Neu im Kino "The Peanut Butter Falcon": Herzerwärmender Film über einen jungen Mann mit Down-Syndrom

Knut Elstermann
Bildrechte: Jochen Saupe

Der junge Zak hat einen Traum – er möchte Profi-Wrestler werden! Leider gibt es ein Problem: Wegen seines Down-Syndroms ist er in einem Heim untergebracht, Betreuerin Eleanor (gespielt von "Fifty Shades of Grey"-Darstellerin Dakota Johnson) ist von seinen Plänen wenig begeistert. Trotzdem wagt er die Flucht und schließt eine ungewöhnliche Freundschaft mit Tyler (gespielt von "Transformers"-Star Shia LaBeouf). Der Film von den Produzenten von "Little Miss Sunshine" überzeugt vor allem in seiner Besetzung, meint unser Kritiker.

Zak (gespielt von Zack Gottsagen) ist ein junger Mann mit Down-Syndrom und einem großen Traum. Er würde gern bei einem legendären Wrestler in die Schule gehen. Deshalb flüchtet er aus dem Heim, obwohl er seine engagierte Betreuerin Eleanor sehr mag (Dakota Johnson). Auf seinem abenteuerlichen Weg in den Süden tut er sich mit dem illegalen Krabbenfischer Tyler (Shia LaBeouf) zusammen. Es ist ein ungleiches Paar, beide aus sehr unterschiedlichen Gründen auf einer Flucht, die durch ein unendlich weites und schönes Mark-Twain-Land führt und beiden Nähe und Verständnis schenkt...

Der Film macht auf beglückende Weise richtig gute Laune, diese innige Verbindung der beiden Außenseiter, ihr tastendes Annähern an die Lebenswelt des anderen. Auch wenn das Drehbuch nicht in jeder Wendung ganz überzeugend ist, die Darsteller sind es umso mehr. Shia LaBeouf und Zack Gottsagen sind ein umwerfendes Paar, dessen Freundschaft im Himmel geschlossen wurde, man würde ihnen gern an jeden Ort der Welt folgen.

Genre: Abenteuer
Regie: Tyler Nilson, Michael Schwartz
Besetzung: Shia LaBeouf, Dakota Johnson, Zack Gottsagen
Im deutschen Kino ab: 19.12.2019
Produktionsland: USA
Bewertung: ★ ★ ★ ☆ ☆ (3 von 5 Sternen)

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 19. Dezember 2019 | 08:10 Uhr

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