen!

Heinrich Timmerevers Katholischer Bischof Bistum Meißen-Dresden

14:48 Uhr | Erste Bilanz des "We kick Corona"-Projekts

Die deutschen Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich haben mit ihrer Hilfsaktion "We kick Corona" nach etwas mehr als einer Woche 3,6 Millionen Euro eingesammelt. Zahlreiche Fußballstars hatten sich der Aktion angeschlossen, so auch RB-Spieler Timo Werner. Mehr als 30 soziale Projekte konnten bereits unterstützt werden, sagte Kimmich.

14:00 Uhr | 1.816 bestätigte Coronavirus-Erkrankungen

Die Zahl der bestätigten Covid 19-Infektionen in Sachsen ist auf 1.816 gestiegen - 116 mehr als am Sonnabend. Ein weiterer Mensch kam ums Leben. Das wurde aus dem Erzgebirgskreis gemeldet. Bislang verzeichnet Sachsen zehn Tote im Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen. Fünf Patienten liegen als klinisch schwere Fälle in Krankenhäusern. Das hat das sächsische Sozialministerium bekannt gegeben.

13:54 Uhr | Aue-Präsident ruft "Alarmstufe Rot aus

Der Präsident des Fuball-Zweitligisten Helge FC Erzgebirge Aue Helge Leonhardt sieht den Verein in der Corona-Krise in seiner Existenz bedroht. "Wenn Bundesminister Spahn sagt, dass der jetzige Zustand die Ruhe vor dem Sturm ist, dann machen wir uns alle Sorgen in nie gekannter Weise", schrieb FCE-Präsident Leonhardt in einem Statement auf seiner Facebook-Seite.

13:50 Uhr | Augustusburger App startet

Am Montag wird eine App für Augustusburg freigeschaltet, in der sich die Bürger gebündelte Informationen besorgen können. Bürgermeister Dirk Neubauer hat das Angebot entwickelt. Bürger seiner Stadt sollen sich darüber austauschen und Suchen nach informationen zur Corona-Lage auf vielen verschiedenen Websites ersparen. Neubauers Botschaft lautet:

Bleibt optimistisch und gesund, trotz allem. Wir kriegen das schon in den Griff.

Dirk Neubauer Bürgermeister

13:38 Uhr | Schutzausrüstung aus China gelandet

Auf dem Flughafen Leipzig/Halle ist am Sonnabend ein Flugzeug aus dem chinesischen Hangzhou mit Schutzausrüstung für die Region Leipig/Halle eingetroffen. Das twitterte der Airport: "Unsere Kollegen/-innen der PortGround nahmen die eilige Luftfracht in Empfang und gewährleisteten den Weitertransport", hieß es dort.

12:34 Uhr | Hilferuf des Elternrats Dresden

Die Kreiselternräte von Dresden, Bautzen und Görlitz haben in einem offenen Brief an das Kultusministerium unkoordinierte Schulvorgaben kritisert. Schüler würden mit analogen und digitalen Aufgabenzetteln überhäuft, Lehrer und Schulleiter nicht auf Rückfragen reagieren. Zudem hätten Eltern dem Gremium von vielen technischen Tücken berichtet und dass die Anforderungen der Schulen nicht mit den Familiensituationen arbeitender Eltern in Einklang zu bringen seien. Kinder hätten auch Angst vor schlechten Zensuren, wenn sie allein nicht klar kämen.

In unserer 5. Klasse nehme ich allgemein in den Elternhäusern eine Überforderung wahr, da natürlich der Unterricht zu Hause nicht ersetzt werden kann. Zumal es auch Haushalte gibt (so wie unseren selbst), wo beide Eltern noch arbeiten und die Kinder daheim alles in Eigenregie abarbeiten müssen. (...) Es gibt täglich Geschrei und Tränen.

Eltern eines Oberschülers in der 5. Klasse

11:55 Uhr | Corona-Regelungen in leichter Sprache

Die Debatte um die Ausgangsbeschränkungen in Sachsen geht in den sozialen Netzwerken weiter. Facebook-Nutzer von MDR SACHSEN haben dazu Hunderte Kommentare geschrieben. Jetzt hat Sachsen die Allgemeinverfügungen in mehreren Sprachen und in leichter Sprache veröffentlicht, damit alle verstehen, worum es geht.

Alle Menschen müssen zu Hause bleiben. Es gibt nur wenige Ausnahmen, wann Sie rausgehen dürfen.

Sozialministerium Sachsen Erkläung der Allgemeinverfügung in leichter Sprache

Die Debatte der MDR SACHSEN-Facebooknutzer:

11:43 Uhr | Wenn Bäcker in Einweg-Overalls steigen

Die Lebensmittelbranche hat in der Coronakrise viel zu tun. Großbäckereien legen mehr Schichten ein, so wie der Großbäcker Harry-Brot in Wiedemar in Nordsachsen. Um die Arbeit zu bewältigen, musste Geschäftsführer Henry Coldewey Zeitarbeiter einstellen, weil seine eigenen Mitarbeiter keine Kindernotbetreuung bekommen haben - trotz Systemrelevanz seines Bäckerbetriebs. Hygienevorschriften, Abstandsregeln und Desinfektionen gelten für alle. Die Mitarbeiter müssen eine Viertelstunde früher im Betrieb sein, damit es keine Überschneidungen in den Umkleideräumen gibt. Bäcker tragen während ihrer Schicht Overalls als Schutz.

