Hohe Beschäftigung Rekordreserve bei der Rentenkasse

Trotz steigender Rentnerzahlen verfügt die Deutsche Rentenversicherung über so hohe Rücklagen wie nie. Das liegt an der hohen Beschäftigung und steigenden Löhnen. Positive Effekte hat das auf Arbeitnehmer ebenso wie auf Rentner.

Themenbild - Plastikfiguren zeigen eine junge Familie mit Kinderwagen auf Euro Banknoten stehend.
Derzeit sind die Konten der Rentenkasse prall gefüllt. Bildrechte: imago/Eibner

Die gesetzliche Rentenversicherung verfügt über finanzielle Rücklagen in Rekordhöhe. Wie die Deutsche Rentenversicherung mitteilte, stieg die Summe im vergangenen Jahr von 38,2 Milliarden Euro auf 40,5 Milliarden Euro.

Das entspricht wie schon im Jahr 2018 etwa 1,8 Monatsausgaben, das bedeutet, dass die Rentenkasse ohne jegliche Einnahmen noch 1,8 Monate lang alle deutschen Rentner versorgen könnte.

Rücklagen müssen ausgegeben werden

Präsidentin Gundula Roßbach erklärte, die Entwicklung sei darauf zurückzuführen, dass die Löhne deutlich gestiegen seien und gleichzeitig die Beschäftigung zugenommen habe.

Gesetzlich vorgeschrieben ist allerdings eine Reserve von maximal 1,5 Monatsausgaben. Die Rücklage der Rentenversicherung soll deshalb den Angaben zufolge in den kommenden Jahren planmäßig abgebaut werden. Nach Schätzungen kann dadurch der Beitragssatz bis zum Jahr 2024 stabil bei 18,6 Prozent gehalten werden.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 14. Januar 2020 | 18:30 Uhr

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