Meldungen am Dienstag Corona-Ticker Sachsen am 24.03.: Sachsen zählt inzwischen sechs Tote

Sachsen hat die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verschärft. So sollen keine Wochenmärkte mehr abgehalten werden. Aktuell gibt es 1.018 Corona-Infizierte in Sachsen. MDR SACHSEN hält Sie über die Entwicklungen der Coronavirus-Krise auf dem Laufenden.

 Leeres Patientenbett, bereit für die Aufnahme eines Patienten.
Bildrechte: imago/Jochen Tack

Meldungen am Mittwoch

21:36 Uhr | Zusammenfassung und Tickerende


Vielen Dank, dass Sie sich heute bei uns über die aktuelle Lage in Sachsen informiert haben. Wir freuen uns, Sie auch am Mittwoch wieder auf dem Laufenden halten zu dürfen. Denken Sie bitte daran: Abstand halten - miteinander stark.

21:00 Uhr | MDR KULTUR: Spotify-Liste mit Künstlern der Region

Durch das Coronavirus stehen viele Musikerinnen und Musiker vor finanziellen Schwierigkeiten – auch in Mitteldeutschland fallen Konzerte, Veranstaltungen und bezahlte Auftritte weg. MDR KULTUR will helfen und hat eine Spotify-Liste mit zahlreichen Musikmachenden aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zusammengestellt, jeder ist mit je einem Stück darin vertreten.

20:40 Uhr | Piwarz strikt gegen Abi ohne Prüfung - Kritik an Schleswig-Holstein

Sachsen hat scharfe Kritik an dem von Schleswig-Holstein angekündigten Verzicht auf Abitur-Abschlussprüfungen geübt. "Wer ohne Abstimmung mit den anderen Bundesländern vorprescht, gräbt dem Bildungsföderalismus ein Grab und macht die Kultusministerkonferenz überflüssig", erklärte der sächsische Kultusminister Christian Piwarz am Dienstag. Jegliche Bemühungen, sich unter den Bundesländern abzustimmen, um den Schülern keine Nachteile entstehen zu lassen, "werden durch dieses Vorgehen ad Absurdum geführt".

Schleswig-Holsteins Kultusministerin Karin Prien hatte zuvor angekündigt, sie werde innerhalb der Kultusministerkonferenz der Länder angesichts der Corona-Krise für ein "Anerkennungsabitur" ohne Abschlussprüfungen plädieren. Am Mittwoch wolle sie dem Landeskabinett zudem einen Beschluss vorlegen, der diese Vorgehensweise für ihr Bundesland festschreibe. Die Abiturnote soll laut Prien ausschließlich anhand der bisher erbrachten schulischen Leistungen vergeben werden, die auch unter normalen Umständen einen Teil der Note ausmachen. Auch andere Schulabschlüsse wie die Mittlere Reife sollen nach dem Willen der Ministerin in diesem Schuljahr nur auf Basis der zuvor erbrachten Noten vergeben werden.

20:20 Uhr | "Hustschutz" für die Droschke: Taxifahrer rüsten in Corona-Zeiten nach

20:00 Uhr | Krankenhaus Bautzen kann Mann geheilt entlassen

Das Krankenhaus Bautzen hat den ersten schwer am Coronavirus Erkrankten geheilt nach Hause entlassen. Der 60-Jährige mit mehreren Vorerkrankungen war nach Angaben der Oberlausitz-Kliniken mit Covid 19-Symptomen zehn Tage lang auf der Intensivstation behandelt worden. Insgesamt sind im Landkreis Bautzen bereits sieben Corona-Infizierte nach einer Erkrankung wieder genesen.

19:21 Uhr | Keine Corona-Infektionen in Sachsens Gefängnissen

In Sachsens Gefängnissen sind bisher keine Infektionen mit dem Coronavirus aufgetreten. Das sagte Justizministerin Katja Meier im MDR SACHSENSPIEGEL. Sie warb zugleich um Verständnis für Einschränkungen bei den Besuchsregeln.

19:00 Uhr | Landessportbund und Kugelstoßer Storl begrüßen Verschiebung von Tokio 2020

Die Vizepräsidentin Leistungssport des Landessportbundes Sachsen, Heike Fischer-Jung, hat die Entscheidung zur Verlegung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 auf das kommende Jahr begrüßt. "Die Verschiebung der Olympischen Spiele um ein Jahr ist richtig und war notwendig", sagte Fischer-Jung. "In der aktuellen Situation ist die Gesundheit das höchste Gut. Darum ist dies eine Entscheidung im Sinne der Sportler und des Fairplay."

Ähnlich äußerte sich Kugelstoßer David Storl im Gespräch mit MDR SACHSEN. Durch die Entscheidung sei den Athleten der Druck der Ungewissheit genommen worden. Zugleich hofft Storl, zeitnah als Kaderathlet die professionellen Trainingsanlagen nutzen zu können. Es gehe auch darum, dass die Spitzensportler ihre Form behalten und fit für die Qualifikation bleiben. Letztendlich hänge daran auch die Förderung der Sportler.

