Musik trotz Krise Festival "Women in Jazz" wird auch virtuell gefeiert

Jazz-Sängerin Jessica Pilnäs
Jazz-Sängerin Jessica Pilnäs Bildrechte: Matthias Edwall

Die fünfzehnte Ausgabe des Festivals "Women in Jazz" in Halle an der Saale ist wegen der Corona-Krise gefährdet. Um die Aufmerksamkeit für Frauen in der Jazzszene aufrecht zu erhalten, will Festival-Chef Ulf Herden neue virtuelle Wege gehen.

Ich möchte möglichst viele junge Jazzmusikerinnen präsentieren.

Ulf Herden, Festival-Chef

Alternatives Festival und die nächste Generation

Jazz-Sängerin Jessica Pilnäs
Jazz-Sängerin Jessica Pilnäs Bildrechte: Matthias Edwall

Falls das Festival nicht wie geplant ab dem 25. April stattfinden kann, sollen auf der der Webseite des Festivals Konzertmitschnitte der eingeladenen Musikerinnen dargeboten werden.

Besonders Nachwuchsmusikerinnen soll die Möglichkeit gegeben werden, sich auch der Webseite von "Women in Jazz" zu präsentieren. Mehr als 80 junge Musikerinnen wurden dafür bereits kontaktiert.

Erste Zusagen

Die Resonanz ist laut Ulf Herden positiv. Mehrere Mitschnitte seien bereits eingegangen. Mit dabei sind etwa Musikstar Uschi Brüning, das Lora Kostina Trio sowie Nachwuchssängerin Jessica Pilnäs.

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 01. April 2020 | 16:40 Uhr

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