Coronavirus-Ticker 31. Mai: Kaum Pfingst-Reiseverkehr in Deutschland

Trotz deutschlandweiter Corona-Lockerungen ist der große Reise-Ansturm an Pfingsten bislang ausgeblieben. Die Lage auf Straßen und in den Bahnen war entspannt. Zum Mittagsgebet des Papstes waren am heutigen Sonntag einige Hunderte Gläubige zugelassen. Franziskus sprach von seinem Arbeitszimmer aus zu ihnen. Wegen der Corona-Pandemie sind in Mitteldeutschland in den vergangenen Wochen weniger Falschparker erwischt worden. Das Ordnungsamt hatte in dieser Zeit anderes zu tun.

Urlauber sind auf der Promenade unterwegs.
Urlauber auf der Promenade in Warnemünde. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Sonntag endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie ab Sonntagfrüh in unserem Ticker vom Montag.

21:54 Uhr | Innenministerium holt Polizeiausbilder aus Afghanistan zurück

Das Bundesinnenministerium hat sechs deutsche Polizeiausbilder aus Afghanistan zurückgeholt. Ein Sprecher sagte, die Polizistinnen und Polizisten hätten mit Kollegen zusammengearbeitet, die an Covid-19 erkrankt seien. Sie gelten als Erstkontakte. Drei weitere Polizisten und ein Bundeswehrsoldat seien in einem speziell ausgestatteten Flugzeug ebenfalls zurückgeholt worden. Drei der vier seien an Covid-19 erkrankt. Der Corona-Test der vierten Person sei negativ. Sie zeige aber Symptome.

19:58 Uhr | Kaum Pfingst-Reiseverkehr in Deutschland

Trotz deutschlandweiter Corona-Lockerungen ist der große Reise-Ansturm an Pfingsten bislang ausgeblieben. Die Deutsche Bahn sprach von einem entspannten Pfingstverkehr, die Züge seien nicht stark ausgelastet. Auch auf den Straßen gab es keine größeren Probleme. In Bayern zog es die Menschen nur zögerlich an Berge und Seen, obwohl seit gestern Hotel- und Beherbergungsbetrieb wieder erlaubt sind. Strände und Badeorte in Schleswig-Holstein blieben vergleichsweise leer. Anders dagegen auf der Ostseeinsel Rügen. Dort fanden sich zahlreiche Spaziergänger, Wellenreiter und Kite-Surfer ein.

18:28 Uhr | Zwei Corona-Infektionen an Thüringer Schulen

An zwei Schulen in Thüringen sind neue Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Das Landratsamt des Eichsfeldkreises teilte mit, an der Regelschule Worbis gebe es eine Lehrkraft, die sich mit dem Virus angesteckt habe. Alle Schüler, die von ihr in der vergangenen Woche mehr als eine Stunde unterrichtet worden seien, müssten in Quarantäne. Zudem würden alle Lehrer und Schüler der betroffenen Klassen am Pfingstmontag getestet. Die Stadt Suhl meldete an einer Grundschule bereits eine zweite Infektion. Wie Oberbürgermeister Knapp dem MDR sagte, wurde aus derselben Hortgruppe ein weiteres Kind positiv getestet. Alle Eltern seien informiert. Das Gesundheitsamt ermittelt weiter nach möglichen Kontaktpersonen.

17:51 Uhr | SPD-Politiker fordert Verbot von "Ungeimpft"-Sternen bei Demos

"Ungeimpft" steht auf dem einem David-Stern nachempfundenen Sticker am Arm eines Mannes, der versucht hatte, sich unter die Teilnehmer einer Demonstration zu mischen, die sich auch gegen Verschwörungstheorien zum Corona-Virus wendet.
Ein Impfgegner trägt einen dem Davidstern nachempfundenen gelben Stern mit dem Schriftzug "ungeimpft". Das Auswärtige Amt kritisiert die Symbolik als antisemitisch. Bildrechte: dpa

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, Rüdiger Erben, fordert, gelbe Sterne mit der Aufschrift "Ungeimpft" auf Demonstrationen und Kundgebungen zu verbieten. "Wer mit einem solchen Symbol herumläuft, der betätigt sich als Antisemit der widerwärtigsten Art", teilte Erben am Sonntag mit. Versammlungsbehörden sollten entsprechende Abbildungen und den Spruch "Impfen macht frei" in ihren Auflagen verbieten. Erben sagte, dass Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus durch den Staat ausgegrenzt, enteignet, misshandelt und ermordet wurden. Eine Gleichsetzung mit den Corona-Beschränkungen verbiete sich deshalb.

Laut Bayerischem Rundfunk hat die Stadt München das Symbol bereits verboten. Auch in Sachsen-Anhalt wurde der "Ungeimpft"-Stern bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen gezeigt.

