Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 31.05.2020

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Fußball-Drittligist Hallescher FC rutscht in Abstiegszone

Fußball-Drittligist Hallescher FC hat am Pfingstsonntag sein erstes Punktspiel nach der Corona-Zwangspause verloren. Die Hallenser unterlagen beim Tabellenachtzehnten Preußen Münster 2:4. Damit steht der HFC nun als Tabellensiebzehnter auf einem Abstiegsplatz. Bereits gestern hatte der 1. FC Magdeburg zuhause sein erstes Geisterspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern 0:1 verloren. Die Magdeburger stehen aber aufgrund eines besseren Torverhältnisses noch vor der Abstiegszone.

Stand: 16:00 Uhr


SPD-Politiker fordert Verbot von "Ungeimpft"-Sternen bei Demos

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, Rüdiger Erben, fordert, gelbe Sterne mit der Aufschrift "Ungeimpft" auf Demonstrationen und Kundgebungen zu verbieten. "Wer mit einem solchen Symbol herumläuft, der betätigt sich als Antisemit der widerwärtigsten Art", teilte Erben am Sonntag mit. Versammlungsbehörden sollten entsprechende Abbildungen und den Spruch "Impfen macht frei" in ihren Auflagen verbieten. Erben sagte, dass Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus durch den Staat ausgegrenzt, enteignet, misshandelt und ermordet wurden. Eine Gleichsetzung mit den Corona-Beschränkungen verbiete sich deshalb.

Laut Bayerischem Rundfunk hat die Stadt München das Symbol bereits verboten. Auch in Sachsen-Anhalt wurde der "Ungeimpft"-Stern bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen gezeigt.

Stand: 15:00 Uhr


Stendal: Unbekannter randaliert in Krankenhaus

Ein Unbekannter hat am Samstag im Stendaler Krankenhaus randaliert. Wie die Polizei meldet, ist der Mann zunächst mit seinem Fahrrad in den Haupteingangsbereich gefahren. Er stellte das Rad dort ab und rannte in einen angrenzenden Flur. Dort riss er alle Bilder von den Wänden und fluchte. Danach flüchtete der Mann in unbekannte Richtung.

Stand: 14:00 Uhr


Landesregierung in Sorge um Kultur in den Kommunen

Sachsen-Anhalts Landesregierung sorgt sich um die Kultur in den Städten und Gemeinden. Der für Kultur zuständige Staatsminister Robra sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die Finanzierung durch das Land sei zwar garantiert. Bei den Kommunen stelle sich hingegen die Frage, wie sie als Träger von kulturellen Einrichtungen durch die Corona-Krise kommen. Das mache ihm zurzeit die größten Sorgen. Wegen der Corona-Pandemie hatten alle Kultureinrichtungen in Sachsen-Anhalt ihren Betrieb stoppen müssen. Seit der vergangenen Woche können Theater und Konzerthäuser wieder kleinere Veranstaltungen anbieten. Allerdings dürfen weniger Gäste kommen.

Stand: 11:00 Uhr


Stendal: Unfall mit Polizeibus mit mehreren Verletzten

Vor dem Revier in Stendal hat es am Vormittag einen Unfall zwischen einem Polizeibus und einem Auto gegeben. Dabei sind drei Menschen verletzt worden. Wie eine Polizeisprecherin weiter erklärte, war der Einsatzwagen mit Martinshorn und Blaulicht unterwegs. Beide Beamten sind ins Krankenhaus gebracht worden. Sie stehen unter Schock und konnten bisher noch nicht vernommen werden. Der Autofahrer wurde leicht verletzt. Der Polizeibus ist schwer beschädigt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar.

Stand: 15:00 Uhr


HFC: Ultras kündigen für Mittwoch Proteste an

Die HFC-Fan-Gruppe "Saalefront-Ultras" hat für Mittwoch Proteste gegen die Geisterspiele in der 3. Liga und gegen den Deutschen Fußball-Bund angekündigt. Die Anhänger des Halleschen FC kritisieren, dass der Verein gezwungen werde, sich finanziell am Rande des Abgrunds zu bewegen, während die Fans ausgeschlossen würden. Beim Heimspiel am Mittwoch gegen Braunschweig soll es mehrere Protestaktionen geben. Dabei sollen die Corona-Auflagen eingehalten werden.