18:15 Uhr | Zahl der Toten in Sachsen steigt auf sechs

In Sachsen sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums insgesamt sechs Menschen an den Folgen einer Coronainfektion gestorben. Aus dem Landkreis Zwickau ist am Dienstag ein dritter Todesfall gemeldet worden. Nähere Angaben zur Person wurden nicht gemacht. In Bernsdorf bei Lichtenstein und in der Stadt Zwickau waren bereits zwei betagte und vorerkrankte Menschen gestorben. Zwei Tote wurden aus Dresden und bereits am vorigen Freitag ein Toter aus dem Landkreis Bautzen von den Behörden bestätigt.

18:03 Uhr | Sachsen von oben

Drohnenaufnahme leere Innenstadt 1 min
Bildrechte: MDR/xcitePRESS

17:48 Uhr | "So geht Sächsisch" wird zur digitalen Bühne

In der Corona-Pandemie wird die Imagekampagne "So geht Sächsisch" zur digitalen Bühne für Künstler. Unter dem Motto #Bleibt-Daheeme können Kreative und Künstler Auszüge ihres Schaffens in linearen und Live-Formaten zeigen. Vom live Couch-Konzert unterschiedlicher Musiker über digitale Museumsführungen und Workouts mit Spitzensportlern bis hin zum gemütlichen Sofa-Kino soll das Angebot laut Kulturministerium reichen. Kulturministerin Barbara Klepsch sagte: "Wir laden Künstler, Kreative und Kultureinrichtungen im Freistaat dazu ein, sich mit eigenen Inhalten zu melden und somit Teil der Community im Rahmen von #Bleibt-Daheeme zu werden."

17:24 Uhr | Polizei löst Partys auf und schickt Skifahrer heim

In Sachsen hat die Polizei zahlreiche Verstöße gegen das zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie verhängte Kontaktverbot festgestellt. Die Polizeidirektion Dresden registrierte nach eigenen Angaben gestern 57 Einsätze mit "Coronabezug". Unerlaubt waren Freizeitsportler in Oberwiesenthal unterwegs. Eine 23-Jährige und ein 68 Jahre alter Mann aus Altenburg sowie ein 21-jähriger Skifahrer aus Markneukirchen wurden mit Platzverweisen nach Hause geschickt.

In Zschorlau bei Aue hatten sich vor einem Einkaufsmarkt etwa 20 Personen verschiedener Nationalitäten versammelt. Mit Hilfe eines Dolmetschers sei die Situation geklärt worden. Nach einem Zeugenhinweis löste die Polizei in Chemnitz eine Privatparty auf. Im Ortsteil Siegmar hatten den Angaben zufolge sechs Männer im Alter zwischen 19 und 25 Jahren gefeiert. Auch eine Fete von fünf Personen in Brand-Erbisdorf beendete die Polizei. Ein 20-Jähriger musste dort vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen werden, weil er einem Platzverweis nicht nachkam.

16:46 Uhr | Autos am Flughafen Prag bis Freitag abholen

Deutsche Staatsbürger, deren Autos am Flughafen in Prag stehen, können diese noch bis Freitag abholen. Das tschechische Innenministerium habe eine entsprechende Ausnahmegenehmigung erteilt, hieß es am Dienstag aus dem sächsischen Verkehrsministerium. Danach ist es erlaubt, mit maximal einer Begleitperson auf direktem Weg zum Flughafen zu fahren, um das Auto abzuholen.

Benötigt werden für die Abholung eine eidesstattliche Erklärung über die Durchreise durch die Tschechische Republik sowie der Parkschein oder das ursprüngliche Flugticket über den Abflug in Prag. Die Zeitspanne des Aufenthalts in der Tschechischen Republik ist so kurz wie möglich zu halten, ein Zwischenhalt nur bei dringender Erforderlichkeit erlaubt.

Wirtschaftsministerium Sachsen

16:30 Uhr | Osterreiten in der Lausitz abgesagt

Das in der Lausitz traditionsreiche Osterreiten wird in diesem Jahr abgesagt. Das hat das Landratsamt Bautzen am Nachmittag mitgeteilt. Die Landesdirektion habe das Landratsamt darüber informiert, hieß es weiter. Hintergrund ist die am 19. März 2020 in Kraft getretene Allgemeinverfügung zur Untersagung von öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen sowie von Versammlungen von Menschen, die bis zum 20. April 2020 Gültigkeit hat. Das Osterreiten hätte am Ostersonntag, dem 12. April 2020, stattgefunden.