17:20 Uhr | Kitas in Sachsen-Anhalt öffnen nach Pfingsten wieder

Am Dienstag nach Pfingsten öffnen in Sachsen-Anhalt die Kindertagesstätten wieder für einen Regelbetrieb – in eingeschränkter Form. Die Landesregierung hat den Kitas für die Wiederöffnung Empfehlungen für Hygienemaßnahmen an die Hand gegeben. Fragen und Antworten zur Kinderbetreuung im Überblick:

15:45 Uhr | Zahl der Neuinfektionen weltweit auf neuem Höchststand

Der Anstieg an Corona-Infektionen hat weltweit einen weiteren Höchststand erreicht. Das geht aus Zahlen der Johns-Hopkins-Universität in den USA hervor. Danach sind gestern 134.000 neue Infektionen gemeldet worden, das sind 17.000 mehr als die bisherige Rekordmarke am Donnerstag. Die meisten Neuerkrankungen gibt es derzeit in Südamerika. Allein aus Brasilien wurden 33.000 neue Fälle gemeldet. Aber auch in Peru und Chile steigen die Zahlen weiter deutlich.

In Deutschland bleibt die Corona-Lage weiter vergleichsweise entspannt. Eine Herausforderung sind regionale Ausbrüche - wie aktuell nach größeren Privatfeiern in Göttingen. Dort sind 150 Menschen in Quarantäne. In Deutschland gibt es derzeit 10.266 aktive nachgewiesene Corona-Infektionen, 552 davon in Mitteldeutschland.

Institutionen wie "Risklayer" oder die Johns-Hopkins-Universität stützen sich auf die durch die Gesundheitsämter oder andere staatliche Behörden vermeldeten Infektionsfälle. Diese Daten sind aktueller als jene des Robert Koch-Instituts, das seine Daten über eine längere Meldekette erfasst und nur einmal am Tag aktualisiert veröffentlicht.

14:30 Uhr | Papst spricht Mittagsgebet von Arbeitszimmer aus

Papst Franziskus hat bei seinem Mittagsgebet am Petersplatz angemahnt, die Wirtschaft nicht über den Menschen zu stellen. Menschen zu heilen, sei wichtiger als Geld zu sparen, um der Wirtschaft zu helfen, sagte der Papst. Die Krise werde ihre Spuren hinterlassen. Er hoffe aber, dass die Welt nach der Pandemie geeinter und nicht gespaltener sein werde. Die zentrale Lehre aus der Krise sei: "Wir sind eine Menschheit." All das Leiden werde nutzlos sein, wenn die Menschen nicht gemeinsam eine gerechtere, gleichberechtigtere, christlichere Gesellschaft aufbauten, sagte der Papst in seiner Predigt. So müsse die "Pandemie der Armut in der Welt" beendet werden. Der Petersplatz ist seit Montag wieder geöffnet. Wegen der Sicherheitsvorschriften waren nur einige hundert Menschen auf dem Platz zugelassen. Normalerweise versammeln sich dort zu Pfingsten zehntausende Menschen.

13:45 Uhr | Sachsen-Anhalt: Sorge um Kultur

Sachsen-Anhalts Landesregierung sorgt sich um die Kultur in den Städten und Gemeinden. Der für Kultur zuständige Staatsminister Rainer Robra sagte dem MDR, die Finanzierung durch das Land sei zwar garantiert. Bei den Kommunen stelle sich aber die Frage, wie sie als Träger von kulturellen Einrichtungen durch die Corona-Krise kommen. Das mache ihm zurzeit die größten Sorgen. Wegen der Corona-Pandemie hatten alle Kultureinrichtungen in Sachsen-Anhalt ihren Betrieb stoppen müssen. Seit der vergangenen Woche können Theater und Konzerthäuser wieder kleinere Veranstaltungen anbieten.

13:30 Uhr | Deutlich mehr Müll in Thüringer Wald

In den Thüringer Wäldern hat sich während der Corona-Pandemie deutlich mehr Müll angesammelt. Ein Sprecher der Landesforstanstalt sagte, während des Lockdowns habe es viele Spaziergänger und Wanderer in den Wald gezogen, die ihre Picknick-Überreste achtlos zurückließen. Das reiche von Plastiktüten und Essensresten bis zu Glasflaschen und Getränkedosen. Da die Deponien teilweise geschlossen waren, hätten Hobbygärtner auch ihren Grünschnitt in den Wald gebracht. Durch illegal entsorgte Gartenabfälle könnten sich gebietsfremde Pflanzenarten ausbreiten und das heimische Ökosystem bedrohen.

