Boxabend in Magdeburg Kabayel trifft auf polnischen Riesen Wach

Am 28. März (Live im Ersten) steigt nicht nur Weltmeister Dominic Bösel in Magdeburg in den Ring. Ex-Europameister Agit Kabayel will sich für höhere Aufgaben anbieten. Dafür muss der Schwergewichtler gegen Mariusz Wach aber ausgeschlafen sein.

Trainer Sükrü Aksu, Agit Kabayel (Schwergewicht), Henry Maske, Dominic Bösel (Halbschwergewicht)und Trainer Dirk Dzemski
Trainer Sükrü Aksu, Agit Kabayel, Henry Maske, Dominic Bösel und sein Trainer Dirk Dzemski (v.l.) Bildrechte: imago images / Marianne Müller

Am 28. März steigt Halbschwergewichts-Weltmeister Dominic Bösel zu seiner ersten Titelverteidigung in den Ring, in Magdeburg und live im "Ersten". Der WBA-Interims- und IBO-Champion trifft auf Zac Dunn aus Australien. Das ist auch ein großer Erfolg für den SES-Boxstall in Magdeburg. "Das ist eine Chance, die sie sich über Jahre hart erarbeitet haben. Dominic ist ein Typ, der bei den Zuschauern gut ankommt", sagte Maske auf einer Pressekonferenz in Köln, der als Boxexperte die Kämpfe des Abends ind er ARD analysieren wird.

Fast ein Jahr Ringpause - Kabyel muss ausgeschlafen sein

Neben Bösel wird auch Schwergewichtler Agit Kabayel seine Visitenkarte abgeben. Der Ex-Europameister, im November 2019 hatte er seinen Gürtel niedergelegt, trifft auf einen bekannten Namen: Mariusz Wach. Richtig, der kämpfte vor etwas mehr als sieben Jahren mal um die Weltmeisterschaft gegen Wladimir Klitschko, stand da zwölf Runden im Ring. Danach folgte wegen eines Dopingvergehens allerdings eine einjährige Sperre. 2017 konnten sich die Boxfreunde in Leipzig überzeugen, dass der Pole noch nicht eingerostet ist. Bei einer SES-Veranstaltung siegt er gegen Erkan Teper. Zuletzt verlor der 40-Jährige aber vier von sechs Kämpfen.

Mariusz Wach beim Training
Auch mit 40 nicht ungefährlich: Mariusz Wach Bildrechte: imago images / ZUMA Press

"Mariusz Wach ist deutlich größer als ich - elf Zentimeter. Er ist ein Brocken, das wird ein harter Kampf, aber da muss man durch und ich kann den Box-Fans in Deutschland zeigen was ich drauf hab", sagte Kabayel über den Polen. Der Ex-Europameister stand nach dem geplatzten Kampf in den USA seit nunmehr fast einem Jahr nicht mehr im Ring.  SES-Promoter Ulf Steinforth warnt vor dem polnischen 2,02-Meter-Riesen: "Mit Marius Wach stellt er sich nach einer Wettkampfpause einem sehr erfahrenen Mann, der in seinen letzten Kämpfen auch anderen hoffnungsvollen Fighter mehr als Paroli geboten hat. er kann ein echter Stolperstein werden."

Kadiru gegen Argentinier Espindola

Der Hamburger Schwergewichtsboxer Peter Kadiru verteidigt seinen Junioren-WM-Titel gegen den Argentinier Kevin Nicolas Espindola. Der 22-jährige Kadiru ist in seinem siebten Profi-Kampf vor zwei Monaten Junioren-Weltmeister des WBC geworden. Kadiru erklärte: "Ich werde gegen den Argentinier meine Größe ausspielen." Sein Rivale ist zehn Zentimeter kleiner. Espindola hat wie Kadiru sieben Profikämpfe bestritten, davon einen verloren.

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 03. März 2020 | 19:30 Uhr

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