16:04 Uhr | Programmtipp bei MDR SACHSEN

15:50 Uhr | Corona-Alltag im Pflegeheim

Menschen in Pflegeeinrichtungen treffen die derzeitigen Corona-Schutzmaßnahmen besonders hart. In den Pflegeheimen der Diakonie im Raum Bautzen sind seit nun fast zwei Wochen Besuche von Angehörigen tabu. Wie gehen die älteren Menschen damit um? MDR SACHSEN hat mit Robert Geburek gesprochen. Er leitet das Pflegeheim "Zur Heimat" in Bischofswerda:

15:44 Uhr | Timo Werner unterstützt Soli-Aktion "We kick Corona"

Was steckt hinter "We kick corona?" Mit der Initiative "We Kick Corona" soll karitativen, sozialen oder medizinischen Einrichtungen geholfen werden, die aufgrund der Pandemie auf sofortige Hilfe angewiesen sind. Die Onlineplattform wurde von den Nationalspielern Leon Goretzka und Joshua Kimmich ins Leben gerufen, die selbst eine Million Euro gespendet haben.

15:31 Uhr | "Couch viewing" - Annaberger und Leipziger Theater gehen online

Das Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz will trotz Corona-Zwangspause für sein Publikum da sein. Bereits in dieser Woche soll das Online-Theaterprogramm "Couch Viewing" ins Netz gehen, teilte das Theater am Dienstag mit. Es sei innerhalb weniger Tage in Zusammenarbeit mit zwei weiteren Annaberger Kulturbetrieben auf die Beine gestellt worden. Das ermögliche Theaterkunst ganz nah, aber ohne jede Ansteckungsgefahr.

Auch das Schauspiel Leipzig will seine Zuschauer online erreichen. Jeweils dienstags und donnerstags sollen künftig demnach für jeweils 24 Stunden Mitschnitte von Inszenierungen auf die Internetseite des Theaters gestellt werden.

15:23 Uhr | Tipps gegen den Lagerkoller

Das wollten Sie doch immer schon mal machen

Moderne Dunstabzugshaube aus Glas in einer Küche über einer Herdplatte
Alle vier bis zwölf Wochen soll man seine Dunstabzugshaube in der Küche reinigen. Das hängt laut Stiftung Warentest davon ab, wie oft man kocht oder brutzelt. Jetzt ist gute Gelegenheit, die Filter zu reinigen. Dabei lohnt sich auch ein Blick AUF die Küchenschränke. Denn Schmutz aus Fett und Staub sieht man nomalerweise von unten nicht, aber bevor man sich langweilt, könnte der auch der beseitigt werden... Bildrechte: imago/Deutzmann
Moderne Dunstabzugshaube aus Glas in einer Küche über einer Herdplatte
Alle vier bis zwölf Wochen soll man seine Dunstabzugshaube in der Küche reinigen. Das hängt laut Stiftung Warentest davon ab, wie oft man kocht oder brutzelt. Jetzt ist gute Gelegenheit, die Filter zu reinigen. Dabei lohnt sich auch ein Blick AUF die Küchenschränke. Denn Schmutz aus Fett und Staub sieht man nomalerweise von unten nicht, aber bevor man sich langweilt, könnte der auch der beseitigt werden... Bildrechte: imago/Deutzmann
Voller Vorratsschrank
Wenn wir gerade in der Küche sind, lohnt auch ein Blick in die Vorratsschränke und -fächer. Die sollte man zwei Mal pro Jahr reinigen - auch Schubfächer und Ablagen. Hygieniker empfehlen, alles mit einer Essigessenzlösung (ein Teelöffel auf einen halben Liter warmes Wasser) abzuwischen. Danach trocknen lassen und die Schränke einräumen. Bei der Gelegenheit lassen sich Lebensmittel kontrollieren, wie lange sie noch haltbar sind oder ob sich schon Lebensmittelmotten eingenistet haben. Wenn ja, dann sofort weg mit den befallenen Produkten. Bildrechte: IMAGO
Geschäftsfrau schaut am Laptop auf Fotos
Die meisten stürzen sich in der Adventszeit auf ihre digitale Fotoablagen. Jetzt kann man die Fotos vergangener Urlaube in Ruhe sortieren und sich bei der Gelegenheit gleich aus der häuslichen Isolation wegträumen. Bildrechte: imago images / Panthermedia
Frauenhände gesalten Fotoalbum
Wer lieber analog basteln möchte wie früher, könnte für sich oder seine Lieben klassische Fotobücher oder Erinnerungsalben gestalten. Vielleicht haben Kinder zu Hause auch Lust, mitzumachen? Dann können sie die Fotos aussuchen, ausdrucken oder online bestellen. Bildrechte: imago images / Westend61
Unter einer Lupe sind mehrere Kontoauszüge zu sehen.
Versicherungsunterlagen, Bankdaten, Verträge, Quittungen - die Ordner mit Papierkram werden immer dicker. Dabei soll man die regelmäßig durchsehen und ausmisten. Als Faustformel für Privatleute gilt: Nach zwei Jahren können Kassenbelege weg, nach drei Jahren alte Mietverträge, Kautionsquittungen, nach vier Jahren Kontoauszüge und nach sechs Jahren Steuerbescheide (mit weniger als 500.000 Euro positiver Einkünfte/Jahr). Bis zur Rente sollte man alle beruflichen Dokumente aufheben, um den Werdegang zu belegen und Sozialversicherugnsnachweise. Ein Leben lang aufheben soll man alle standesamtlichen Urkunden, alle Schul- und Abschlusszeugnisse, ärztliche Gutachten und Belege über Wohneigentum. (Quelle: ARAG Versicherung) Bildrechte: dpa
Bioerde
Alle zwei bis drei Jahre sollte man seine Zimmerpflanzen umtopfen. Ob eine Pflanze neue Erde und einen größeren Topf braucht, sieht man an Wurzeln, die aus der Erde ragen, sich seitlich verfilzen oder am Boden des Topfes eine Spirale bilden. Jetzt zu Beginn des Frühlings mögen die meisten Zimmerpflanzen frische Erde. Beim Umtopfen können auch Kinder mit anfassen und später aufräumen helfen. Angießen der Töpfe nicht vergessen. Bildrechte: IMAGO
In einem Cognacschwenker voller Kandiszucker steckt ein ausgeblasenes, oben offenes Hühnerei, in dem Triebe von Thymian und Rosmarin sowie eine rosa Blüte arrangiert wurden.
Ein Cognacglas, etwas Kandiszucker hinein, eine Eierschale als Mini-Vase mit zwei Blümchen darin: Fertig ist die Osterdeko. Bestimmt liegen in Schubladen, Kisten oder Tüten Deko-Materialien aus dem Vorjahr, die man gut für neue Arrangements nutzen kann. Etwas Moos, paar Zweiglein dazu und der Frühling kann hereinkommen - wenn wir schon nicht nach draußen gehen sollen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Gefrorene Himbeeren.
Jetzt geht's ans Eingemachte: Wer Platz im Eisfach schaffen möchte und eingefrorene Früchte verarbeiten will, dazu noch Gelierzucker aus der vorigen Einkoch-Saison hat, kocht aus all diesen Resten Marmelade oder zaubert aus den Früchten Smoothies für die Familie... Bildrechte: IMAGO
Eine Tasse schwarzer Kaffee und ein Toast mit Marmelade in Herzform stehen auf einem Frühstückstisch
Die Resultate der Resteverwertung am besten zum Frühstück (im Bett?) servieren, damit sich alle auf den Sommer freuen, der ganz gewiss diesem Krisen-Frühjahr folgt. Bildrechte: Colourbox.de
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14:55 Uhr | MDR-Gesundheitsmagazin: Corona-Krise trifft Tageskliniken für psychisch Kranke