Illegal entsorgter Müll liegt in einem Wald
Illegal entsorgter Müll liegt im Thüringer Wald Bildrechte: dpa

12:45 Uhr | Giffey will gesicherte Erkenntnisse

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat die Wissenschaft aufgefordert, bis zum Ende der Sommerferien gesicherte Erkenntnisse zum Corona-Infektions-Risiko von Kindern vorzulegen. Der "Bild am Sonntag" sagte sie, normale Betreuung und voller Unterricht gingen nicht mit 1,50 Meter Abstand. Wenn man zuverlässig wisse, dass Kinder das Virus weniger verbreiteten, werde es auch für Personal aus Risikogruppen leichter sein, wieder in den Job zurückzukehren. Giffey kündigte an, ein Kita-Register aufzubauen, das wöchentlich aktualisiert werde. Das Robert Koch-Institut werde überall dort, wo es Auffälligkeiten gebe, mit Antikörper-Tests ermitteln, wie viele Kinder das Virus schon hatten.

12:30 Uhr | Thüringen: Weniger Stickoxide in Luft

Das Umweltministerium in Thüringen hat einen deutlichen Rückgang der Stickoxide in der Luft registriert. Auf MDR-Anfrage hieß es, bei 19 von 20 automatischen Stickstoffoxid-Messstationen habe es eine deutliche Abnahme der mittleren NO2-Konzentration gegeben. Dort sei es zwischen März und April zu einem Rückgang von gut 20 Prozent gekommen – verglichen zum Vorjahreszeitraum. Grund waren die Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen, mit denen der Straßenverkehr deutlich zurückgegangen war.

12:00 Uhr | Kritik an Rückkehr zu täglichem Unterricht

Die Rückkehr zum täglichen Unterricht an Sachsen-Anhalts Grundschulen stößt bei Lehrer- und Elternvertretern auf Kritik. Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, Eva Gerth, sagte, sie hätte es vorgezogen, an den Grundschulen wie auch an den weiterführenden Schulformen das Wechselmodell weiterzufahren. Nur so seien größere Abstände gewährleistet. Der Chef des Landeselternrates, Matthias Rose, nannte es problematisch, dass der eingeforderte Mindestabstand an den Grundschulen jetzt nicht mehr so wichtig sein solle. In Sachsen-Anhalt können von Dienstag an wieder alle Kinder und Jugendlichen Kitas, Schulen und Horte besuchen. Dabei werden die Grundschüler zunächst noch abwechselnd in kleinen Gruppen unterrichtet. Ab 8. Juni sollen die Kinder wieder täglich in voller Klassenstärke unterrichtet werden.

11:00 Uhr | Klavier-Marathon soll Krise beschreiben

Mit einem fast 16 Stunden dauernden Klavier-Marathon hat der Pianist Igor Levit am Sonntag auf die Notlage der Künstler durch die Corona-Pandemie aufmerksam gemacht. In seinem Berliner Studio spielte er Eric Saties Werk "Vexations". Die Komposition gilt als einer der längsten der Musikgeschichte, sie besteht aus 840 Wiederholungen. Das Konzert wurde über mehrere Kanäle gestreamt. Kurz danach schrieb Levit auf Twitter: "Fertig. Erledigt. Glücklich. Dankbar. Und sowas von high". Vor dem Konzert hatte der Musiker erklärt, das Stück passe in seiner Monotonie und Grenzwertigkeit gut zur aktuellen Lage der Künstler, die "brutal - körperlich, mental, emotional" sei. Der 33-Jährige gilt als einer der bedeutendsten Pianisten der jüngeren Generation.

Igor Levit spielt an einem Flügel
Der deutsch-russische Pianist Igor Levit. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

10:30 Uhr | Thüringer Corona-Soforthilfe läuft heute aus

Bis Mitternacht können Thüringer Firmen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, einen Antrag auf Soforthilfe vom Land stellen. Dann endet die Frist. Die Thüringer Aufbaubank teilte auf MDR-Anfrage mit, dass bereits 49.600 Antragsteller ihr Geld bekommen hätten. Die Höhe der Hilfen ist gestaffelt, der maximale Zuschuss liegt bei 30.000 Euro.

10:00 Uhr | Leipzig legt 365-Euro-Ticket auf Eis

Leipzig legt wegen der Corona-Krise seine Pläne für ein 365-Euro-Ticket im öffentlichen Nahverkehr auf Eis. Oberbürgermeister Burkhard Jung sagte, derzeit sei nicht klar, wie das Vorhaben finanziert werden solle. Die Fahrgastzahlen von Bus und Bahn und damit die Einnahmen aus Fahrkartenverkäufen seien eingebrochen. Die Leipziger Verkehrsbetriebe steuerten dieses Jahr auf ein Defizit in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrages zu. Jung sagte, das 365-Euro-Ticket schiebe sich daher etwas in die Ferne. Zudem habe sich auch der Bundesverkehrsminster zuletzt bedeckt gehalten, was eine Bundes-Finanzierung angehe. Ursprünglich wollte Leipzig das 365-Euro-Ticket im kommenden Jahr einführen.