Stand: 14:00 Uhr


Genthin: Mutmaßlicher Rechtsextremist vorübergehend festgenommen

Die Polizei in Sachsen-Anhalt hat in Genthin, im Jerichower Land, einen mutmaßlichen Rechtsextremisten vorübergehend festgenommen. Laut Angaben bemerkte eine Anwohnerin am Samstagabend rechtsgerichtete Musik und informierte Polizei. Nachdem sich der Verdacht bestätigt hatte, durchsuchten die Beamten das Haus des 43-Jährigen und stellten dabei zahlreiche CDs sicher, die sich auf dem Index befinden. Der Mann zeigte sich bei der Kontrolle zunehmend aggressiv und leistete Wiederstand. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Stand: 12:00 Uhr


Fußball: HFC vor Drittliga-Restart

Fußball-Drittligist Hallescher FC hat am Sonntag sein erstes Punktspiel nach der Corona-Zwangspause. Ab 14 Uhr müssen die Hallenser beim 17. und Drittletzten Preußen Münster antreten. MDR SACHSEN-ANHALT schaltet dann regelmäßig zu seinem Radioreporter. Im Moment liegt der HFC nur wegen seines Torverhältnisses noch vor der Abstiegszone.

Gleiches gilt für den 1. FC Magdeburg, der sein erstes Geisterspiel am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 0:1 verlor. Sowohl der FCM als auch der HFC hatten sich vehement gegen eine Fortsetzung der dritten Liga ohne Zuschauer ausgesprochen.

Stand: 11:00 Uhr


Magdeburger Integrationsprojekt: 12 Migrantinnen in Weiterbildungsprogramm

Seit dem Start des Projekts "Blickpunkt:MigrantInnen" vor etwa einem halben Jahr in Magdeburg sind zwölf Frauen in Module für sprachliche und berufliche Bildung vermittelt worden. Zudem seien mehr als 60 Beratungen geleistet worden, sagte Projektleiterin Jennifer Heinrich. Eine Herausforderung sei die coronabedingte Umstellung auf digitale Beratungs- und Webinaranagebote gewesen.

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, geflüchtete Frauen besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Es wird maßgeblich von der Caritas organisiert, die mit zwei Partnern zusammenarbeitet.

Stand: 10:00 Uhr


Weniger Knöllchen wegen Corona in Magdeburg und Halle

In mehreren mitteldeutschen Städten, darunter Magdeburg und Halle, ist wegen der Corona-Pandemie zuletzt weniger auf Falschparker kontrolliert worden. Das ist das Ergebnis von MDR-Recherchen. Dabei erklärten die Städte, dass die Ordnungsämter zuletzt vor allem für Kontrollen der Corona-Regeln gebraucht wurden. Die Städte hätten dadurch weniger Bußgelder als sonst eingenommen. Magdeburg schätzt die Mindereinnahmen auf 150.000, Chemnitz auf 85.000 und Dresden auf 62.000 Euro. Leipzig gab keine Schätzung ab. Halle und Jena teilten mit, es sei nur geringfügig weniger kontrolliert worden. Alle befragten Städte versicherten, es werde keinen Nachholeffekt geben. Bei Verkehrskontrollen gehe es nicht darum, Einnahmen zu steigern.

Stand: 9:00 Uhr


Kloster Posa bei Zeitz: Mittelalterliches Grab entdeckt

Archäologen melden bei Zeitz den Fund dreier Gräber. Sie befinden sich demnach auf dem Gelände des ehemaligen Klosters Posa. Archäologe Rode nannte den Platz eines der Gräber herausragend. Es liege direkt im Spannfundament des Klosters unter einem Bogen. So etwas sei bisher nicht bekannt gewesen. Die Toten stammen nach den Worten Rodes vermutlich aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Das Benediktiner-Kloster Posa war 1114 errichtet worden. Gut 450 Jahre später wurde es als Folge der Reformation aufgelöst.

Stand: 9:00 Uhr


Autounfall im Harz: zwei Kinder verletzt

Im Landkreis Harz hat es am Samstagmorgen einen Autounfall gegeben. Wie die Polizei mitteilte, ist zwischen Hedersleben und Heteborn eine 58-jährige Frau mit ihrem Wagen auf die Gegenfahrbahn gekommen und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert. Die 58-Jährige wurde schwer verletzt. Ein Alkoholtest ergab bei ihr einen Wert von 1,31 Promille. Im entgegenkommenden Fahrzeug wurden zwei Kinder leicht verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Stand: 17:00 Uhr


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