Tageskliniken der psychologischen Betreuung sehen sich in der Corona-Krise "unterhalb des Radars der Behörden und Ministerien". Das sagte Dr. Herald Hopf dem MDR-Magazin "Hauptsache Gesund". Hopf ist der Vorsitzende der Deutschen Arbeitsgemeinschaft der Tageskliniken e.V. für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (DATPPP). Viele der deutschlandweit etwa 760 psychiatrischen, psychotherapeutischen und psychosomatischen Tageskliniken mussten wegen der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen bereits gänzlich schließen.

Gruppentherapie
Patienten nehmen an einer Gruppentherapie teil. Bildrechte: imago images / Panthermedia

14:45 Uhr | Sachsen verschiebt Kommunalwahlen auf Herbst

Wegen der Corona-Krise werden in Sachsen alle bis zu den Sommerferien geplanten Wahlen verschoben. Das teilte das Innenministerium mit.

14:22 Uhr | Patienten aus Italien in kritischem Zustand

Die beiden in der Nacht zu Dienstag aus Italien eingeflogenen Coronavirus-Patienten werden am Universitätsklinikum Leipzig intensivmedizinisch betreut. Klinikumssprecher Markus Bien sagte: "Sie sind in einem kritischen Zustand." Neben den beiden 57 Jahre alten Patienten aus Italien habe die Klinik aktuell keine weiteren beatmungspflichtigen Coronavirus-Patienten, hieß es. Am Dienstagnachmittag sollen weitere Patienten aus Italien nach Sachsen geflogen werden. Auch das Herzzentrum und das Helios Park-Klinikum Leipzig werden zwei Patienten auf der interdisziplinär geführten Intensivstation aufnehmen, sagte der Pressesprecher des Lehrkrankenhauses, Stefan Möslein.

Das Universitätsklinikum Dresden bereitet sich nach Angaben der Pressestelle ebenfalls auf die Aufnahme zweier Patienten aus Italien vor.

