Neues Format Warum wir einen Newsletter zum Coronavirus gestartet haben

Umfassend über die wichtigsten Ereignisse des Tages informiert werden – das scheint gerade in Zeiten des Coronavirus der Wunsch vieler Nutzer zu sein. Der MDR hat daher ein persönliches Newsletter-Angebot gestartet, das sich nach kurzer Zeit großer Beliebtheit erfreut.

Collage aus drei Redakteuren von MDR SACHSEN-ANHALT
Die MDR-SACHSEN-ANHALT-Redakteure Martin Paul, Kalina Bunk und Marcel Roth (v.l.) betreuen den Newsletter. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk

Seit März informiert ein neuer MDR-Newsletter Nutzerinnen und Nutzer über die wichtigsten Entwicklungen zum Coronavirus. Warum sich die Redaktion für dieses Format entschieden hat: drei Fragen an den Redaktionsleiter von MDR SACHSEN-ANHALT.

Der MDR-Newsletter ist vor einer Woche gestartet. Mit welcher Intention und warum ausgerechnet jetzt?

Frank Rugullis, Leiter Online MDR SACHSEN-ANHALT
Frank Rugullis, Leiter der Online-Redaktion von MDR SACHSEN-ANHALT Bildrechte: MDR/Jörn Rettig

Frank Rugullis: Wir haben gemerkt, wie stark die Nachfrage nach Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus ist. Dass die Nutzerinnen und Nutzer vor allem Erklärungen, Analysen und Einordnungen suchen. Und dass man sie nicht alleine lässt mit den Zahlen, sondern dass wir als öffentlich-rechtlicher Anbieter versuchen sollten, unsere Kompetenz zu zeigen, die Dinge einzuordnen und den Leuten Orientierung zu geben. Und der Versuch ist auch aufgegangen, darüber freuen wir uns sehr.

Sie sagen, der Versuch ist aufgegangen: Woran machen Sie das fest?

Wir hatten bisher keinen journalistischen Newsletter im Angebot. Wir haben innerhalb von einer Woche 10.000 Abonnenten erreicht. In den Statistiken sehen wir, dass fast 90 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer den Newsletter auch öffnen und lesen. Das ist ein sehr hoher Wert, wenn man ihn mit anderen Newslettern vergleicht. Und wir sehen auch das Feedback, das wir von den Nutzern direkt bekommen. Das freut uns sehr, dass viele uns sofort schreiben, wenn sie den Newsletter geöffnet haben – entweder mit Feedback oder mit Fragen. Diese Fragen versuchen wir auch umgehend zu beantworten.

An dem Feedback sieht man auch, dass die persönliche Ansprache auf Augenhöhe bei den Nutzerinnen und Nutzern gut ankommt. Dass genau diese unkomplizierte Form der Kommunikation als Journalisten, die abends die Menschen in ihrem Wohnzimmer erreicht, gut ankommt. Eine Nutzerin hat uns sogar geschrieben, sie habe das Gefühl, dass der Newsletter Teil ihrer Familie sei. Dafür hat sie sich auch bedankt. Das ist natürlich ein Feedback, das uns außerordentlich freut.

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Wie soll es weitergehen mit dem Newsletter, wenn man zum Beispiel an die Zeit nach Corona denkt?

Ich möchte gar nicht so weit vorausblicken. Wir haben uns erstmal für die nächsten Wochen Gedanken gemacht. Wir möchten den Newsletter schon ein Stück weit ausbauen, vielleicht auch mehr Angebote anderer ARD-Redaktionen miteinbauen. Wir stehen zum Beispiel schon mit dem Bayerischen Rundfunk in Verbindung, die Datenjournalisten sind bereits miteinander verknüpft.

Wir wollen die nächsten Tage und Wochen mehr Infos bringen, eventuell einen anderen Blick auf die Daten sowie weitere Experten hinzuziehen und damit einen ausführlicheren Überblick geben.

Was mit mit dem Newsletter nach Corona passiert, werden wir sehen. Was wir jetzt schon sehen, ist, dass der Newsletter als Format eine Wiedergeburt erlebt – nicht erst seit Corona. Diese Entwicklung werden wir aber als MDR im Auge behalten und den Newsletter als Nachrichten-Überblick fortsetzen.

Das Interview führte Olga Patlan.

Grafik: Der Corona-Daten-Update Newsletter
Bildrechte: MDR | Grafik Florian Leue/Martin Paul

Newsletter-Archiv: Alle Corona-Daten-Updates im Überblick

Quelle: MDR/pat

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