11:22 Uhr | Unterstützung bei Corona-Tests

Das Labor der Stammzellen-Spenderdatei DKMS in Dresden stellt seine Technik zur Verfügung, um Analysen für das Universitätsklinikum durchzuführen. Pro Tag könnten so 600 zusätzliche Proben auf Coronaviren untersucht werden. Damit wird die Test-Kapazität des Uni-Klinikums verdreifacht. Zudem erinnert die DKMS daran, dass auch während der Corona-Krise alle 35 Sekunden ein Mensch auf der Welt an Blutkrebs erkranke und ruft zu Stammzellen-Spenden auf.

11:16 Uhr | Bürgermeister von Zgorzelec kritisiert Grenzschließung

Der seit Jahren gelebte Gedanke der Europastadt Görlitz-Zgorzelec werde durch die Grenzschließung in Frage gestellt, meint der Zgorzelecer Bürgermeister Rafał Gronicz. Die Verschärfung der Bestimmungen bedeute für viele unserer Bewohner nicht nur den Verlust ihres Arbeitsplatzes, sagte er MDR SACHSEN. Zudem rechnet das Stadtoberhaupt zu Ostern mit langen Staus am Grenzübergang Görlitz/Zgorzelec. Anwohner und Landwirte befürchten wieder Verkehrschaos und Müllberge entlang der Autobahn.

10:09 Uhr | Linke verlangt mehr Kreativität für Wochenmarkt-Öffnungen

Für die Organisiation von Wochenmärkten hat die Linke mehr Kreativität und Flexibilität von Innenminister Roland Wöller (CDU) verlangt. "Wochenmärkte sind ein wichtiger Teil der Nahversorgung mit frischen und regionalen Nahrungsmitteln und wichtige Absätzmärkte für Landwirte", sagte die Sprecherin für Landwirtschaft der Linken im Sächsischen Landtag, Antonia Mertsching. Statt die Märkte einfach zu schließen, könnten sie in ungenutzten Messehallen, Turn- oder auch Lagerhallen verlegt werden, schlug sie vor. Dann seien diese Märkte "praktisch auch nichts anderes als ein Supermarkt, in dem die Abstandsregel organisiert und der Zustrom reguliert werden" könne. In kleineren Orten könnten leere Läden genutzt werden, Marktflächen könne man auch einzäunen, um Hygieneabstände einzuhalten.

09:52 Uhr | Viele polnische Pflegekräfte und Ärzte bleiben

Am Klinikum in Görlitz hat sich bisher mehr als die Hälfte der polnischen Beschäftigten entschieden, eine vorübergehende Unterkunft auf deutscher Seite in Anspruch zu nehmen. 17 von insgesamt 32 Beschäftigten wollen ihre Görlitzer Kollegen weiterhin unterstützen, darunter Ärzte und Pflegekräfte, teilte die Klinikleitung mit. Berufspendler müssen bei der Einreise nach Polen in Quarantäne.

08:53 Uhr | Ökumenisches Corona-Sorgen-Telefon startet

Ab Montag beantworten Seelsorger der evangelisch-lutherischen Landeskirche, des katholischen Bistums Dresden-Meißen und der Diakonie Sachsen am "Corona-Sorgentelefon" Fragen. Man kann sich mit Ängsten oder Sorgen an die geschulten Gesprächspartner wenden, erklärt die sächsische Landeskirche dazu. Der Dienst soll die bestehenden Beratunsgangebote ergänzen.

  • Das Corona-Sorgentelefon ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr erreichbar unter Telefon: 0351-89 69 28 90.

08:41 Uhr | Wirtschaftsexperte für schnelle Tests

Nach rund knapp zwei Wochen Schul- und Betriebsschließungen und zurückgefahrener Wirtschaft kritisiert der Volkswirtschaftler Reint Gropp, dass Mediziner derzeit Wirtschaftspolitik betreiben. "Das ist ein bisschen so, als würde ich operieren", sagte der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle MDR AKTUELL. Er schätzt, dass Kleinunternehmer und größere Firmen mit den bereits aufgelegten Hilfspaketen am Leben gehalten werden könnten. Das könne ein, zwei Monate lang gut gehen. Deutschland müsse jetzt "sehr viel Geld dafür ausgeben", Tests zu entwickeln, um schnell viele Menschen testen zu können. Damit könne man herausfinden, wer wieder oder nach arbeitsfähig sei.

Je länger es dauert, desto schlimmer wird's mit der Wirtschaft. Die Ausfälle kumulieren sich.

Reint Gropp Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle

08:19 Uhr | Mehr als 6.000 Firmen beantragen Hilfsprogramm

In Sachsen haben bislang 6.100 Unternehmen Unterstützung aus dem Corona-Hilfsprogramm "Sachsen hilft sofort" beantragt. Wirtschaftsminister Martin Dulig sagte dem MDR, mehr als 300 Darlehens-Anträge habe die Sächsische Aufbaubank schon bewilligt. Er kündigte außerdem ein Zuschuss-Programm für kleine Unternehmen an. Der Freistaat übernehme ein Fördermittelprogramm des Bundes, das am Freitag endgültig beschlossen wurde.

08:08 Uhr | Corona-Folgen für Pferdehöfe

Sportanlagen in Sachsen sind derzeit geschlossen, auch Reiterhöfe. Dennoch muss der Betrieb dort intern weitergehen. Denn die Tiere müssen versorgt und bewegt werden. Neben den fehlenden Einnahmen durch Reit- und Schulbetrieb ist die tierartgerechte Haltung das Hauptproblem der Pferdehofbesitzer. Es soll weniger Ausritte geben, damit möglichst wenige Menschen auf die Höfe gehen. Doch die Tiere brauchen regelmäßigen Auslauf, sagen Pferdehofbesitzer.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/afp/

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 29.03.2020 | ab 05:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 29.03.2020 | 19:00 Uhr

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