14:16 Uhr | Sachsen unterstützt systemrelevante Berufspendler aus Tschechien und deren Angehörige

Für Berufspendler aus Tschechien bietet Sachsen ab sofort Hilfe an: Jeder Beschäftigte aus Tschechien soll 40 Euro am Tag Unterstützung bekommen, wenn er sich entscheidet, trotz Grenzschließung Tschechiens in der Grenzregion Sachsens weiterzuarbeiten. Das Angebot gilt für Grenzpendler, die in den Bereichen Pflege, Gesundheitswesen und Kliniken und angeschlossenen Arbeitsbereichen wie Wäschereien tätig sind. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer geht davon aus, dass das etwa 1.000 Personen aus dem Nachbarland betrifft. Sie können auch ihre Lebenspartner und Kinder nach Sachsen bringen. Jeder nichtarbeitende Familienangehörige solle 20 Euro am Tag als Hilfe erhalten

Hintergrund für das Sofortprogramm ist Tschechiens restriktive Grenzschließung. Ab Donnerstag werden Berufspendler aus Deutschland und Österreich nicht mehr in ihr Heimatland zurückgelassen.
Kretschmer sagte, er werbe in Polen dafür, dass die getroffenen Grenzpendlerregelungen bestehen bleiben und nicht wie in Tschechien verschärft würden.

14:04 Uhr | Zwei gravierende Verstöße gegen Corona-Auflagen

Die Polizei Sachsen hat bislang 359 Vorgänge mit Corona-Bezug bearbeitet, darunter 113 Straftaten und 83 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz. Das sagte Innenminister Roland Wöller am Nachmittag. Besonders auffällig sei ein betrunkener Jugendlicher in Dresden gewesen und eine 17-Jährige, die mit ihrer Mutter in Quarantäne war, aber "lieber losziehen wollte, statt zu Hause zu bleiben", so Wöller. Insgesamt würden in den Polizeidirektionen weniger Verkehrsunfälle bearbeiten.

13:55 Uhr | Mehr als 1.000 Infizierte im Freistaat

Im Freisstaat Sachsen sind mit Stand vom Dienstagmittag insgesamt 1.018 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Fünf Menschen sind an den Folgen der Infektion bisher gestorben.

13:45 Uhr | Bahnhofsbuchhandlung Leipzig öffnet wieder - ohne Buchverkauf

Einen Tag nach der vom Ordnungsamt angeordneten Schließung hat die Bahnhofsbuchhandlung im Leipziger Hauptbahnhof wieder geöffnet. Der Buchbereich werde abgesperrt, das dazugehörige Café sei sowieso schon zuvor geschlossen gewesen, sagte ein Unternehmenssprecher des Betreibers. Zeitschriften und Zeitungen seien im Bahnhof aber wieder erhältlich. Die Bahnhofsbuchhandlung führt nach eigenen Angaben rund 7.000 Pressetitel aus dem In- und Ausland.

13:22 Uhr | Zwei Todesfälle in Dresden - Erkenntnisse zu Fällen im Landkreis Zwickau

Heute sind zwei Menschen in Dresden mit einer Corona-Infektion gestorben. Das teilte Gesundheitsministerin Petra Köpping mit. Damit sind bislang fünf Menschen im Freistaat an der Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 gestorben. Am Montag waren zwei Todesfälle im Landkreis Zwickau durch die Atemwegserkrankung Covid-19 gemeldet worden. Dabei handelte es sich um eine 84-Jährige aus Zwickau und einen 87 Jahre alten Mann aus Bernsdorf bei Lichtenstein. Beide seien den Angaben zufolge schwer vorerkrankt gewesen.

Laut Gesundheitsministerium wurden zwei Hauptquellen für die Vielzahl der Infektionen im Raum Bernsdorf ermittelt. Eine Physiotherapeutin habe sich im Italienurlaub angesteckt und zunächst keine Symptome gezeigt. Sie habe mehrere Patienten angesteckt, die nun in Quarantäne sind. Als zweite Infektionsquelle gilt eine Familienfeier mit mehr als 40 Leuten. "Dort hat eine erhebliche Ansteckung stattgefunden", so Köpping. Dennoch soll das Dorf nicht abgeriegelt werden. Mit den Quarantäne-Maßnahmen sei die Ausbreitung eingedämmt, hieß es.

12:46 Uhr | Italienische Patienten im kritischen Zustand

Zwei heute Nacht aus Italien eingeflogene Corona-Patienten werden am Universitätsklinikum Leipzig intensivmedizinisch betreut. "Sie sind in einem kritischen Zustand", sagte Klinikumssprecher Markus Bien. Neben den beiden Patienten aus Italien habe die Klinik aktuell keine weiteren beatmungspflichtigen Coronavirus-Patienten, hieß es.  

Mit einer Militärmaschine des Typus «Lockheed C-130 Hercules» der italienischen Luftwaffe sind in den frühen Morgenstunden Corona-Patienten aus Italien auf dem Flughafen Leipzig/Halle gelandet.
In der Nacht wurden zwei Corona-Patienten aus Italien nach Leipzig eingeflogen. Bildrechte: dpa

Heute Nachmittag sollen weitere Patienten aus Italien nach Sachsen geflogen werden. Auch das Herzzentrum und das Helios Park-Klinikum Leipzig werden zwei Patienten auf der interdisziplinär geführten Intensivstation aufnehmen, sagte der Pressesprecher des Lehrkrankenhauses, Stefan Möslein. Die Aufnahme von Patienten aus Italien sei "ein solidarischer Akt".

