Gesetzentwurf Regierung einigt sich über letzte Details der Grundrente

Die Große Koalition hat den Streit über die Grundrente beigelegt und sich auf letzte Details geeinigt. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hätten die letzten noch offenen Fragen geklärt, teilten die Ministerien am Donnerstag in Berlin mit. Der angepasste Gesetzentwurf soll am Mittwoch nächster Woche im Bundeskabinett beraten werden.

Die Bundesregierung hat im Streit über die geplante Grundrente letzte Details geklärt. Wie die Bundesministerien für Arbeit und Gesundheit am Donnerstag mitteilten, ist ein "angepasster Gesetzentwurf" in die Ressortabstimmung gegangen.

Einstiegsmöglichkeit nach 33 Jahren

Die Grundrente soll Menschen zugutekommen, die ein Arbeitsleben lang in die staatliche Altersvorsorge eingezahlt haben und dennoch kaum von den Bezügen leben können. Sie sollen eine Rente erhalten, die zehn Prozent über der Grundsicherung liegt.

Geringverdiener sollen demnach nach 33 Beitragsjahren einen Zuschlag auf die Rente bekommen, der nach 35 Jahren die volle Höhe erreicht.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 06. Februar 2020 | 18:00 Uhr