Coronavirus-Ticker 30. Mai: Aufhebung des Kontaktverbots in Thüringen

Thüringen will das geltende Kontaktverbot Mitte Juni fallenlassen. Deutsche Patientenschützer beklagen aufgrund der Corona-Maßnahmen "Freiheitsberaubung" in Pflegeheimen. Derweil ging die Zahl der offiziell noch mit dem Coronavirus infizierten Menschen deutlich zurück. Bundeskanzlerin Merkel wird nicht zum G7-Gipfel nach Washington reisen. Alle Meldungen im Ticker.

Symbolbild Kontaktverbot wegen Corona-Pandemie
Thüringen will das Kontaktverbot Mitte Juni aufheben Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Samstag endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie ab Sonntagfrüh in unserem Ticker vom Sonntag.

20:01 Uhr | Brasiliens Präsident missachtet erneut Schutzmaßnahmen

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat erneut die empfohlenen Schutzmaßnahmen missachtet. Wie das Nachrichtenportal G1 berichtete, umarmte er bei einem Imbiss-Besuch seine Anhänger und machte Fotos mit ihnen. Dabei habe er keinen Mundschutz getragen. Bolsonaro hält Covid-19 für eine "leichte Grippe" und lehnt Schutzmaßnahmen ab.

Brasilien hat sich in den vergangenen Tagen zum neuen Schwerpunkt der weltweiten Corona-Pandemie entwickelt. Insgesamt haben sich dort bislang 465.166 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 27.878 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

19:25 Uhr | Erste Theater in Sachsen laden wieder ein

An mehreren sächsischen Theatern hebt sich in den kommenden Tagen trotz der Corona-Pandemie wieder der Vorhang. Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs kündigten das Staatsschauspiel in Dresden, das Deutsch-Sorbische Volkstheater in Bautzen, die Landesbühnen Radebeul und die Staatsoperette Dresden an. So soll es am 6. Juni im Deutsch-Sorbischen Volkstheater wieder losgehen, am 10. Juni folgt das Schauspielhaus und am 12. Juni das Staatsschauspiel.

Ebenfalls geöffnet hat das Grüne Gewölbe in Dresden.

19:13 Uhr | Saudi-Arabien öffnet religöse Stätten wieder

Saudi-Arabien will die Moschee des Propheten Mohammed in Medina schrittweise wieder öffnen und Gebete unter strengen Auflagen erlauben. Der Zugang zu dem Gebetshaus sowie zu der Großen Moschee in Mekka - die beiden heiligsten Stätten des Islams - war wegen der Ausbreitung des Coronavirus vor zwei Monaten verboten worden. Die Prophetenmoschee darf zunächst nur zu 40 Prozent ihrer normalen Kapazität belegt werden, außerdem sollen Absperrungen für genügend Abstand zwischen den Gläubigen sorgen. Diese müssen einen Mundschutz tragen. Die Räume sollten nach jedem Gebet desinfiziert werden.

Minarette einer Moschee zeichnen sich als Schatten vor einem dunklen Himmel mit Halbmond ab.
Gebetsstätten öffnen wieder Bildrechte: Colourbox.de

18:32 Uhr | Mindestens 1.250 Verstöße gegen Corona-Regeln in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt hat es seit März mindestens 1.250 Verstöße gegen die Corona-Regeln gegeben. Das ist das Ergebnis einer Umfrage bei den Landkreisen und kreisfreien Städten. In Magdeburg wurden demnach mehr als 360 Verfahren registriert. In Halle wurden 122 Geldstrafen verhängt - dort summieren sie sich auf mehr als 45.000 Euro. Die Stadt Dessau-Roßlau und der Kreis Wittenberg haben nicht auf die Anfrage geantwortet.

17:15 Uhr | Vorerst keine weiteren Lockerungen im Kreis Sonneberg

Nach dem sprunghaften Anstieg von Neuinfektionen im Thüringer Kreis Sonneberg werden die Corona-Beschränkungen dort vorerst nicht weiter gelockert. Die derzeitige Allgemeinverfügung bleibt nach Angaben des Kristenstabes zunächst bestehen. Damit gelte in Pflegeheimen, Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen zum Schutz von Personal und Bewohnern weiterhin ein Besuchsverbot.

Die Zahl der Infizierten im Kreis Sonneberg stieg am Sonnabend auf 247. Wegen der neuen Fälle sprang die Sieben-Tage-Infektionsrate über die kritische Marke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner.

