Wetter Erstmals über 42 Grad in Deutschland gemessen

Ein neuer Hitzerekord ist im niedersächsische Lingen registriert worden. Dort wurde es am Donnerstag so heiß wie noch nie in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnung von 1881.

Erstmals seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland ist am Donnerstag die 42-Grad-Marke geknackt worden: Der Deutsche Wetterdienst meldete am Donnerstag aus Lingen in Niedersachsen den Spitzenwert von 42,6 Grad. Der Deutsche Wetterdienst bestätigte den Wert am Freitag. Die Messung sei korrekt.

Am Mittwoch war bereits in Geilenkirchen in Nordrhein-Westfalen mit 40,5 Grad ein neuer Höchstwert gemessen worden. Tags darauf wurde er schnell überboten: Zuerst in Bonn-Roleber mit 40,7 Grad, im Laufe des Tages wurde die Angabe von der über 54.000 Einwohner zählenden Stadt Lingen mehrfach übertroffen.

Hohe Werte in Mitteldeutschland

In Mitteldeutschland wurde die 40-Grad-Marke nicht erreicht. Am wärmsten wurde es laut MDR-Wetterstudio in Bernburg in Sachsen-Anhalt mit 38,9 Grad. Auf dem Brocken war es mit 29,7 Grad so heiß wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Spitzenreiter in Thüringen war Katzhütte mit 38,8 Grad, in Sachsen Torgau mit 36,8 Grad.

In Deutschland wird seit dem Jahr 1881 das Wetter regelmäßig aufgezeichnet.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL FERNSEHEN | 25. Juli 2019 | 19:30 Uhr

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20 Kommentare

26.07.2019 14:31 Brennabor 20

@ Bernd ( 19 ): Sehr gut erkannt. Nur Strom sparen wird
nicht belohnt, also tut es auch keiner.

26.07.2019 10:30 Bernd 19

@17 ja sehe ich auch so die CO2 Steuer löst nichts im Gegenteil sie laesst Politiker zufrieden in den Sessel fallen weil man etwas fuer die Umwelt getan haette - vermeintlich. Jeder egal ob Politiker oder Mensch sollte sich die Frage stellen was er tun kann, egal ob nachhaltig einkaufen oder das Fahrrad nutzen wenn moeglich oder die Bahn, wo kann man Strom sparen etc. Nur das kann der Weg sein. Umweltschutz muss Weg der kleinen Schritte sein.

26.07.2019 00:10 part 18

Wir haben dieses Jahr offiziell ein El Ninjo- Jahr, voriges Jahr zwar nicht, doch da kam auch nur eine Bauernregel zur Geltung. Nicht vergessen werden sollte aber wir leben am Rande einer kleinen Eiszeit, sind aber nur ein Mückenstich in einer riesigen Zeitspanne der Klimaveränderungen in alle Extreme, wobei dabei noch nie die halbe Erde künstlich über wenige Jahrtausende entwaldet wurde. Wenn also weiter so aufgerüstet wird auf dieser Welt und der Lohnabhängige Sondersteuern bezahlen soll um jene zu entlasten, die es sich leisten können und dafür als Eigner verantwortlich sind, dann läuft grundlegend etwas verkehrt. Wenn klimaschädliche Rohstoffe heute weiterhin für Kriegsgelüste sorgen, dann sollte doch wohl klar sein wer hier getäuscht wird am laufenden Band.

25.07.2019 21:40 Arthur 17

Die Wärme oder besser die Hitze wäre , wenn an zwei drei Tage, kein Problem für die Natur. Aber verbunden mit einer von mir noch nicht gekannten Trockenheit, ist es bei der Dauer der Hitzewelle eine Katastrophe. Nichts wächst mehr. Auch Bäume werfen massiv ihr Laub ab oder vertrocknen ganz.
Mich würde interessieren wie die Lage bei der Trinkwasserversorgung ist, wie die Grundwasserstände sich entwickelt haben (bei Naunhof gab es dazu eine Messstation) und wie sind die Ernteaussicht?
Eine CO2 Steuer in Deutschland löst die Probleme durch die Erwärmung, die ich seit ca. 1985 beobachten kann, nicht im geringsten. Im Gegenteil, die Erwärmung wird zunehmen und ist damit eine Gefahr für die Grundlagen unserer Existenz.

