Trauer Jazz-Schlagzeuger Jimmy Cobb gestorben

Jimmy Cobb
Jimmy Cobb wurde 1929 in Washington geboren. Bildrechte: imago images/AFLO

Der Jazz-Schlagzeuger Jimmy Cobb ist tot. Der Musiker starb im Alter von 91 Jahren in New York an Lungenkrebs, wie seine Witwe Eleana Tee Cobb dem US-Rundfunksender NPR mitteilte. Berühmt wurde Cobb durch seine Mitarbeit an dem legendären Miles-Davis-Album Album "Kind of Blue" (1959), das bis heute als ein Meilenstein der Jazzgeschichte gilt.

Stammspieler in der Band von Miles Davis

Cobb wurde 1929 in Washington, D.C. geboren. Er gehörte mehrere Jahre (1958-1963) zum Sextett um den Trompeter Miles Davis und ist neben den Aufnahmen für "Kind of Blue" auch auf "Sketches of Spain", "Someday My Prince Will Come", "Live at Carnegie Hall", "Porgy and Bess" und vielen anderen Aufnahmen von Davis zu hören. Auch mit anderen stilprägenden Musikern wie Billie Holiday oder Charlie Parker spielte er zusammen. Der Musiker trat noch vor wenigen Jahren häufig auf, bis sein Gesundheitszustand dies verhinderte.

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Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | Kultur Kompakt | 26. Mai 2020 | 07:30 Uhr