16:50 Uhr | Formel 1 startet Anfang Juli in Österreich

Mit fast viermonatiger Verspätung beginnt die Formel-1-Saison Anfang Juli in Spielberg. Nach der Genehmigung durch die österreichische Regierung sollen an aufeinanderfolgenden Wochenenden zwei Läufe auf dem Red-Bull-Ring stattfinden. Zuschauer sind an der Strecke nicht zugelassen.

15:21 Uhr | Thüringen will Kontaktverbot aufheben

Thüringen will Mitte Juni das wegen der Corona-Pandemie verhängte Kontaktverbot aufweichen. Der Entwurf der neuen Corona-Verordnung sieht nach Angaben des Gesundheitsministeriums vor, dass die Kontaktbeschränkungen dann nur noch als Empfehlung gelten sollten. Die derzeit geltende Vorgabe, dass sich nur Angehörige zweier Haushalte treffen dürfen, wäre dann nicht mehr bindend. Über die neue Verordnung will das Kabinett am 9. Juni entscheiden. Sie könnte am 11. oder 13. Juni in Kraft treten.

Bund und Länder hatten sich darauf verständigt, die Kontaktbeschränkungen bis zum 29. Juni zu verlängern. Thüringen hatte sich jedoch abweichende Regelungen offen gehalten. Der Mindestabstand von 1,5 Meter und ein Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Verkehr sowie in Geschäften soll aber mit der neuen Thüringer Corona-Verordnung beibehalten werden.

15:02 Uhr | Dänemark öffnet wieder für deutsche Urlauber

Dänemark öffnet seine in der Corona-Krise geschlossenen Grenzen ab dem 15. Juni wieder für Touristen aus Deutschland, Norwegen, Island und Skandinavien. Das gab Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bekannt.

Flensburg: Autos fahren zum deutsch-dänischen Grenzübergang in Richtung Norden.
Flensburg an der Grenze zu Dänemark Bildrechte: dpa

14: 51 Uhr | Bundeswehr holt erkrankte Polizisten aus Afghanistan zurück

Die Luftwaffe holt zwei an Covid-19 erkrankte deutsche Polizisten aus Afghanistan zurück. Ein Airbus A400 soll mach Informationen des "Spiegels" die Erkrankten nach Hause holen. Das Transportflugzeug mit medizinischem Personal an Bord soll dem Bericht zufolge nach einer Zwischenlandung im Feldlager Masar-i-Scharif am Sonntag in der afghanischen Hauptstadt Kabul ankommen. Eine Sprecherin der Luftwaffe bestätigte zunächst nur, dass es einen medizinischen Evakuierungsflug nach Afghanistan im Zusammenhang mit Covid-19 gebe.

12:39 Uhr | Kein Strafverfahren gegen Kretschmer wegen fehlendem Mundschutz

Das Strafverfahren gegen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer wegen des Verstoßes gegen die Schutzregeln bei einer Corona-Demonstration in Dresden ist abgeschlossen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, die Behörde sehe darin eher eine Ordnungswidrigkeit. Eine Straftat sei nicht erkennbar. Nun muss die kommunale Behörde in Dresden prüfen, ob sie ein Bußgeld von 150 Euro gegen den CDU-Politiker verhängt.

Michael Kretschmer (CDU, r), Ministerpräsident von Sachsen, spricht im Großen Garten mit Anhängern von Verschwörungsgeschichten zur Corona- Krise
Kretschmer während seines Gesprächs mit Demonstranten im Großen Garten. Bildrechte: dpa

Kretschmer hatte am 17. Mai im Großen Garten der sächsischen Landeshauptstadt mit Demonstranten über die Corona-Maßnahmen diskutiert und dabei keinen Mundschutz getragen. Schon vor Ort hatte er erklärt, dass er ihn normalerweise nutze. Er verzichte aber diesmal darauf, weil die Demonstranten eine Mund-Nase-Bedeckung ablehnten. Bei der Diskussion hatten Menschen den Regierungschef in einem Pulk umringt, obwohl er mehrfach auf den Mindestabstand hinwies. Ein Anwesender hatte daraufhin Strafanzeige gegen Kretschmer wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz gestellt.

11:40 Uhr | Deutlich weniger Corona-Infizierte in Mitteldeutschland

In Mitteldeutschland ist die Zahl der aktuell noch mit dem Coronavirus Infizierten deutlich zurückgegangen. So gelten 8.996 der seit dem Ausbruch der Pandemie insgesamt registrierten 9.998 Coronavirus-Infizierten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mittlerweile als genesen. Insgesamt 432 Menschen sind in den drei Ländern mit einer Coronavirus-Infektion gestorben.