25.07.2019 21:36 esSKaa 16

#14: Ureinwohner, wahrscheinlich ist das kein so seltenes Ereginis, wie ein Klimarekord nach 130 Jahren... Komm wieder, wenns im Juli schneit.

25.07.2019 21:27 esSKaa 15

Die Menschen holen seit 200 Jahren Megatonnen potentielle Energie aus dem Boden,um sie in Rauch aufgehen zu lassen.Unsere ignoranten Blauen meinen,die ganze Energie löst sich in Luft auf.Na klar - weils so schön bequem ist,nichts zu tun...Fakt ist: Der Mensch heizt die Atmosphäre auf.95% der Wissenschaftler sind sich einig, dass der Mensch das Klima aufheizt. Die Blauen juckt das nicht. Gibt ja auch Wissenschaftler, die warum auch immer leugnen. Für mich sind das bestenfalls Ignoranten, schlimmstenfalls schlicht bezahlte Lügner. Der menschgemachte Klimawandel ist nicht nur erwiesen, sondern auch plausibel. Wo soll all die Energie sein,die wir freisetzen?!Logisch, dass das Zimmer warm wird, wenn ich 200 Jahre die Heizung voll aufdrehe.Wer will, kann das sehen. Wer nicht will,dem ist nicht zu helfen.Auch sie oder ihre Kinder werden bald zahlen.Der Planet hat sich 100.000 Jahre nach dem Menschen wieder erholt - bis auf den Atommüll.Der strahlt 1 Mio. Jahre... Wen juckt da noch Migration?!

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25.07.2019 19:58 Ureinwohner 14

Es waren gut 14 tage im Juli wo es Tagestemperaturen von
18-19 °C gab.Darüber haben die "Klimaexperten"nicht fabuliert.Damit konnte man ja keine Lorbeeren ernten.

25.07.2019 19:45 Problemlösung in Sicht! 13

In Dresden herrschten 34-35 Grad. Da gab es schon weitaus wärmere Tage. Im Wald war es sogar angenehm, auf Asphalt hingegen kochend heiß. Wenn es also in den Städten zu heiß ist, liegt es weniger an den Temperaturen, sondern daran, daß immer mehr Flächen zubetoniert und versiegelt werden. Das Land ist überbevölkert! Eine abnehmende Bevökerungszahl wäre daher nicht nachteilig, sondern sehr vorteilhaft, um das Leben hier weiterhin lebenswert zu gestalten. Leider unternimmt diese Regierung immer das Gegenteil dessen, was für das Wohl des Volkes erforderlich wäre.

25.07.2019 19:24 Tüte 12

Wie viele Klimademonstranten kennen Sie persönlich, die das so machen, wie Sie es beschreiben?

25.07.2019 19:18 Kelte vom Oechsenberg 11

@ 1 Gerd Müller: Ich behaupte mal, daß Sie im Physikunterricht nicht aufgepasst oder geschlafen haben. Anders ist ihr "Unsinn" nicht erklärbar. Sie sagen, wir sind zuviele auf dem Planeten, ich hoffe daher, daß sie keine Kinder gezeugt haben! Die BRD holt keine hierher, die kommen einfach. Was denken sie, wenn erstmal Holland untergeht, wieviel gelbe Nummernschilder wir hier sehen, oder wieviel Hamburger nach Niedersachsen einwandern. Eventuell kommen einige meiner Nachfahren aus "Great America" zurück, wenn New York und/oder Miami durch den Meeresanstieg im Wasser versinken. Übrigens, was sie als deutsche Geschichte bezeichnen, das war Einwanderung/Migration pur. Was denken sie wo Goten, Alemannen, Kimbern undTeutonen, herkamen? Wir Kelten, auch einige Slawenstämme waren vorher da, bevor die sogenannten Germanen durch einen Klimawandel in Deutschland einwanderten.