12:32 Uhr | Dulig: Tschechische Berufspendler in Hotels unterbringen

Im Zuge der geplanten tschechischen Grenzschließung für Berufspendler empfiehlt Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) unter anderem den Pflege- und Gesundheitsunternehmen, tschechische Arbeiter vorübergehend in Hotels und Pensionen unterzubringen. Diese müssten zwar für den touristischen Bedarf schließen, dürfen aber für die Unterbringung von Grenzgängern geöffnet bleiben.

11:52 Uhr | Ab sofort keine Wochenmärkte mehr

Ab sofort finden in Leipzig keine Wochenmärkte mehr statt. Der heutige Wochenmarkt in der Innenstadt schließt spätestens 14 Uhr, teilte die Stadtverwaltung mit. Hintergrund ist die Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen vom 22. März. Auf Nachfrage der Stadt teilte das Innenministerium mit, dass die Ausnahmeregelung für Wochenmärkte entfällt.

11:18 Uhr | Grassimuseum sagt Sexausstellung ab

Das Grassimuseum für Angewandte Kunst hat jetzt seine für Ende April geplante Ausstellung "6UL. Lust und Begehren in Kunst und Design" abgesagt. Ihre Vorbereitung würde jetzt intensivste Arbeiten im Museum und bei den Leihgebern im In- und Ausland erfordern, was aufgrund der Corona-Krise nicht möglich sei, heißt es in einer Mitteilung.

Die Ausstellung vom 29. April bis 27. September sollte für das Museum der Höhepunkt des Jahres werden. Gezeigt werden sollten rund 200 Werke aus den letzten 30 Jahren zum Thema Sex in Kunst und Design, unter anderem von Künstlerinnen wie Vivienne Westwood und Peaches. Statt dessen wird nun die Ausstellung "History in Fashion. 1500 Jahre Stickerei in Mode" bis September verlängert. Im Moment hat das Museum ohnehin geschlossen.

10:41 Uhr | Gewerbetreibende in Zittau liefern nach Hause

Zittauer Ladeninhaber haben ihre Angebote auf einer gemeinsamen Internetseite zusammengefasst. Unter "xyzittau.de" sind - für eine persönliche Beratung - die Telefonnummern der Händler und auch die Webadressen der zum Laden gehörigen Internetshops und zu finden. Einige Gewerbetreibende in Zittau bieten aktuell einen Lieferservice an.

10:29 Uhr | Kein Kontakt wegen Corona - Radiotalk heute bei "Dienstags direkt"

10:09 Uhr | Bibliothek in Dresden schließt Rückgabe-Automaten

Die Städtischen Bibliotheken in Dresden schließen am Sonnabend die Rückgabe-Automaten in der Zentrale und in der Außenstelle in der Neustadt. Die Regelung gelte voraussichtlich bis zum 19. April. Entliehene Medien werden so lange automatisch verlängert, bis eine Rückgabe wieder möglich ist. Es fallen keine Säumnisgebühren an. Alle elektronischen Angebote der Bibliothek im Internet stehen weiter zur Verfügung.

09:48 Uhr | Sachsens Polizeipräsident: Leute halten sich an Kontaktverbot

Die Polizei in Sachsen ist mit dem Verhalten der Bevölkerung seit dem Inkrafttreten des Kontaktverbots zufrieden. Polizeipräsident Horst Kretzschmar sagte dem MDR, die allermeisten hielten sich an die Auflagen. In den Gesprächen mit den Bürgern zeigten fast alle Verständnis für die Ausgehbeschränkungen. Es gebe nur ganz wenige Ausnahmen. Verstöße gegen die Regeln würden von den Beamten aufgenommen und den Staatsanwaltschaften und Gesundheitsämtern übergeben. Diese prüften dann eine Strafe. Kretzschmar betonte, durch den Wegfall der großen Veranstaltungen könne man auf die Bereitschaftspolizisten zurückgreifen, um das Kontaktverbot durchzusetzen.

Sachsen fährt wegen Corona runter - was geht, was geht nicht?

Sachsen hat seine Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verstärkt. Inzwischen sind weitere Geschäfte und Einrichtungen für Besucher geschlossen.

Grafik mit einer Übersicht zu den Ausgangsbeschränkungen in Sachsen
Bildrechte: MDR/panthermedia
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09:35 Uhr | Bürgermeisterwahl per Brief in Oderwitz

In Oderwitz wird am Sonntag der Bürgermeister per Brief gewählt. Das Landratsamt Görlitz hat die Einrichtung und Nutzung von Wahllokalen untersagt, teilte die Gemeindeverwaltung mit. Demnach sollen alle Wahlberechtigten in den nächsten Tagen die Wahlunterlagen nach Hause gesendet bekommen. Bei der Gemeindeverwaltung braucht deshalb kein Wahlschein beantragt werden. Ausgefüllte Wahlbriefe können dann bis Sonntagabend am Gemeindeamt oder am Wetterkabinett in den Briefkasten geworfen werden. Wie die Gemeinde weiter mitteilte, werden die Wahlbriefe von der Post auch kostenfrei dorthin befördert.