Eine Straßenbahn der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) in der Innenstadt der Messestadt.
Eine Straßenbahn der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB). Bildrechte: imago/Christian Grube

09:00 Uhr | Corona-Fall auf Sonderflug nach China

Nach einem Sonderflug von Deutschland nach China ist bei einem der Passagiere das Coronavirus nachgewiesen worden. Wie die Gesundheitsbehörde der chinesischen Stadt Tianjin mitteilte, zeigt der 34 Jahre alte Ingenieur aus Deutschland keine Symptome. Bei einer Untersuchung in Frankfurt am Main - vor Abflug - war seine Infektion noch nicht aufgefallen. In Tianjin ist er nun zunächst in Quarantäne, ähnlich wie die meisten anderen Passagiere. An Bord der Sondermaschine waren Manager, Techniker und andere Vertreter der deutschen Wirtschaft, die in China leben und arbeiten. Den Charterflug hatte u.a. die Deutsche Handelskammer in China organisiert.

Am Flughafen Tianjin stehen Beamte, die zum Schutz vor einer Ansteckung mit Covid-19 Schutzanzüge und Gesichtsvisiere tragen.
Beamte in Schutzkleidung am Flughafen der chinesischen Metropole Tianjin. Bildrechte: dpa

08:00 Uhr | Weniger Knöllchen verteilt

Wegen der Corona-Pandemie sind in mehreren mitteldeutschen Städten weniger auf Falschparker kontrolliert worden. Das hat eine Umfrage von MDR AKTUELL ergeben. Das Ordnungsamt wurden vor allem für Kontrollen der Corona-Regeln gebraucht. Die Städte haben dadurch weniger eingenommen. Magdeburg schätzt die Verluste auf 150.000 Euro, Chemnitz auf 85.000 Euro und Dresden auf 62.000 Euro. Leipzig gab keine Schätzung ab. Halle und Jena teilten mit, es sei nur geringfügig weniger kontrolliert worden. Die Stadt Erfurt betonte, das Ordnungsamt habe parallel zu den Corona-Regeln auch den Verkehr überwacht. Alle mitteldeutschen Städte versicherten, es werde keinen Nachholeffekt geben. Bei Verkehrskontrollen gehe es nicht darum, Einnahmen zu steigern.

07:45 Uhr | Gera schließt Corona-Test-Drive-in

Die Corona-Teststrecke auf dem Hofwiesenparkplatz in Gera wird an diesem Wochenende zurückgebaut. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Der Krisenstab der Stadt habe sich aufgrund der sinkenden Infizierten-Zahlen dazu entschieden. Menschen mit Symptomen werden aber weiter getestet, unter anderem in der Poliklinik Gera-Bieblach. Für einen Test wird eine Überweisung vom Hausarzt benötigt.

Ein Mann in einem Ganzkörperanzug und ein Bundeswehrsoldat und ein Auto sind in dem sogenannten Corona-Test-Drive-In in Gera zu sehen.
Der Corona-Test-Drive-in in Gera wird abgebaut Bildrechte: dpa

07:00 Uhr | Söder drängt auf Auto-Kaufprämien

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich für eine Förderung der Autoindustrie in der Corona-Krise ausgesprochen. Söder sagte der "Welt am Sonntag", es könne nicht sein, dass Frankreich acht Milliarden Euro in die Automobilförderung stecke und Deutschland neun Milliarden Euro in die Lufthansa, aber für das Herzstück der deutschen Wirtschaft gebe es nichts. Vom Auto und den Zulieferern hingen Tausende Arbeitsplätze ab. Söder schlug Kaufprämien vor, sie seien gut für den Klimaschutz und die Wirtschaft. Auch der Bund der Deutschen Industrie BDI unterstützt Kaufprämien - nicht nur für Elektroautos, sondern auch für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Nach Pfingsten will der Koalitionsausschuss in Berlin über Konjunkturhilfen beraten.

06:45 Uhr | Trump will G7-Gipfel verschieben

US-Präsident Donald Trump will den G7-Gipfel in Washington auf September verschieben. Er sagte vor Journalisten, dann sollten auch mehr Teilnehmer dabei sein. Die sehr veraltete Gruppe der sieben großen Industriestaaten spiegele nicht korrekt wider, was in der Welt passiere. Konkret wolle er Russland, Südkorea, Australien und Indien einladen. Ursprünglich sollte das Treffen Ende Juni auf Trumps Landsitz Camp David stattfinden. Im März erklärten die USA, es wegen der Corona-Pandemie online abhalten zu wollen. Dann wollten sie doch wieder ein richtiges Treffen. Bundeskanzlerin Merkel hatte die Einladung gestern ausgeschlagen. Frankreichs Präsident Macron äußerte sich zurückhaltend zu einer Teilnahme.

Die Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 31. Mai 2020 | 14:00 Uhr