In Sachsen-Anhalt ist das Corona-Infektionsgeschehen fast vollständig zum Erliegen gekommen. Dort wurden nach Behördenangaben in den zurückliegenden sieben Tagen nur noch elf neue Infektionen registriert. Das sind rund 1,6 pro Tag. Im Jerichower Land wurde zuletzt sogar einen Monat lang gar keine neue Infektion nachgewiesen.

So verteilen sich die Fälle auf die Landkreise:

Institutionen wie "Risklayer" oder die Johns-Hopkins-Universität stützen sich auf die durch die Gesundheitsämter oder andere staatliche Behörden vermeldeten Infektionsfälle. Diese Daten sind aktueller als jene des Robert Koch-Instituts, das seine Daten über eine längere Meldekette erfasst und nur einmal am Tag aktualisiert veröffentlicht.

09:50 Uhr | Patientenschützer beklagen "Freiheitsberaubung" in Pflegeheimen

Eugen Brysch Vorstand Deutsche Stiftung Patientenschutz
Patientenschützer Brysch: "Pflegeeinrichtungen in Hochsicherheitszonen auzubauen, darf nicht die Antwort sein." Bildrechte: IMAGO

Patientenschützer beklagen eine "Freiheitsberaubung" von Pflegeheimbewohnern. Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz Eugen Brysch sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", nach Aufhebung der Besuchsverbote für 11.200 Heime habe sich für die Betreuten wenig geändert. Selbst spontane Besuche von Angehörigen oder kurze Spaziergänge in der Umgebung seien nicht möglich und Isolation und Einsamkeit die täglichen "Begleiter dieser Freiheitsberaubung". Zwar räumte Brysch ein, dass das Coronavirus für Heimbewohner hochgefährlich sei, die Einrichtungen zu "Hochsicherheitszonen" auszubauen, dürfe aber nicht die Antwort sein. "Mit Lebensfreude, Selbstbestimmung und Menschenwürde hat das nichts zu tun."

Brysch forderte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf, für ein "menschliches" Konzept für alle stationären Einrichtungen und einheitliche Standards bei den praktizierbaren Öffnungskonzepten in der Altenpflege sorgen.  Noch immer habe die Politik die Heime aber nicht wirklich im Blick, kritisierte er.

08:45 Uhr | Volkswirte fürchten schwere Einbrüche bei Arbeitsmarkt und Konjunktur

Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute befürchten erhebliche nachhaltige Auswirkungen der Corona-Krise auf Arbeitsmarkt und Konjunktur. "Ich erwarte im Mai einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosen von saisonbereinigt 180.000", sagte Katharina Utermöhl von der Allianz in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Damit wären in nur zwei Monaten 500.000 Jobs verloren gegangen. Die gesamte positive Entwicklung der vergangenen fünf Jahre würde dann ausradiert.

Ein Kunde geht durch die Tür eines Jobcenters.
Volkswirte erwarten steigende Arbeitslosenzahlen. Bildrechte: dpa

Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-Württemberg sagte: "Täuschen die Vorzeichen nicht, wird die Arbeitslosenquote bereits im Mai auf über sechs Prozent steigen, die Zahl von drei Millionen rückt näher. So hoch war sie zuletzt 2016." Angesichts von zehn Millionen Menschen, für die Kurzarbeit beantragt wurde, drohe eine weitere Welle. Die Chefvolkswirtin der Bankengruppe KfW, Fritzi Köhler-Geib sieht vor allem das Gastgewerbe, Einzelhandel, Tourismus, Kultur- und Kreativwirtschaft gefährdet. Marc Schattenberg von der Deutschen Bank geht ebenfalls davon aus, dass die Corona-Krise bleibende Schäden hinterlassen könnte. Nach seiner Prognose wird das Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr um neun Prozent einsacken. Das gehe mit steigender Arbeitslosigkeit einher.

07:40 Uhr | Erster Flug mit 200 Deutschen nach China

Ein Flugzeug der Lufthansa steht am Flughafen Frankfurt bereit für einen Sonderflug nach Tianjin, China
Flugzeug der Lufthansa am Flughafen Frankfurt vor dem Sonderflug nach Tianjin. Bildrechte: dpa

Mit einem ersten Sonderflug sind rund 200 Deutsche, die in China leben und arbeiten, in das Land zurückgekehrt. Sie landeten in der nordchinesischen Metropole Tianjin. Dort müssen die meisten zunächst zwei Wochen in Quarantäne. Der Charterflug war unter anderem von der deutschen Handelskammer in China organisiert worden. Geschäftsführer Jens Hildebrandt sagte, deutsche Firmen in China brauchten ihre Mitarbeiter zurück. Ihnen fehlten Spezialisten zum Beispiel für Investitionsprojekte oder für die Reparatur von Maschinen. Nach der Verbreitung des Coronavirus in anderen Ländern hatte China im März die Grenzen für Ausländer dicht gemacht.