09:14 Uhr | Corona-Soforthilfe wird Thema im Dresdner Stadtrat

Der Dresdner Stadtrat kommt diesen Donnerstag wie geplant zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Allerdings müssen sich auch die Stadträte einschränken. Darüber habe es im Gespräch von Oberbürgermeister Dirk Hilbert mit den Fraktionschefs weitgehend Einigkeit gegeben, hieß es von Stadtsprecher Kai Schulz. Zum Schutz vor dem Coronavirus soll zwischen den Stadträten ein Abstand von mindestens 1,50 Meter bleiben. Es werden deutlich weniger als 70 Stadträte der Sitzung beiwohnen. Weil Versammlungen mit mehr als 50 Personen derzeit nicht zulässig sind.

Um ein Ansteckungsrisiko gering zu halten, soll es nur fünf Tagesordnungspunkte geben. So geht es in der Stadtratssitzung um einen neuen Chef für das Städtische Klinikum, um Fördermittel für den Schulhausbau und um ein Dresdner Corona-Sofortprogramm. Letzteres soll Selbstständigen, Kleinunternehmern und Freiberuflern zugute kommen.

09:03 Uhr | Deutsche Bank schließt Filialen

Die Deutsche Bank schließt als Sicherheitsmaßnahme vorübergehend über 200 Filialen in Deutschland für den Kundenverkehr. Von heute an werde das bundesweite Filialnetz bis auf Weiteres von mehr als 500 auf rund 290 verkleinert, teilte Deutschlands größtes Geldhaus mit. Ziel sei, dennoch für Kunden im ganzen Bundesgebiet gut erreichbar zu sein.

Schriftzug und Logo der Deutschen Bank
Bildrechte: imago/Deutzmann

Bei Schließung eines Standortes werden dessen Dienstleistungen von den nächstgelegenen Deutsche-Bank-Filialen oder vom mobilen Vertrieb übernommen. Die Selbstbedienungsbereiche der vorübergehend für den Kundenverkehr geschlossenen Filialen bleiben zugänglich und werden - sofern ein Geldautomat vorhanden ist - weiterhin mit Bargeld versorgt. Auch andere Banken und Sparkassen haben ihre Filialnetze als Reaktion auf die Coronavirus-Ausbreitung vorübergehend ausgedünnt.

08:36 Uhr | Kein hochkarätiger Tennis im Dresdner Waldpark

In diesem Jahr wird es keine hochkarätigen Tennisspiele mehr auf den Plätzen im Dresdner Waldpark geben. Wie der Tennisclub Blau-Weiß-Blasewitz mitteilte, hat der Deutsche Tennisbund die erste Bundesliga der Frauen für 2020 abgesagt. Man sei zwar traurig, es sei aber unter diesen Umständen die richtige Entscheidung, sagte der Blasewitzer Teammanager Sven Grosse. Der Club will nun auch mit Andrea Petkovic sprechen, ob sie auch 2021 für Dresden spielen will.

07:55 Uhr | Tschechien: Ab Donnerstag kein Grenzverkehr für Berufspendler

Tschechiens Innenminister Jan Hamáček hatte es angekündigt: Werden Regeln ausgenutzt, folgen Konsequenzen. Und die lauten: Die Grenzen schließen sich nun auch für Berufspendler. Viele von ihnen arbeiten in Sachsen.

07:35 Uhr | Leipziger Wertstoffhöfe geschlossen

Die Wertstoffhöfe in der Region Leipzig bleiben ab sofort für private Kunden geschlossen. Das gilt auch für die Schadstoffannahme. Die kommunalen Entsorger in Leipzig, Nordsachsen und im Landkreis Leipzig reagieren damit auf die Allgemeinverfügung des Freistaats, wonach das Haus nur noch aus triftigem Grund zu verlassen sei. Die Abgabe von Sperrmüll oder Grünschnitt zähle nicht dazu.

Oberste Priorität liegt jetzt bei der Hausmüllentsorgung, so der Tenor. Um das gewährleisten zu können, entzerrt die Müllabfuhr die Abholtermine. Die Entleerung der Tonnen beginnt also früher am Tag als gewohnt und endet später, Hausbewohner mögen sich bitte darauf einstellen.

