MultiMedia und Autorschaft MultiMedia und Autorschaft an der Martin-Luther-Universität Halle


Warum schreiben Studenten für den MDR?

Mit dem Projekt "Studenten schreiben" erhalten die Studenten einen Einblick in das Funkhaus und in die Arbeit der Online-Redaktion von MDR SACHSEN-ANHALT. Im Rahmen der Kooperation zwischen dem Studiengang "MultiMedia & Autorschaft" und dem MDR geben Journalisten ihre Erfahrungen weiter und Studenten schreiben Berichte und Reportagen.


Was ist "MultiMedia & Autorschaft"?

Der Studiengang "MultiMedia & Autorschaft" ist ein Master der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Das medienwissenschaftliche Studium widmet sich dem digitalen Journalismus, dem multimedialen Erzählen und ist mit einer praktischen journalistischen Ausbildung (Text, Bild, Video) mit dem Schwerpunkt Onlinejournalismus und Onlinekonzeption verknüpft.

Kooperationen mit Medienhäusern ermöglichen den Studierenden, während des Studiums zu publizieren. Gemeinsam mit MDR SACHSEN-ANHALT wurden bisher "Reportertage" für jeden der Studierenden und ein journalistisches Projekt zum Thema Feinstaub realisiert.


Was lernt man an einem "Reportertag"?

Die Studenten nehmen an Redaktionssitzungen Teil, verfassen Artikel und setzen diese für die Nachrichtenseite mdrsachsenanhalt.de um. Dabei können sie entweder vorbereite Themen zu Ende recherchieren oder sich tagesaktuell beauftragen lassen.


Welche Themen werden umgesetzt?

Die Themen können vielfältig sein. Die Herausforderung liegt darin herauszufinden, welche Themen für die Nutzer von MDR SACHSEN-ANHALT interessant sind und wie sie auf eine regionale Ebene gebracht werden können. So geht es beispielsweise um Landflucht, um häusliche Gewalt gegen Männer oder um Organspende.


Was ist das Feinstaubprojekt?

Durch das Citizen Science-Projekt des OK Lab Stuttgarts inspiriert, haben sich die MM&A-Studenten von wissenschaftlicher und journalistischer Seite mit dem Thema Feinstaub und Luftqualität auseinandergesetzt. Sie wollten wissen, wie hoch die Feinstaubbelastung in ihrer Umgebung wirklich ist. Zuvor haben sie sich in Seminaren zusammen mit lokalen Akteuren und Experten, u.a. des Fraunhofer Instituts und des Leibniz-Institut, intensiv über die Möglichkeiten des Sensorjournalismus und der Messung der Luftqualität informiert.