07:30 Uhr | Montgomery für einheitliche Corona-Regeln

Frank Ulrich Montgomery
Montgomery gehen die Corona-Lockerungen zu schnell. Bildrechte: Adam Berry/dapd

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, fordert einheitlichere Corona-Regeln in Deutschland. Er sagte der "Passauer Neuen Presse", die Bundesregierung sollte wieder die Regie übernehmen. Bis Ende März hätten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn hervorragend durch diese Krise geführt. Erst als die Ministerpräsidenten übernommen hätten, sei es chaotisch geworden. Sie überböten sich mit Lockerungsmaßnahmen. Die Ministerpräsidenten seien mehr Teil des Problems und nicht der Lösung. Montgomery betonte, man müsse langsamer lockern, als das momentan geschehe, sonst werde der Eindruck erweckt, die Pandemie sei bereits vorüber und alles wieder gut.

04:30 Uhr | Einigung auf Rettungspaket für Lufthansa

Weil Konkurrenten der Lufthansa wegen des milliardenschweren Rettungspaket des Bundes Nachteile befürchten, muss die Airline nun Flugzeuge und Startrechte an Wettbewerber abgeben. Das sieht ein Kompromiss zwischen Bundesregierung und EU-Kommission vor.

03:00 Uhr | Brasilien mit Rekordzahl an Neuinfektionen

In Brasilien ist die Zahl der Todesopfer durch das neuartige Coronavirus auf knapp 28.000 gestiegen. Das Land steht damit nun bei der Zahl der Corona-Toten weltweit an fünfter Stelle. Innerhalb von 24 Stunden wurden 1.124 weitere Todesfälle durch das Virus registriert, teilte das Gesundheitsministerium mit. Mit knapp 27.000 Fällen wurde zudem eine Rekordzahl neu registrierter Infektionen erreicht.

Insgesamt infizierten sich in Brasilien nach Ministeriumsangaben bislang mindestens 465.000 Menschen. Damit steht das Land bei der Zahl der registrierten Fälle im internationalen Vergleich an zweiter Stelle nach den USA. Experten gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Corona-Infektionen in Brasilien bis zu 15-mal höher ist als die offizielle Statistik angibt, da bislang nicht flächendeckend auf das Virus getestet wird.

02:10 Uhr | Merkel fliegt nicht zum G7-Gipfel

Bundeskanzlerin Angela Merkel will nicht zum G7-Gipfel in die USA fliegen. Wegen der Pandemie könne sie nicht ihr persönliches Erscheinen in Washington zusagen, zitiert das Magazin "Politico" Regierungssprecher Steffen Seibert. US-Präsident Donald Trump hält ein Treffen in Washington für ein großartiges Zeichen für die Überwindung des Corona-bedingten Stillstandes. Merkel hat bereits früher erklärt, auf jeden Fall am G7-Treffen unter US-Vorsitz teilzunehmen, aber die Form offengelassen und auf Videokonferenzen verwiesen.

01:45 Uhr | Karliczek für vollen Unterricht nach Sommerferien

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat die Bundesländer aufgerufen, nach den Sommerferien in allen Schulen trotz Corona-Maßnahmen wieder vollen Unterricht anzubieten. "Jede Schule in jedem Land muss sich ein Ziel setzen: Nach den Ferien muss überall ein strukturierter Unterricht angeboten werden - und zwar so, dass möglichst ein volles Schulprogramm gewährleistet ist. Wie auch immer", sagte Karliczek der "Rheinischen Post". In der jetzigen Ausnahmesituation müssten alle Möglichkeiten für verlässlichen Unterricht mobilisiert werden, sagte die CDU-Politikerin. Die Sommerferien könnten die Schulen nutzen, mehr Raumkapazitäten zu schaffen, indem sie zum Beispiel Container aufstellten.

Die Ministerin warnte vor einer Verschlimmerung der Chancenungleichheiten im Schulsystem durch den Corona-Shutdown. "Kinder, die zu Hause vielleicht nicht die richtige Unterstützung bekommen oder schlechte Lernbedingungen haben, brauchen sicherlich zusätzliche Unterstützung", sagte Karliczek. Dafür schlug sie den Einsatz von Lehramtsstudierenden an Schulen vor.

Die Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 29. Mai 2020 | 01:00 Uhr