07:01 Uhr | Schuljahr soll nicht wiederholt werden

Trotz des massiven Unterrichtsausfalls an deutschen Schulen wegen der Corona-Krise schließt die Kultusministerkonferenz eine Wiederholung des Schuljahrs aus. Das Schuljahr 2019/2020 werde auf jeden Fall gewertet, sagte die Präsidentin Stefanie Hubig dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Auch das Abitur sieht die Präsidentin nicht in Gefahr. Für den Fall, dass Abschlussprüfungen gar nicht durchgeführt werden können, werde es eine Regelung geben. Die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Susanne Lin-Klitzing, sieht das Abitur ebenfalls nicht gefährdet. "Je nachdem, wie sich die Corona-Situation entwickelt, können die Prüfungen ja auch einfach etwas später durchgeführt werden", sagte sie dem RND.

Ein Kind tippt auf App-Icons.
Bildrechte: imago/epd

06:43 Uhr | Kreismusikschule Dreiländereck plant Online-Unterricht

Die Kreismusikschule Dreiländereck im Landkreis Görlitz will den Lehrbetrieb online fortsetzen. Wie die Einrichtung mitteilt, sollen über die Plattform "Zoom" virtuelle Klassenräume zur Verfügung gestellt werden. Schüler können sich dann unter anderem über den Computer, die X-Box, die Playstation oder das Smartphone mit den virtuellen Räumen verbinden und so am Unterricht teilnehmen.

06:31 Uhr | App und Einkaufsservice für Augustusburger

Mit einer neuen App informiert die Stadt Augustusburg die Bewohner über die aktuelle Situation zum Thema Corona. Bürgermeister Dirk Neubauer sagte, innerhalb der ersten drei Stunden hätten sich bereits 86 Bürger registriert. Die App soll auch dazu dienen, Hilfsangebote der Augustusburger untereinander zu bündeln.

Außerdem hat die Stadt gemeinsam mit einem Supermarkt einen Einkaufsservice eingerichtet. Seit Montag können Bürger ihre Bestellungen abgeben. Die Ausgabe erfolgt immer am nächsten Tag im Atelier am Markt. Ziel ist es, die Zahl der Supermarktbesucher zu reduzieren. Im Laufe der Woche soll der Service ausgebaut und die Waren dann bis vor die Haustür geliefert werden.

06:02 Uhr | Karten für fiktives Spiel der Lausitzer Füchse verkauft

Die Lausitzer Fans unterstützen ihren Eishockey-Zweitligisten in Weißwasser. Mehr als 800 Karten sind für das fiktive Spiel der Lausitzer Füchse gegen den "Lieblingsgegner" verkauft. Ziel des Vereins ist es "zweimal die Arena voll zu machen", also knapp 6.000 Karten zu verkaufen. Schließlich waren den Füchsen mindestens zwei Playdown-Heimspiele entgangen. Wegen der Corona-Krise befürchtet Geschäftsführer Dirk Rohrbach bis zu 100.000 Euro Verluste. Deshalb sei die Hilfsbereitschaft der Fans so wichtig.

05:19 Uhr | Schwerkranke aus Italien in Kliniken angekommen

In Sachsen sind die ersten Corona-Patienten aus Italien angekommen. Die Schwerkranken landeten in der Nacht mit einer Militärmaschine auf dem Flughafen Leipzig-Halle. Sie wurden mit Rettungsfahrzeugen in Kliniken gebracht. Insgesamt sollen offenbar acht Erkrankte hier behandelt werden.

Laut Ministerpräsident Kretschmer kommt Sachsen mit der Aufnahme einer Bitte der italienischen Regierung nach. Zudem könnten die Ärzte durch die Behandlung lernen, mit dem Virus umzugehen. Zuvor hatten bereits mehrere Bundesländer Corona-Kranke aus Frankreich aufgenommen.

05:00 Uhr | Hilfsprogramm für Freiberufler ist angelaufen

In Sachsen ist das Hilfsprogramm "Sachsen hilft sofort" angelaufen. Es richtet sich an Kleinstunternehmer und Freiberufler insbesondere in der Kulturbranche. Dort sind Musiker, Tänzer, bildende Künstler und Schauspieler in der Mehrzahl auf einzelne Aufträge angewiesen, die die geschlossenen Einrichtungen derzeit nicht vergeben können. Sie können beim Bund zudem auf Zuschüsse hoffen.

05:00 Uhr | Corona-Zahlen in Sachsen

In Sachsen gibt es im Zuge der Coronavirus-Pandemie zwei weitere Todesfälle. Nach Angaben des Sozialministeriums in Dresden sind zwei Patienten gestorben, die aus Bernsdorf im Landkreis Zwickau stammten. Der erste Tote war in der vergangenen Woche im Landkreis Bautzen ein Patient in höherem Alter und mit Vorerkrankungen. Die Zahl der Corona-Infektionen in Sachsen ist weiter gestiegen.

Nach Ministeriumsangaben sind inzwischen 865 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Pro Tag seien im Freistaat rund 1.500 Tests möglich. Diese werden laut Gesundheitsministerin Köpping auch voll genutzt.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/afp/TNN/ma/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 23.03.2020 | ab 05:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 23.03.2020 | 19:00 Uhr

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https://www.mdr.de/sachsen/dresden/freital-pirna/video-brand-stall-grossopitz100.html

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